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Sitz
Australien
Branche
Seltene-Erden-Explorer
Website
www.americanrareearths.com.au

American Rare Earths meldet hervorragende Bohrergebnisse vom La-Paz-Projekt

Intensive Explorationsarbeiten hat American Rare Earths Ltd. (ASX: ARR, FSE: 1BHA) in diesem Frühjahr auf seinem La-Paz-Projekt im US-Bundesstaat Arizona durchgeführt. Erste Ergebnisse der dabei durchgeführten Bohrungen und Gesteinsanalysen liegen nun vor. Sie deuten auf mächtige Seltene-Erden-Mineralisierungen mit einem hohen Gehalt an hochwertigen magnetischen Seltenen-Erden-Oxiden.

Durchgeführt wurden die Arbeiten auf dem La-Paz-Projekt zwischen Februar und April 2022. Insgesamt bohrte American Rare Earths neun Löcher mit einer Gesamtlänge von 821 Meter. Sie wurden im südwestlichen Explorationsgebiet der Liegenschaft niedergebracht und bestätigen die Annahme, dass sich die Mineralisierung in diesem Teil weiter fortsetzt.

Auf dem Boden wurden gleichzeitig insgesamt 677 Gesteinsproben genommen. Knapp die Hälfte von ihnen konnte bereits im Labor analysiert werden. Dabei beinhalteten die 322 ausgewerteten Proben einen Gesteinstyp, der mit einem höheren Seltene-Erden-Gehalt verbunden ist. 

Bohrturm auf La Paz

American Rare Earths erbohrt 501 ppm TREO über 74,2 Meter

Sehr ansprechend sind auch die Ergebnisse der bislang ausgewerteten Bohrlöcher. So konnte im Bohrloch LP22-SW04 über eine Strecke von 52,9 Meter ein Gesamtgehalt von 498 ppm Total Rare Earth Oxides (TREO) nachgewiesen werden. Noch etwas mächtiger war die Mineralisierung im Bohrloch LP22-SW05. Hier wurden leicht höhere 501 ppm TREO über 74,2 Meter Länge nachgewiesen.

Auch im Bohrloch LP22-SW07 konnte eine Seltene-Erden-Mineralisierung nachgewiesen werden. Sie erstreckt sich über eine Länge von 29,1 Meter und enthält im Durchschnitt 409 ppm Seltene Erden. Alle Bohrungen endeten in Tiefen von rund 100 Meter. Die Mineralisierung selbst ist aber zur Tiefe hin noch offen, sodass erst zukünftige Bohrungen die spannende Frage klären werden, bis in welche Tiefe die Mineralisierung tatsächlich hinabreicht.  

Hochwertige magnetische Seltene Erden und niedrige Thorium- und Uranwerte sind ein weiterer Vorteil für American Rare Earths

Erfreulich sind allerdings nicht nur der Gehalt an Seltenen Erden und ihre Ausdehnung, sondern ebenfalls ihre Zusammensetzung. Besonders begehrt bei den Kunden aus der Industrie sind die hochwertigen magnetischen Seltenen Erden. Sie werden beispielsweise für den Bau der Motoren von Windrädern benötigt und stellten bei den Bohrungen auf La Paz einen Anteil von 27 Prozent am gesamten Seltene-Erden-Vorkommen in den Bohrlöchern.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt ist das, was erfreulicherweise nicht oder nur in sehr geringen Mengen in den Proben gefunden wurde: Es sind die radioaktiven Elemente Thorium und Uran. Normalerweise treten beide sehr häufig im Zusammenhang mit Seltenen Erden auf, was bei der Aufarbeitung eine technische Herausforderung darstellt, denn ihre Isolierung und Ausscheidung ist recht aufwendig und damit auch sehr kostenintensiv.

Bislang ist das La-Paz-Projekt jedoch für seine niedrigen Thorium- und Uranwerte bekannt. Dieser Befund hat sich auch in den Proben aus den neuen Bohrungen erneut bestätigt. Für American Rare Earths stellt dieses Ergebnis daher mit Blick auf eine spätere Produktion ein sehr erfreuliches Ergebnis dar.   

Bohrarbeiten auf La Paz

Der jüngste Explorationserfolg führt zu einer Anpassung der Bohrpläne

Da die Mineralisierung sowohl zu den Seiten als auch zur Tiefe hin noch offen ist, sieht American Rare Earths gute Chancen, die vorhandene Ressource auf La Paz kurzfristig durch weitere Bohrungen vergrößern zu können. Dieses Ziel soll in den kommenden Monaten mit allem Nachdruck verfolgt werden.

Die Explorationspläne wurden deshalb bereits geändert und es wird derzeit mit Hochdruck daran gearbeitet, die exakten Ziele für eine neue Bohrkampagne festzulegen. Sie soll beginnen, sobald die dafür notwendigen Genehmigungen von den amerikanischen Behörden erteilt worden sind.

Dass es American Rare Earths derzeit eilig hat, die vorhandene Ressource nach dem australischen JORC-Standard zu vergrößern, ist verständlich, denn das La-Paz-Projekt hat das Potential, eines der größten Seltene-Erden-Projekte in Nordamerika zu werden. Die investierten Anleger haben deshalb allen Grund, den noch ausstehenden Bohrergebnissen wie auch den neuen Bohrungen zur neuerlichen Erweiterung der Ressource mit gespannter Aufmerksamkeit und Vorfreude entgegenzusehen.