La Paz: Metallurgische Tests erfolgreich abgeschlossen

Die umfangreichen Testarbeiten sind Teil des Bestrebens, das La-Paz-Projekt mit einem vereinfachten Konzentrator-Flow-Sheet für die Minenplanung weiter voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund ist die Erkenntnis, dass das Erz im Labor positiv auf eine konventionelle Verarbeitung reagiert hat, für American Rare Earths eine beruhigende und ermutigende Nachricht.
Bei den verschiedenen Tests, die auf den in den Jahren 2022 und 2021 gemachten Erfahrungen aufbauten und diese ergänzten, konnte eine Gesamtgewinnungsrate aller Seltenen Erden (TREO) von 66,4 Prozent erreicht werden. Das im Erz enthaltene Scandium wurde zu 71,5 Prozent extrahiert.
American Rare Earths Erwartungen werden bestätigt
Besonders erfreulich für American Rare Earths war, dass die Auflösungszeiten kurz waren und auch der Gehalt der besonders wichtigen und hochwertigen Magnetmetalle Neodym und Praseodym hoch waren. Beide Faktoren sind mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts von großer Bedeutung, weil sie niedrigere Kosten bei höheren Erlösen versprechen.
Auch American Rare Earths Plan, die Produktionskosten dadurch zu senken, dass vor der eigentlichen Extraktion der Seltenen Erden rund 75 Prozent des Gangmaterials entfernt werden, scheint ebenfalls aufzugehen, denn die Test ergaben, dass das entwickelte Fließschema zu einer schnellen Gewinnung der Seltenen Erden führt.
Aktuell geht das Unternehmen in seinen Studien nicht nur der metallurgischen Frage nach, wie das Flussdiagramm für den Konzentrationsprozess am besten gestaltet werden kann, sondern es bemüht sich auch, die optimale jährliche Verarbeitungskapazität zu ermitteln, die erreichbar ist, falls mit einer einzigen Verarbeitungsanlage operiert wird.
Wertvolle Erfahrungen auch mit Blick auf Halleck Creek
Abgeschlossen sind die Arbeiten, die eine wichtige Vorstufe für das spätere Minendesign darstellen, noch lange nicht. Doch die bislang gewonnenen Erkenntnisse sind äußerst ermutigend und bringen die Entwicklung des La-Paz-Projekts an dieser zentralen Stelle deutlich voran. Doch nicht nur dieses profitiert von den gemachten Arbeiten, denn American Rare Earths hofft, einen großen Teil der Erkenntnisse in Zukunft auch bei der Entwicklung des Halleck-Creek-Projekts berücksichtigen und anwenden zu können, weil beide Projekte eine große geologische Ähnlichkeit aufweisen.
Beiden gemeinsam ist auch der niedrige Gehalt an den störenden Elementen Uran und Thorium. Dieser Aspekt ist gerade aus den Gesichtspunkten des Umweltschutzes ein großer Vorteil, denn er erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass American Rare Earths vom US-Verteidigungsministerium auch in Zukunft dazu eingeladen wird, an den verschiedenen Tests teilzunehmen, die darauf ausgerichtet sind, eine US-gestützte Lieferkette von Seltenen Erden unabhängig von der Versorgung aus China aufzubauen.
Für die in American Rare Earths investierten Anleger sind dies sehr gute Nachrichten, denn sie belegen auch auf dem zentralen Gebiet der Metallurgie erneut die zahlreichen Vorteile, welche das La-Paz-Projekt, aber auch Halleck Creek gegenüber anderen Seltene-Erden-Liegenschaften aufweisen.