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Branche
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Website
www.novaminerals.com.au

Snow Lake Resources entdeckt neue Lithiumziele

Mit Freude konnte Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) heute weitere Explorationserfolge seiner Beteiligung Snow Lake Resources vermelden. Das Unternehmen hatte das eigene Thompson-Brothers-Lithiumprojekt im November des vergangenen Jahres mit Drohnen überfliegen und elektromagnetisch vermessen lassen. Die inzwischen vorliegenden ersten Ergebnisse bestätigen die während der Prospektionskampagne im letzten Herbst durch Bodenproben in diesen Zonen gewonnenen Erkenntnisse.

Im Vergleich zu Flugzeugen oder Hubschraubern mit untergehängten Antennen fliegen Drohnen deutlich niedriger. Das ermöglicht es, bei elektromagnetischen Untersuchungen eine zentimetergenaue Echtzeitpositionierung vorzunehmen. Diese im Fachjargon RTK-Navigation (Real-Time-Kinematic-Positioning) genannte Methode der geophysikalischen Exploration hat gegenüber herkömmlichen Verfahren den Vorteil, dass die gelieferten Daten nicht nur detailreicher und genauer sind, sondern auf diese Art auch bislang unsichtbare Merkmale im Boden erkannt werden können.

Nova Minerals Beteiligung trifft gleich im ersten Anlauf

Für Snow Lake Resources hat sich dieser Vorteil schon bei den ersten Einsätzen über dem Thompson-Brothers-Projekt positiv ausgewirkt, denn die ersten Bilder der magnetischen Drohnenuntersuchung über den Pegmatitgängen von Sherritt Gordon und Grass River zeigten eine deutliche Korrelation zwischen den magnetischen Tiefpunkten in den Daten einerseits und den bekannten Pegmatit-Dykes andererseits. Sie waren während der im vergangenen Herbst auf dem Boden durchgeführten Prospektion intensiv beprobt worden. 

Lage des Thompson Brothers Projektes in Manitoba, Kanada

Zusätzlich zu den bereits bekannten Pegmatiten, die bestätigt wurden, hat die neue Untersuchung mehrere andere magnetisch auffällige Zielpunkte ermittelt. Sie sollen nun durch zusätzliche Bohrungen, die Snow Lake Resources bereits in Auftrag gegeben hat, intensiver erforscht werden.

Was sich im ersten Augenblick ein wenig unscheinbar anhören mag, ist jedoch ein erheblicher Fortschritt. Um ihn zu erfassen, muss man bis in die 1940er Jahre zurückgehen. Bis in diese Zeit reicht die Lithium-Geschichte des Thompson-Brother-Projekts zurück. Man sollte also meinen, dass das Potential des Projekts im Wesentlichen bereits bekannt ist.

Die neuen Entdeckungen erhöhen das Potential um ein Vielfaches

Doch nun wird mit den neuen Untersuchungen deutlich, dass es noch unbekannte Erweiterungen gibt, die, wie Snow Lakes CEO Philip Gross bestätigte, in der Lage sind, das Potential der Claims, um ein Vielfaches zu erhöhen. Ein drittes Bohrgerät ist deshalb bereits auf dem Weg zum Projekt und wird dafür sorgen, dass schon in Kürze die laufenden Arbeiten nochmal intensiviert werden können.

Damit kommt Nova Minerals Beteiligung nicht nur bei seinem Plan voran, das Thompson-Brother-Projekt zugig zu entwickeln. Auch die Erwartung, das im Boden vorhandene Lithium schnell abbauen zu können und hier eine kommerzielle Produktion in einem politisch stabilen Land zu starten, wird deutlich wahrscheinlicher.