Wolfgang Seybold CEO axinocapital
Canuc Resources sucht nicht nach einem gewöhnlichen Rohstoffvorkommen. Das Unternehmen ist einem seltenen Lagerstättentyp auf der Spur, der gewaltige Mengen Kupfer, Gold und weitere Metalle enthalten kann. Als geologisches Vorbild gilt Olympic Dam in Australien – eine der größten jemals entdeckten Lagerstätten. Im Interview erklärt CEO Christopher Berlet, warum Canuc gerade in Sudbury und Sonora nach einem solchen System sucht, welche Hinweise das Management bereits sieht.
Aguia Resources meldet beim Goldprojekt Santa Barbara die bisher stärkste Leistung von Mine und Aufbereitungsanlage. Im Juni seien aus 100 Tonnen Material insgesamt 851,9 Gramm Gold gewonnen worden. Das entspreche rund 27 Feinunzen und etwa dem Dreifachen der Produktion des Vormonats. Gleichzeitig habe das Unternehmen höhere Goldgehalte erreicht, die Kosten deutlich reduziert und die nächste Abbauphase früher als geplant begonnen.
St-Georges Eco-Mining hat für seine Batterieverarbeitungs-Tochter EVSX einen revolvierenden Kreditrahmen von bis zu 750.000 kanadischen Dollar vereinbart. Zunächst würden 150.000 Dollar ausgezahlt. Weitere Mittel wären an festgelegte Umsatzschwellen gebunden. Das Kapital solle den laufenden Betrieb finanzieren und bestehende Schulden von EVSX teilweise zurückführen.
Während viele Anleger angesichts schwankender Märkte zögern, baut ein kanadisches Unternehmen mitten in Québec eine ungewöhnliche Produktionsstätte auf. Aus giftigen Rückständen einer stillgelegten Mine will das Unternehmen schon Ende 2026 Gold und Silber gewinnen, finanziert ohne neue Kapitalerhöhungen. CEO Gordon Robb erklärt im Interview, wie das Modell funktionieren soll und welche Pläne dahinterstecken.
Während erste Marktstimmen bereits das Ende des Goldbooms ausriefen, nutzte China den Preissturz wie eine Rabattaktion. Die Volksrepublik habe im Juni so viel Gold gekauft wie seit Oktober 2023 nicht mehr und damit ihre Kaufserie auf 20 Monate in Folge verlängert.
Der Silbermarkt hat in der ersten Juliwoche für Aufsehen gesorgt. An einem einzigen Handelstag stieg der Preis von 57 auf über 61 Dollar je Feinunze und übersprang damit kurzzeitig die vielbeachtete Marke von 60 Dollar. Inzwischen notiert Silber zwar wieder darunter, doch der Bewegung lag keine Krise zugrunde, sondern eine einzelne Bemerkung eines Notenbankers, wie Silberexperte Peter Krauth einordnet.
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