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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
www.novaminerals.com.au

Strategische Überprüfung identifiziert zahlreiche neue wirtschaftliche Optionen

Wer hoch hinaus will, der muss lange am Fundament arbeiten. Diese Weisheit von Anton Bruckner gilt auch für jedes Rohstoffprojekt. Nicht umsonst hat sich Nova Minerals deshalb in einer strategischen Studie ausführlich mit den Grundlagen des zukünftigen Goldbergbaus auf dem Estelle-Projekts beschäftigt.

Die von Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) in den vergangenen Monaten durchgeführte strategische Überprüfung hat zahlreiche Möglichkeiten identifiziert, mit denen die Wirtschaftlichkeit des Estelle-Goldprojekts deutlich verbessert und ein größerer Wert für die Aktionäre geschaffen werden kann. Zu ihnen zählen eine optimierte Erzsortierung, die Gewinnung kritischer Mineralien und die Option, das Golderz mittels einer Haufenlaugung zu verarbeiten.

In vielen Bereichen der Wirtschaft hat die Optimierung kleiner Details oftmals einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Tätigkeit. Dieser Grundsatz gilt auch für das Estelle-Goldprojekt von Nova Minerals in Alaska. Die zuvor durchgeführten vorläufigen Studien zur Wirtschaftlichkeit bescheinigten dem Projekt bereits eine höchst profitable Zukunft.

Doch mit der nun vorgelegten strategischen Überprüfung macht Nova Minerals deutlich, dass das Ende der Fahnenstange mit dem ursprünglichen Konzept noch lange nicht erreicht ist. Dafür gibt es bei der Entwicklung des Estelle-Golddistrikts einfach zu viele zu wichtige Stellschrauben, an denen Nova Minerals drehen kann, um die Profitabilität des Projekts weiter zu verbessern. Axinocapital wird diese Aspekte heute und in den kommenden Tagen ausführlich vorstellen, weil ihre Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit des Estelle-Projekts eine erhebliche sein wird.

Das Flussdiagramm stellt für Nova Minerals den ersten Ansatzpunkt dar

Eine wesentliche Möglichkeit, die Goldproduktion noch profitabler zu gestalten, ist die Verbesserung des Flussdiagramms für den geplanten Verarbeitungsprozess. Nova Minerals sieht an dieser Stelle gleich zwei Hebel, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirken werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, die Goldproduktion potentiell zu steigern, also durch pure Masse bessere wirtschaftliche Parameter zu erreichen. Gleichzeitig sieht das Management die Chance, die Kapital- und Betriebskosten der Anlage zu reduzieren.

Wie sich die möglichen Änderungen konkret auf die Zahlen auswirken werden, dass soll nun als Teil der derzeit laufenden Prefeasibilty-Studie (PFS) von METS Engineering und Rough Stock Mining getestet werden. Die konkreten Ergebnisse dieser Tests werden zweifellos eine bedeutende Rolle spielen, wenn Nova Minerals die ersten Gesprächen mit potentiellen Partnern und Geldgebern beginnt.

Neben dem Flussdiagramm wird auch die Frage der Größe der Verarbeitungsanlage eine zentrale Rolle spielen. An dieser Stelle geht es nicht nur um die Frage, ob die nahe der Korbel-Lagerstätte geplante zentrale Verarbeitungsanlage größer oder kleiner ausfallen sollte, sondern es geht auch um die Frage, ob es sinnvoll ist, die hochgradigen Erze der RPM-Lagerstätte in einer eigenen Anlage zu verarbeiten.

Eine oder zwei Verarbeitungsanlagen, das ist die Frage

Für die noch zu gebende Antwort werden sowohl technische, geologische wie chemische Aspekte von hoher Bedeutung sein, denn eine eigene Anlage auf oder nahe der RPM-Zone spart nicht nur Transportkosten, sondern sie könnte Nova Minerals auch die Möglichkeit bieten, einen eigenen Flotationsprozess aufzusetzen, der optimal auf das hochgradige Erz der RPM-Zone abgestimmt ist.

Da die RPM-Zone noch in mehrere Richtungen offen ist, kann Nova Minerals mit hoher Gewissheit davon ausgehen, dass die aktuelle RPM-Ressource in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter vergrößert wird. Kleine wirtschaftliche Vorteile könnten unter dem Blickwinkel einer vergrößerten Ressource auf der RPM-Zone deshalb auf lange Sicht eine sehr große Auswirkung haben.

Wie kann das Estelle-Erz am besten verarbeitet werden?

