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Branche
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Website
www.kzr.com.au

Exzellente metallurgische Ergebnisse auf Mt. Olympus

Erste metallurgische Testarbeiten, die Kalamazoo Resources Limited (ASX: KZR, FSE: KR1) auf der großen Mt.-Olympus-Lagerstätte des Ashburton-Goldprojekts in Western Australia durchgeführt hat, bestechen durch hervorragende Ergebnisse, denn es gelang, ein grobes Konzentrat mit einer Goldgewinnungsrate von bis zu 94 Prozent zu erzeugen. Dabei lag der Goldgehalt des Konzentrats im Durchschnitt bei 31,8 g/t. In der Spitze konnte sogar ein Wert von 39,2 g/t erreicht werden.

Das Ashburton-Goldprojekt liegt am südlichen Rand des Pilbara Craton. In der nach ihm benannten Region wurden in den letzten Jahren zahlreiche außergewöhnliche Goldlagerstätten erschlossen, darunter u.a. auch das Hemi-Goldprojekt von De Grey Mining. Kalamazoo Resources konnte bislang auf der Mt.-Olympus-Lagerstätte des Ashburton-Projekts eine angezeigte und abgeleitete Ressource von 15,12 Millionen Tonnen Gestein mit einem Goldgehalt von 2,2 g/t nachweisen.

Das entspricht rund 1,08 Millionen Unzen Gold. Mt. Olympus stellt daher innerhalb des Ashburton-Projekts mit einer Gesamtressource von 1,65 Millionen Unzen Gold das mit Abstand wichtigste Zielgebiet dar. So lag es für Kalamazoo Resources nahe, seine metallurgischen Tests mit Material zu beginnen, das von der Mt.-Olympus-Zone stammt.

Kalamazoo Resources klärt wichtige Fragen für eine zukünftige Goldproduktion

Die durchgeführten Arbeiten stellten die ersten eigenen Studien zur Metallurgie der Lagerstätte dar, die Kalamazoo Resources auf Mt. Olympus durchgeführt hat und es war das Ziel, herauszufinden, ob es möglich ist, mittels eines branchenüblichen Brech-, Mahl- und Schwimmaufbereitungskreislaufs ein hochgradiges Konzentrat aus Goldsulfid herzustellen. Bei seinen Studien konnte Kalamazoo auf Vorarbeiten zurückgreifen, die Northern Star Resources, der Vorbesitzer des Projekts, in den Jahren 2011 und 2012 durchgeführt hatte.  

Die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, denn sie deuten darauf hin, dass die Produktion eines hochgradigen Goldkonzentrats nicht nur möglich ist, sondern wahrscheinlich auch die einfachste und technisch am wenigsten anspruchsvolle Methode zur Gewinnung des Golds darstellt. Auch wenn die genauen Berechnungen noch nicht durchgeführt wurden, so deutet sich dennoch bereits an, dass die favorisierte Methode auch jene ist, die den geringsten Kapitalaufwand erfordern wird.

Historische Tagebaugrube auf Mt Olympus

Weitere Testreihen zur Verfeinerung der Ergebnisse geplant

Insgesamt wurden für die Testläufe vier verschiedene Mischungen von Gestein der Lagerstätte zusammengestellt und anschließend verarbeitet. Das für die Mischungen verwendete Material stammte aus zwei Rückspülbohrungen, die im Jahr 2021 von der Sohle des Tagebaus Mt. Olympus aus niedergebracht wurden. Sie waren extra so angesetzt worden, dass es möglich sein würde, für die anstehenden metallurgischen Test repräsentatives Material von der gesamten Lagerstätte zu gewinnen.Die Strategie war erfolgreich, denn sie hat gezeigt, dass es möglich ist, Gestein von unterschiedlichen Teilen der Lagerstätte so zu kombinieren, dass sehr gute Goldausbringungsraten möglich sind.

Welche Mischungen mit Blick auf eine zukünftige Produktion besonders interessant ist und wie der geplante Verarbeitungskreislauf eingestellt werden muss, damit die Goldausbeute besonders hoch und die Kosten möglichst niedrig gehalten werden können, das sind nun die Fragen, die in weiteren Testreihen nach und nach geklärt werden müssen.Kalamazoo Resources hat nach den positiven Testergebnissen bereits damit begonnen, das sogenannte Flowsheet, also das Ablaufdiagramm des gesamten Goldaufbereitungsprozesses zu optimieren, um die erreichten Leistungen nochmals zu verbessern. Auch müssen zusätzliche Testreihen noch die wichtige Frage klären, ob es möglich ist, beispielsweise durch den Einsatz von Methoden, die sich die hohe Schwerkraft des Goldes zu Nutzen machen, die Goldausbeute nochmals zu steigern.Anschließend wird selbstverständlich geprüft werden, wie sich die vorgenommenen Veränderungen auf den Goldgehalt des Konzentrats und die mit den Arbeiten verbundenen Kosten auswirken werden.

Es bleibt also noch eine Menge zu tun, bis ein runder Aufbereitungsprozess entwickelt und aufgebaut ist. Doch die vorgelegten ersten Ergebnisse geben den investierten Anlegern schon jetzt die Gewissheit, dass die Metallurgie der Mt.-Olympus-Lagerstätte eine Herausforderung ist, die mit hoher Sicherheit auf dem Weg zur Produktion sehr gut gelöst werden kann. 

Die einzelnen Goldlagerstätten auf dem Ashburton Goldprojekt