Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Centenario Gold Corp. erstellt.
Neue Kupferspuren: Hier baut sich Spannung auf

Mehr Gräben erschließen den Kupfertrend
Nach Angaben des Unternehmens wurden entlang der Cabot-Zone acht neue Schürfgräben angelegt. Auf 16 Linien entnahmen die Teams mehr als 350 Kanalproben aus dem freigelegten Gestein. Hinzu kamen Gesteins- und Bodenproben sowie eine LiDAR-Vermessung per Drohne, die ein präzises Geländemodell liefert. Insgesamt seien weitere 1.000 Meter an Gräben ausgehoben worden. Senior Geologist und Project Manager Paul LeGrow betreut das laufende Programm. Das Projekt liegt rund zehn Kilometer von Baie Verte entfernt und umfasst etwa 20,75 Quadratkilometer. Die Zufahrt zu den nördlichen Zielen Magellan und Columbus sei verbessert worden, damit dort weitere Gräben, Probenahmen und später Bohrungen möglich würden.

Fünf Ziele im VMS-Modell
Cabot wird als VMS-Ziel erkundet. VMS steht für vulkanogene Massivsulfid-Lagerstätten, bei denen Metalle durch frühere heiße Flüssigkeitsströme im vulkanischen Gestein konzentriert wurden. Am Cabot-Ziel treten Kupferminerale wie Chalkopyrit und Bornit auf. Historische, gezielt ausgewählte Gesteinsproben lieferten bis zu rund 7 Prozent Kupfer. Solche Einzelproben bilden jedoch keinen durchschnittlichen Gehalt des Systems ab. Aus älteren elektromagnetischen und magnetischen Messungen leitete das Unternehmen fünf vorrangige Zielbereiche ab. Vier davon seien bislang weder durch Gräben noch durch Bohrungen geprüft worden. Neben Cabot zählen Magellan, Columbus, Erickson und Cook dazu. Bodenanomalien mit erhöhten Kupferwerten stützten diese Auswahl. Eine abschließende geophysikalische Auswertung solle die Modelle weiter verfeinern.

Magellan rückt in den Mittelpunkt
Magellan liegt etwa einen Kilometer nördlich von Cabot. Dort beobachteten die Geologen eine weitverbreitete Veränderung des Gesteins mit Serizit und Pyrit. Gemeinsam mit den Bodenwerten und den geophysikalischen Daten mache dies Magellan laut Centenario Gold zum wichtigsten Bohrziel außerhalb der Cabot-Zone. Zum Grundstück gehört außerdem das getrennte Goldziel Marble Cove. Historische, ebenfalls selektive Gesteinsproben erreichten dort bis zu 70,38 Gramm Gold je Tonne. Das Gold befindet sich nach Unternehmensangaben in schmalen Quarz-Sulfid-Adern. Daneben sind eine Graphit-Zone und kobalthaltige Sulfide bekannt.

Bohrstart noch im November vorgesehen
President und CEO Doug Fulcher erklärte, die Kombination aus freigelegter Mineralisierung, früheren Bohrdaten, geophysikalischen Leitern und Bodenanomalien liefere den Rahmen für die nächsten Tests. Die ausstehenden Analysen und der Abschlussbericht zur Geophysik würden die Auswahl der Bohrpunkte weiter schärfen. Centenario Gold würde zunächst ein 1.500 Meter umfassendes Bohrprogramm beginnen, sofern die benötigte Ausrüstung verfügbar wäre. Die Bohrungen sollten das Cabot-System in der Tiefe und vorrangige geophysikalische Ziele prüfen. Anfang 2027 könnte ein weiteres Programm über 3.500 Meter folgen. Es wäre von den ersten Ergebnissen und der Finanzierung abhängig und würde auch den bislang ungetesteten, rund 2.000 Meter langen Bereich nördlich von Cabot untersuchen.

