27. Mai 2021 /  85 Aufrufe

Der Rückblick auf die letzten 12 Monate
In den letzten 12 Monaten sahen wir Höhen und Tiefen, wenn es um Gold geht. Kurz nach der Veröffentlichung des letzten In Gold We Trust Reports sahen wir ein neues Allzeithoch bei Gold in jeder Währung. Im Anschluss folgte eine Verschnaufpause, welche einem festen US-Dollar sowie steigenden Renditen für Staatsanleihen und Bitcoin geschuldet war. Doch allgemein war die Performance sehr gut, eine Preissteigerung von 24 % auf US-Dollar Basis und 14 % auf Euro Basis können sich durchaus sehen lassen. Zudem wirkte Gold als der Verteidiger des Portfolios und wehrte alle Angriffe von seitens fallender Preise in den turbulenten Wochen des Frühlings 2020 ab. Derzeit schaut die Performance wieder viel besser aus. Die Verschnaufpause ist beendet und Gold kann nun wieder seinen Aufstieg fortsetzten.

Das große Comeback der Inflation
Ja sie ist wieder da, dass einst für Tot erklärte Monster der Inflation ist zurück. Der monetäre Klimawandel ist in vollem Gange und das Pendel hat nun endlich auf die Seite der Inflation geschwenkt. Im Jahr 2020 hat eine Trendwende stattgefunden. Das Zepter der Geldschöpfung wurde an die Politik weitergereicht. Kaum verwunderlich ist auch, dass sich diese in dieser neuen Rolle sehr wohl fühlt. Statt QE sind nun Fiskalpakete das Mittel der Wahl. Als Zweites sieht man in den US ein durchschnittliches Inflationsziel. Die Inflationsrate darf überschießen und wird nicht daran gehindert werden. Zudem treiben geopolitische Spannungen sowie ein Rückgang der Globalisierung die Inflation weiter an. Eine höhere Inflation wird sich negativ auf Aktien und Anleihen auswirken und dass klassische 60/40 Portfolio wird große Probleme bekommen.

Schulden, Schulden und noch mehr Schulden…
Alle Tabus wurden im Jahr 2020 gebrochen und die Coronapandemie hat die Schuldenberge auf noch nie dagewesene Höhen aufgeblasen. Die durchschnittliche Schuldenquote liegt zurzeit bei 365 %. Allen voran ist die US und in vielen Ländern ist die Staatsverschuldung nun ähnlich hoch wie am Ende des Zweiten Weltkriegs. Noch nie war die Welt in Friedenszeiten so sehr verschuldet. Diese massiven Schuldenberge machen eine nachhaltige Zinswende praktisch unmöglich. Negative Realzinsen sind das neue normal und bilden gleichzeitig die Basis des Goldbullenmarktes. Dies ist somit ein gutes Fundament für ein weiteres steigen des Goldpreises.

Ein neuer Rohstoff-Superzyklus?
Der Rohstoffsektor hat ein fulminantes Jahr 2020 hinter sich und stieg praktisch wie der Phönix aus der Asche. Ein schnelles Reagieren auf die Pandemie und eine allgemeine Verbesserung der Unternehmen während des Bärenmarktes führten zu einer schnellen Erholung und viele reden bereits von einem Rohstoff-Superzyklus. Dafür sprechen mehrere Dinge. Zum einen ist der brutale Bärenmarkt nun endlich beendet. Es wurde chronisch wenig in Exploration und Minen investiert, was nun bei manchen Rohstoffen bereits zu Engpässen führt. Die grüne Welle sollte für Rohstoffe wie Kupfer oder Lithium sehr gut sein. Auch die Inflation und ein schwacher Dollar wären positiv für die Rohstoffe.

Das Jahrzehnt des Silbers?
Bei der Veröffentlichung des letzten IGWT Reports, war das Gold Silber Ratio an einem Rekordhoch. Nun sehen wir, dass Silber, Gold bis jetzt deutlich überflügelt hat. Silber ist wieder im Fokus vieler Investoren und auch hier fördert die grüne Welle die Nachfrage. Auch Silber ist in einem inflationären Umfeld sehr gut aufgehoben, deswegen glauben wir auch, dass sich Silber auch noch weiterhin sehr gut entwickeln wird.

Minenaktien
Auch im Bereich der Minen hat sich viel getan. Die Unternehmen hatten das profitabelste Jahr der Geschichte des Goldminensektors. Die Unternehmen wurden zu wahren Cash-Flow-Monstern und das Jahr 2021 sollte noch besser werden. Der Sektor ist allgemein sehr gesund und wir sehen sehr großes Potenzial für die Firmen selber als auch für Investoren in diesem Sektor.

Ist Gold bereits „zu Teuer“?
Diese häufig gestellte Frage müssen wir eindeutig mit Nein! beantworten. Zum einen wurde inflationsbereinigte Allzeithoch noch nicht erreicht. Zudem stellen wir in dieser Ausgabe auch ein neues Goldpreismodel vor, welches andeutet, dass wir noch dieses Jahr neue Allzeithochs sehen werden.

Sie finden diese Artikel und viele weiter in unserem diesjährigen In Gold We Trust Report. Wie immer lautet unsere Devise, alle Wege führen zum Gold!

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