Wolfgang Seybold CEO axinocapital
Blue Jay Gold treibt die Erkundung des Steller-Goldprojekts im südlichen Yukon mit zwei Bohrgeräten voran. Das laufende Phase-1-Programm untersucht gleichzeitig den früher produzierenden Standort Mt. Skukum und die Gold-Silber-Lagerstätte Skukum Creek. Ziel sei es, bekannte mineralisierte Zonen entlang wichtiger Gesteinsstrukturen weiterzuverfolgen und mögliche Erweiterungen der bisherigen Ressource zu prüfen.
Prospect Resources hat die Mineralressource seines Mumbezhi-Projekts in Sambia deutlich erweitert. Die neue Schätzung umfasst 208,1 Millionen Tonnen Gestein mit 0,42 Prozent Kupfer beziehungsweise 0,49 Prozent Kupferäquivalent. Gegenüber Februar 2026 stieg die Tonnage um 20 Prozent, die Kupfermenge um 14 Prozent und die Goldmenge um 106 Prozent.
Defiance Silver hat die Erteilung einer wichtigen Umweltgenehmigung für sein Espiritu-Kupferziel im mexikanischen Bundesstaat Sonora bekannt gegeben. Die Freigabe erlaubt über rund 60 Monate den Bau von bis zu 172 Bohrplätzen samt Zufahrtswegen. Damit ist eine zentrale regulatorische Voraussetzung für ein größeres Bohrprogramm auf dem Green-Earth-Projekt erfüllt.
Am Silbermarkt herrscht Sommerflaute. Für Peter Krauth ist die aktuelle Ruhe jedoch kein Zeichen nachlassender Aussichten. Der Silberexperte sieht vielmehr mehrere Entwicklungen, die dem Edelmetall neuen Auftrieb geben könnten. Während die Kurse vieler Silberaktien schwächeln, würden die Unternehmen im Hintergrund weiter Werte schaffen.
Das ist kein gewöhnlicher Engpass. Das könnte der Beginn eines neuen Rohstoffzeitalters sein. Elektroautos, Stromnetze und KI-Rechenzentren treiben die Kupfernachfrage immer weiter nach oben. Doch das Angebot kommt kaum hinterher. Neue Minen brauchen Jahre, bestehende Vorkommen verlieren an Qualität. Erstmals seit 17 Jahren droht dem Kupfermarkt wieder ein strukturelles Defizit. Heißt: Es fehlt nicht nur kurzfristig Kupfer. Der Engpass könnte den Markt über Jahre prägen.
Laut dem „Global Critical Minerals Outlook 2026“ der Internationalen Energieagentur hängt ein gewaltiger Teil der Weltwirtschaft an einem kleinen Rohstoffhebel: Seltene Erden. Würde China seine Exportkontrollen vollständig durchsetzen, stünden außerhalb Chinas jährlich 6,5 Billionen US-Dollar nachgelagerte Produktion im Risiko.
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