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Lukrativer Deal mit Heritage Mining über Goldprojekt

Über die Entwicklung des Black-Lake-Drayton-Goldprojekts in der kanadischen Provinz Ontario hat sich Group Ten Metals Inc. (TSX-V: PGE, FSE: 5D32) mit Heritage Mining Ltd. in einem Letter of Intent verständigt. Die Übereinkunft überträgt die Verantwortung für das Goldprojekt mittelfristig auf den neuen Partner und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich Group Ten Metals auf sein Hauptprojekt Stillwater West konzentrieren kann.

Neben Stillwater West besitzt Group Ten Metals noch eine Reihe anderer Projekte. Ihnen sind bei all ihrer Verschiedenheit zwei Aspekte gemeinsam: Sie erreichen bei weitem nicht die Bedeutung, die Stillwater West für das Unternehmen hat. Sie sind aber auf der anderen Seite auch wiederum zu bedeutend, als dass sie vollständig ignoriert werden könnten.

Eines dieser Projekte ist das Black-Lake-Drayton-Projekt. Es wird in Zukunft gemeinsam mit Heritage Mining Ltd. weiterentwickelt, wobei Heritage nach und nach die Projektführung übernehmen wird. Eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent) haben beide Unternehmen in diesem Monat unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, dass Heritage seine Beteiligung an Black Lake Drayton nach und nach auf bis zu 90 Prozent erhöhen kann, sofern bestimmte vertraglich festgelegte Leistungen erbracht werden. 

Die Wichtigsten bestehen darin, dass Heritage in den kommenden drei Jahren Explorations- und Erschließungsarbeiten auf dem Projekt im Wert von fünf Millionen Kanadischen Dollar (CAD) durchführen wird. Daneben erhält Group Ten Metals in Abhängigkeit vom Projektfortschritt 7,2 Millionen Aktien von Heritage Mining sowie Barzahlungen in Höhe von 320.000 CAD.

Wird der Vertrag in den kommenden drei Jahren so umgesetzt wie vereinbart, behält Group Ten Metals noch einen Anteil von zehn Prozent am Projekt, ist dafür aber mittelbar über seinen Aktienbesitz immer noch am Projekt beteiligt. Danach wird Heritage für alle Kosten des Projekts verantwortlich sein. Group Ten Metals seinerseits ist verpflichtet, im ersten Jahr des Abkommens Explorationsarbeiten im Wert von 300.000 CAD durchzuführen. Verrechnet man diesen Kapitaleinsatz mit den von Heritage zu leistenden Barzahlungen, so gewinnt Group Ten Metals unter dem Strich 20.000 CAD und geht für die verbleibenden 300.000 CAD praktisch nur in Vorleistungen. 

Dafür bleibt man mittelbar über die übertragenen Heritage-Aktien am Projekt beteiligt und erhält unter Umständen auch gewisse Erfolgsbeteiligungen, die der Vertrag zusätzlich noch vorsieht. Der wichtigste Punkt für Group Ten Metals ist jedoch, dass der Rücken für die Kernaufgabe, die Weiterentwicklung des Stillwater West-Projekts, frei bleibt und man sich voll und ganz auf dieses konzentrieren kann.

Ähnliche Abkommen dürften in der näheren Zukunft für einige der anderen Projekte noch folgen. Sie alle stellen aus Sicht der investierten Aktionäre sicher, dass die personellen und wirtschaftlichen Ressourcen des Unternehmens voll und ganz auf Stillwater West fokussiert werden können, was durchaus zu begrüßen ist, denn die Gefahr, sich Sumpf verschiedener Projekte zu verzetteln, kann so erst gar nicht aufkommen.