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Branche
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Website
www.novaminerals.com.au

Mittelbare und unmittelbare Konsequenzen der jüngsten Bohrerfolge

Die von Nova Minerals auf RPM-Nord und RPM Valley im vergangen Jahr abgeteuften Bohrungen ließen die Ressource nicht nur weiter anwachsen, sondern machten schnell deutlich, dass die Mineralisierungen immer noch sowohl in die Fläche wie auch zur Tiefe hin offen ist.

Lediglich die Ergebnisse von sechs im vergangenen Jahr erfolgreich abgeteuften Bohrungen mit einer Gesamtlänge von lediglich 1.713 Meter hat Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) in dieser Woche vorgelegt. Doch ihre Auswirkungen auf das Estelle-Projekt und die Aktie von Nova Minerals sind nicht zu unterschätzen, denn die RPM-Zone wächst kontinuierlich zu einem zweiten Verarbeitungszentrum heran.

Um zu verstehen, was gerade im Estelle Camp und in den Büros von Nova Minerals diskutiert wird, ist es wichtig, sich einige grundlegende Parameter und Fakten des Estelle-Goldprojekts in Erinnerung zu rufen. Werden sie berücksichtigt, wird schnell deutlich, dass augenblicklich geradezu „revolutionäre“ Gedanken die Diskussion bestimmen.

Sie markieren eine deutliche Abkehr von der bisherigen Konzeption und eröffnen den investierten Anlegern eine Perspektive, die neue Horizonte eröffnet und damit gerade mit Blick auf das Potential der Aktie äußerst spannend ist. Denn es geht um die Frage, ob auf dem Estelle-Gold-Projekt mittelfristig nur eine Mine entstehen soll oder gleich zwei. Verbunden ist damit die Frage, ob lediglich das Gold im Fokus stehen soll oder zusätzlich zum Gold auch Silber, Kupfer und Antimon in den Fokus rücken.

Nova Minerals stellt die gesamte bisherige Planung auf den Prüfstand

Die bisherige Konzeption des Projekts war ausgesprochen konservativ. Sie sieht vor, dass auf dem Estelle-Projekt, das mit seiner Ausdehnung von 35 Kilometer schon immer mehr ein ganzer Minendistrikt als nur eine einzelne Mine war, nahe der Korbel-Lagerstätte eine zentrale Verarbeitungsanlage errichtet wird. Die Nähe zur bislang größten Ressource auf Korbel und die Geographie der Region legen diesen Standort nahe.

So weit so gut, so konservativ und so profitabel. Doch mit der RPM-Zone wächst nun im Süden des Projekts ein zweiter Standort zu einer ebenfalls massiven Ressource heran. Denn auf RPM North konnte Nova Minerals in den vergangenen Jahren eine große Ressource abgrenzen. Sie ist bereits so groß, dass die Frage nach einem eigenen Standort für eine zweite Verarbeitungsanlage auf der RPM-Zone schnell aufkam.

Die auf RPM-Nord und RPM Valley im vergangen Jahr abgeteuften Bohrungen ließen die Ressource nicht nur weiter anwachsen, sondern machten schnell deutlich, dass die Mineralisierungen immer noch sowohl in die Fläche wie auch zur Tiefe hin offen ist. Das ist nicht nur äußerst erfreulich, sondern wirft auch eine Reihe von Fragen auf, die früher oder später die gesamte Konzeption des Produktionsbeginns auf Estelle betreffen.

Ein Produktionsstandort oder zwei? Das ist die Frage

Es spricht für Nova Minerals und die im Unternehmen vorhandene Weitsicht, dass diese Frage sehr schnell gestellt und in aller Gründlichkeit beantwortet wird. Insbesondere gilt es nun zu klären, ob die bislang entdeckten Zonen RPM North, RPM South und RPM Valley nur als isolierte Lagerstätten zu interpretieren sind oder zwischen ihnen ein Zusammenhang besteht. Die aktuell vorliegenden Daten deuten an, dass eine Kontinuität gegeben sein könnte. Dies würde die Entdeckung weiterer hochgradig vererzter Abschnitte nach sich ziehen.

Eine unmittelbare Konsequenz dieser Erkenntnisse und der sich aus ihnen ergebenden weiterführenden Fragen ist, dass die RPM-Zone auch im Jahr 2024 im Mittelpunkt der Explorationsanstrengungen stehen wird. Zwar wird die Priorität eindeutig auf der PRM-Zone liegen, um das zuvor angedeutete Aufwärtspotential für die Ressource möglichst schnell realisieren zu können, doch der Fokus wird sich auch auf andere Teile des Estelle-Projekts richten. An dieser Stelle ist besonders die Lagerstätte Train zu nennen. Sie ist der PRM-Zone besonders nah und verspricht ebenfalls sehr interessante Entdeckungen.

Die mittelfristigen Konsequenzen könnten gravierend sein

Als mittelbare Konsequenz aus den Bohrergebnissen des letzten Jahres ergibt sich eine neue Schwerpunktbildung auf dem Estelle-Projekt. Zusätzlich zur geplanten Mühle auf der Korbel-Lagerstätte kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass auch die RPM-Zone mit ihren umliegenden Lagerstätten wie beispielsweise Train das Potential hat, sich zu einem eigenständigen Bergbauzentrum mit eigener Verarbeitungsanlage zu entwickeln.

Entsprechende Studien auf der Ebene einer vorläufigen Machbarkeitsstudie (PFS), die dieser Frage detailliert nachgehen werden, sind für 2024 geplant. In ihrem Rahmen wird Nova Minerals durch METS Engineering auch metallurgische Testarbeiten und Rough Stock Mining Bergbaustudien durchführen lassen.

Bei Letzteren soll insbesondere die Frage geprüft werden, ob die vorgesehenen Tagebaue, die derzeit einen Mindestneigungswinkel von 50 Grad ausweisen, eventuell steiler ausfallen können. Dies hätte den Vorteil, dass weniger Abraum bewegt werden müsste, was die Wirtschaftlichkeit des Projekts weiter verbessern würde.

Silber, Kupfer und Antimon geraten ebenfalls in den Blick

Fortgesetzt werden auch die erfolgreichen Bodenuntersuchungen des vergangenen Jahres. Sie haben zu zahlreichen neuen Entdeckungen geführt und den Blick zusätzlich zum Gold auch auf das strategische Metall Antimon gerichtet. Eine Konsequenz der im Jahr 2023 durchgeführten Multielementuntersuchungen der Bohrkerne und Bodenproben wird vermutlich sein, dass die Ressourcenschätzungen von Nova Minerals schon bald auch Silbergehalte ausweisen werden. Dies dürfte gerade bei PRM und Korbel zu beträchtlichen Gutschriften durch Beiprodukte führen und die Wirtschaftlichkeit des geplanten Bergbaus deutlich verbessern.

Die Auswertung der Bohrungen des vergangenen Jahres ist inzwischen abgeschlossen. Noch nicht vollständig analysiert sind die 2023 genommenen Bodenproben. Ihre Ergebnisse wird Nova Minerals verkünden, sobald sie vorliegen. Erstellt wird derzeit mit Nachdruck die Planung für die Bohrungen und die Exploration am Boden für das laufende Jahr.

Sie verspricht für die investierten Aktionäre wieder sehr spannend zu werden, denn an attraktiven Zielen besteht kein Mangel und eine der schwierigsten Entscheidungen, die Nova Minerals in diesen Wochen zu treffen hat, ist die, auf welchen der attraktiven Zonen des Estelle-Projekts die Arbeiten momentan zurückgestellt werden müssen, weil andere Ziele von höherer Priorität sind.

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