Schon im aktuellen Minenplan, der sich selbstverständlich noch in einer sehr frühen Phase befindet, wird die Frage einer selektiveren Erzsortierung diskutiert. So wird überlegt, in den Jahren zwei oder drei nach Produktionsbeginn die Goldproduktion mit dem mittelgradigem Korbel-Material zu beginnen, um ein sehr hochgradiges Goldkonzentrat mit bis zu sechs Gramm pro Tonne zu produzieren. Diese Option würde einen kleineren Mahlkreislauf erfordern.

Die Alternative wäre, auf eine bewährte, kostengünstige Goldgewinnungsmethode zu setzen, die das Gold aus Hunderten von Millionen Tonnen nur schwach vererzten Material herauslöst. Ihr könnte unter Umständen, sollten beide Lösungen zum Einsatz kommen, auch das Ausschussmaterial aus den Erzsortierern, das im aktuellen Flussdiagramm als Abfall gilt, zugeführt werden, um so das jährliche Goldproduktionsprofil weiter zu verbessern.

METS Engineering hat bereits mit Testarbeiten an Massenproben begonnen, die gegen Ende des letzten Jahres nach Perth geschickt wurden. Experimentiert wird derzeit mit einer feineren Zerkleinerung des Erzes, wobei die ersten Anzeichen positiv aussehen. Untersucht werden sollen auch verschiedene Haufenlaugungsoptionen, einschließlich einer Agglomeration, und anderer alternativer Auslaugungsreagenzien. Die Ergebnisse dieser Testreihen werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 erwartet.

Die Beiprodukte Silber, Kupfer und Antimon als weitere Einnahmequellen

Weitere Gutschriften zusätzlich zu den Erlösen der Goldproduktion könnte Nova Mineral erhalten, wenn es gelingt, die im Erz verschiedener Lagerstätten enthaltenen Beiprodukte ebenfalls aufzubereiten und zu verkaufen. Im Vordergrund dieser Überlegungen stehen die Metalle Silber und Kupfer und ganz besonders das Antimon, das von der US-Regierung in der Zwischenzeit ebenfalls als kritisches Mineral geführt wird.

Beim Antimon wünscht sich die US-Regierung mittel- bis langfristig den Aufbau einer eigenen Produktion innerhalb des Landes, denn bislang verfügen die USA nur über eine einzige Produktionsstätte für Antimon. Mit ihren Gehalten, können die Antimonfunde auf dem Estelle-Projekt problemlos mithalten.

Mehr noch: An vielen Fundorten war der Antimongehalt in den Gesteinproben, die Nova Minerals im vergangenen Jahr genommen hat, deutlich höher. Eine Entwicklung des Projekts auch zu einer Förderstelle für Antimon wäre für die Vereinigten Staaten deshalb äußerst interessant. Da die US-Regierung den Aufbau neuer Antimonproduktionsstätten im Inland fördern will, bestünde für Nova Minerals auch die Aussicht auf staatliche Zuwendungen.

Sollte das Erz selektiver sortiert und die Tagebaue steiler werden?

Intensiv beschäftigen wird sich Nova Minerals vor dem Produktionsstart auch mit der Frage der selektiven Erzsortierung. Sie stellt sich sowohl für das Erz der Korbel- wie auch für das Gestein der RPM-Lagerstätte. An dieser Stelle stehen gleich eine ganze Reihe von Optionen zur Auswahl. Sortiert werden könnte beispielsweise nach verschiedenen Erzarten. Ebenfalls möglich wäre, eine optimale Mischung aus den verschiedenen Erzen herzustellen und diese dann der Verarbeitungsanlage zuzuführen.

Geprüft wird auch, ob eine Erhöhung der Neigungswinkel der geplanten Tagebaugruben sinnvoll ist. Die aktuelle Scopingstudie sieht Gruben mit einem Neigungswinkel von 45 Grad vor. Als alternative Option könnten aber auch Winkel von 50 Grad und mehr gewählt werden.

Der Weg zur Produktion wird für Nova Minerals immer klarer

Auf all diese vielen Fragen wird Nova Minerals zusammen mit den beauftragten Unternehmen in den kommenden Monaten eine passende Antwort finden. Egal, wie diese am Ende ausfällt, der Weg zur Produktion wird durch sie immer klarer hervorscheinen und das Nova Management wird dafür sorgen, dass nicht nur einfach produziert, sondern sehr effizient und ausgesprochen kapitalschonend produziert werden wird.

Estelle ist, wie CEO, Christopher Gerteisen, noch einmal hervorhob, ein bedeutender Mineralisierungstrend mit reichlich Gold und kritischen Mineralien und Nova Minerals ist aktuell auf einem guten Weg, dieses Potential zum Wohl seiner Mitarbeiter und Aktionäre zu heben.

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