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Sitz
Australien
Branche
Lithium-Developer
Website
www.prospectresources.com.au

Die Aktionäre werden für ihre Geduld reichlich belohnt

Mit dem heutigen Tag ist Prospect Resources Limited (ASX: PSC, FSE: 5E8) nicht mehr der Eigentümer der Arcadia Mine, denn der Verkauf des Projekts an eine Tochtergesellschaft von Zhejiang Huayou wurde abgeschlossen. Als Nettoerlös wurden 342,9 Millionen US-Dollar eingenommen. Sie sollen zum größten Teil als Dividende an die investierten Anleger ausgeschüttet werden. Pro Aktie entspricht dies einem Betrag von 0,94 Australische Dollar.

Damit wurde das Geschäft, das am 23. Dezember 2021 von Prospect Resources bekanntgegeben worden war, wie angekündigt abgewickelt und die beteiligten Aktionäre werden für ihre Geduld und ihre Unterstützung bei der Entwicklung und beim Aufbau des Arcadia-Projekts fürstlich entlohnt.

Gezahlt hat Zhejiang Huayou Cobalt, eine Tochtergesellschaft von Zhejiang Huayou, inzwischen den vertraglich vereinbarten Kaufpreis von rund 377,8 Millionen US-Dollar. Für ihn wechselt der 87%ige Anteil, den bislang Prospect Resources am Arcadia-Lithium-Projekt in Zimbabwe gehalten hat, an die Chinesen. Der chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriematerial hatten im vergangenen Jahr die Ausschreibung für den Verkauf der Arcadia Mine für sich entscheiden können, indem er das Angebot vorlegte, das für Prospect Resources und seine Aktionäre das beste darstellte.

Lage des Arcadia Lithiumprojektes

Die Aktionäre von Prospect Resources können eine Dividende von 0,94 bis 0,96 AUD erwarten

Vom vereinnahmten Kaufpreis muss Prospect Resources nun 26,8 Millionen US-Dollar als Kapitalertragssteuer an die Regierung in Simbabwe überweisen. Weitere acht Millionen US-Dollar fließen an Sinomine als Entschädigung für die Beendigung des Abnahmevertrags. Unter dem Strich verbleibt Prospect Resources damit ein Nettoerlös von 342,9 Millionen US-Dollar.Er soll zum größten Teil als Barausschüttung an die Aktionäre weitergegeben werden.

Erwartet wird, dass zwischen 440 und 450 Millionen Australische Dollar an die Aktionäre gezahlt werden können, was pro Aktie einem Betrag von 0,94 bis 0,96 AUD entspricht. Derzeit ist geplant, den Ausschüttungsbetrag in eine Dividendenkomponente und eine Kapitalherabsetzungskomponente aufzuteilen.

Wichtige Steuerfragen müssen noch geklärt werden

Prospect Resources hat deshalb bei der australischen Finanzverwaltung einen ATO-Bescheid beantragt, in dem die steuerliche Behandlung der beiden Komponenten für die wichtigsten Klassen der Prospect-Aktionäre festgelegt wird. Sobald diese vorliegt, kann voraussichtlich Ende Juni eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden.

Sie ist erforderlich, weil die geplante Barausschüttung neben der Dividende die Komponente einer Kapitalherabsetzung beinhaltet wird und beide der Zustimmung durch die Aktionäre bedürfen. Die investierten Anleger können deshalb damit rechnen, dass ihnen ihr Anteil an der Barausschüttung kurz nach dem 30. Juni 2022 gutgeschrieben werden wird.

Lithium - und Tantalreserven

Mit neuem Elan an neue Projekte

Im Unternehmen verbleiben wird dann noch ein Restbetrag von 30 bis 40 Millionen AUD. Ihn wird Prospect Resources einsetzen, um damit neue Batterie- und Elektrifizierungsmetallprojekte zu entwickeln. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens wird dabei wie bisher auf Simbabwe liegen. Aber auch die Region südlich der Sahara könnte eine Rolle spielen.Die investierten Anleger dürfen sich nicht nur auf einen warmen Geldregen freuen, der im Sommer auf sie niedergehen wird, sondern auch auf neue Projekte und damit neue Chancen.

Dass das Prospect-Management sein Handwerk versteht und auch in politisch nicht ganz einfachen Staaten wie Simbabwe Projekte erfolgreich entwickeln kann, haben die vergangenen Jahre eindrucksvoll gezeigt.Bis Ende Juni dürften noch die Barausschüttung und ihre steuerlichen Aspekte im Vordergrund stehen. Danach wird es wieder spannend, denn dann dürfte sich das Prospect-Management auch wieder zu neuen Plänen und damit neuen Chancen für Investoren äußern.