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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
matadormining.com.au

Blick zurück und nach vorn auf zwei außergewöhnliche Jahre

Für die vor Ort und online anwesenden Aktionäre von Matador Mining Ltd. (ASX: MZZ, FSE: MA3) nutzte Justin Osborne auf der diesjährigen Hauptversammlung die Gelegenheit, die Geschehnisse der letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen und dabei gleichzeitig auch einen Ausblick auf das kommende Jahr zu wagen.

Hinter den Aktionären von Matador Mining liegen spannende, aber teilweise auch sehr aufreibende Monate, in denen sich viele Veränderungen vollzogen haben. Herausfordernd war vor allem das allgemeine Marktumfeld, in dem sich viele Investoren vom Rohstoffsektor abgesetzt und aus ihren Investments zurückgezogen haben.

Von dieser Entwicklung blieb auch Matador Mining nicht verschont. Zwar ist der Aktienkurs in den letzten Wochen wieder etwas zurückgekommen, doch so wirklich glücklich mit dem Kurs dürften nur die wenigsten Aktionäre des Unternehmens sein. Das wäre ein Grund zur Beunruhigung würde der Aktienkurs tatsächlich die wirtschaftliche und unternehmerische Lage des Unternehmens angemessen darstellen. Doch genau das tut er nicht.

Matador Mining treibt die Exploration des Cape-Ray-Projekts entschieden voran

Denn während der Kurs der Matador-Mining-Aktie die meiste Zeit des Jahres nach Süden zeigte, nahm die Entwicklung des Cap-Ray-Goldprojekts einen sehr vorteilhaften Verlauf. Er passt absolut nicht zu der Kursbewegung, denn für das Unternehmen und damit auch für die Aktie von Matador Mining spricht, dass der große Erfolg des Sommerbohrprogramms des Jahres 2021 in diesem Jahr nahtlos fortgesetzt werden konnte.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 21.000 Meter Diamantbohrungen niedergebracht. Gebohrt wurde allerdings nur in der Sommerzeit. Vor einem Jahr ging Matador Mining jedoch erstmals dazu über, auch für den Winter ein Bohrprogramm zu entwickeln und dieses anschließend wie geplant durchzuführen.

Erstes erfolgreiches Winterbohrprogramm abgeschlossen

Obwohl es das erste Winterbohrprogramm in der Unternehmensgeschichte war, wurde es ohne Einschränkungen und Verzögerungen durchgeführt und für das eingesetzte Team spricht auch, dass die Arbeiten ohne Unfälle und Störungen durchgeführt werden konnten. Unter dem Strich kamen so 6.000 zusätzliche Bohrmeter im Winter zusammen und Matador Mining hat den Beweis erbracht, dass seine Teams das ganze Jahr über auf Cape Ray arbeiten und das Unternehmen seinen Zielen näherbringen kann.

Vollständig zeigen wird sich dieser große Erfolg jedoch erst 2023, denn im nächsten Jahr möchte Matador Mining eine aktualisierte Ressourcenschätzung vorlegen, in die auch die Ergebnisse des Winterbohrprogramms eingearbeitet sind. Integriert werden sollen selbstverständlich auch die Resultate des diesjährigen Sommerbohrprogramms. Es wurde erst vor wenigen Tagen abgeschlossen.

Zwei große Veränderungen charakterisieren das Jahre 2022

Zwei wesentliche Veränderung charakterisierten das nun langsam zu Ende gehende Jahr. Die nach außen hin offensichtlichste Veränderung war der Wechsel von Ian Murray zu Sam Pazuki auf dem Chefsessel von Matador Mining. Er vollzog sich im Mai ausgesprochen reibungslos und der ausgewiesene Kapitalmarktfachmann Sam Pazuki nutzte die ersten Monate in seiner neuen Funktion bereits dazu, in einem schwierigen Marktumfeld Kapitalerhöhungen erfolgreich durchzuführen und im Oktober mit B2Gold auch einen hochkarätigen institutionellen Investor mit ins Boot zu holen.

Nicht ganz so offensichtlich für Außenstehende ist der Wechsel bei den Explorationszielen, der sich in diesem Jahr vollzogen hat. Legte das Bohrprogramm des Jahres 2021 noch seinen Schwerpunkt darauf, die bekannten Brownfield-Lagerstätten durch neue Funde zu erweitern, liegt der Schwerpunkt nun auf der Greenfield-Exploration.

Mehrere Ziele wurden dafür im laufenden Jahr entdeckt, wobei sich schnell herausstellte, dass die Malachite-Zone innerhalb der vielversprechendsten Zielgebiete das mit Abstand attraktivste ist. Folgerichtig konzentrierten sich die jetzt abgeschlossenen Bohrungen vor allem auf diese Zone, denn hier trifft eine komplexe Anordnung von Strukturen und geologischen Merkmalen aufeinander. Sie wird als ideal für die Bildung von Goldvorkommen angesehen.

Der Schwerpunkt verlagert sich auf die Malachite-Zone

Mehrere Goldanomalien von regionalem Ausmaß konnten bereits erkannt werden, wobei die am Boden genommenen Goldkornproben einige der höchsten Kornzahlen enthalten, die jemals in Neufundland entdeckt worden sind. Damit ist unzweifelhaft das Potential vorhanden die bereits identifizierte Ressource auszubauen und auf Cape Ray weitere Goldlagerstätten nachzuweisen.

Die auf Malachite durchgeführten Arbeiten am Boden, übertrafen die Erwartungen und im Oktober hat Matador Mining auf der Zone auch seine ersten Bohrungen niedergebracht. Auch auf dem etwas weiter südöstlich gelegenen Hermitage-Projekt konnten durch Untersuchungen am Boden erste Erkenntnisse gewonnen werden. Auch hier deuten sich dadurch einige durchaus überzeugende geologischen Konstellationen an.

Dass der Markt all diese positiven Entwicklungsschritte konstant mit Nichtbeachtung strafte, spricht für sich, nicht aber für das Fachwissen und den Weitblick der meisten Investoren. Denn diese verkauften blind die Aktien eines Unternehmens, dessen Projekte durch die Arbeiten vor Ort im Grunde von Tag zu Tag immer wertvoller wurden.

Der Einstieg von B2Gold lässt aufhorchen

Ihren Ausdruck und bisherigen Höhepunkt fand diese Entwicklung im Oktober, als der Einstieg von B2Gold als strategischer Investor bekanntgegeben wurde. Bei ihm ist hervorzuheben, dass B2Gold bislang noch nie zu einem so frühen Zeitpunkt bei einem Junior-Unternehmen ein strategisches Investment eingegangen ist. Dies sollte die Anleger eigentlich innehalten lassen. Stattdessen wurde bis Anfang Oktober blind und planlos weiter verkauft.

Für die investierten Anleger sind das alles sehr gute Nachrichten. Sie relativieren die Kursverluste der Matador-Mining-Aktie erheblich und stützen die Hoffnung, dass sich der Markt eines Besseren besinnen und auf die tatsächlichen Fakten konzentrieren muss.

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