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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
www.novaminerals.com.au

In allen Belangen außergewöhnlich

Steile Bergrücken, unzugängliche Täler, die Geographie des Estelle-Gold-Projekts ist so herausfordern, dass sich Nova Minerals sehr genau überlegt, wann und wo Bohrungen niedergebracht werden. Gesucht wird dabei immer nach dem Standort, der bei geringstem Aufwand den höchsten Nutzen verspricht.

Es gibt viele Entwickler eines Goldprojekts und wer nur einen flüchtigen Blick auf Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) wirft, könnte leicht zu der Einschätzung gelangen, das Unternehmen sei einer von diesen. Oberflächlich betrachtet stimmt diese Einschätzung, doch beim genaueren Hinsehen wird schnell deutlich, dass sich hier vor den Augen der Investorenwelt etwas ganz Anderes vollzieht, nämlich die entschlossene Entwicklung eines ganzen Minendistrikts. Als vergleichbares Muster aus der Vergangenheit bietet sich an dieser Stelle der Carlin-Gold-Trend in Nevada an. Auf ihm liegen jene Minen, die den Beginn von Barrick Gold markieren und die dem Unternehmen den phänomenalen Aufstieg von zwei einzelnen Mine zu einem der größten Goldkonzerne der Welt ermöglicht haben.

Wer Nova Minerals und die Entwicklungsstrategie des Managements verstehen will, der darf sich nicht auf einmal entwickelte Ideen fixieren und ideologisch deren direkte Umsetzung einfordern. Ein Blick auf die vor drei Jahren entdeckte Cathedral-Lagerstätte und die RPM-Zone zeigt warum. Cathedral liegt nah an der Korbel-Lagerstätte und enthält wie diese große Erzkörper mit geringen Goldgehalten von 0,5 g/t oder sogar weniger. Weil viel Erz im Boden sehr oberflächennah vorhanden ist und dieses leicht aufbereitet werden kann, wird der Goldbergbau dennoch sehr lukrativ sein.

Auf Cathedral konnte Nova auch bereits eine erste Ressource von zwei Millionen Unzen Gold in der abgeleiteten Kategorie abgrenzen. Weitere Bohrungen zur Vergrößerung und qualitativen Aufwertung dieser Ressource wurden angekündigt, aber bislang noch nicht durchgeführt. Der Grund für diese Strategieänderung ist die RPM-Zone. Seit hier hochgradiges Gold über lange Strecken angetroffen wurde, ticken die Uhren bei Nova Minerals anders.

Eine von Nova Minerals Stärken ist es, sich bietende Chancen schnell zu ergreifen

Die Arbeiten auf Cathedral und Korbel wurden nicht weitergeführt, weil aktuell klar ist, dass auf beiden Lagerstätten genug Gold im Boden vorhanden ist, um über 17 Jahre hinweg einen Minenbetrieb aufrechterhalten zu können. Viel interessanter als Cathedral ist für Nova Minerals derzeit die RPM-Zone, denn hier entscheidet sich die Frage, ob es sinnvoll ist, mit zwei Verarbeitungszentren, eines nahe Korbel und das andere zwischen Train und der RPM-Zone, den Minenbetrieb zu starten.

Verbunden damit ist auch die Frage, wie hoch sind die anfänglichen Investitionskosten und wie schnell amortisieren sich diese durch den laufenden Cashflow aus dem Minenbetrieb. Die in diesem Jahr veröffentlichte Scopingstudie hat diese Frage mit einem Paukenschlag beantwortet, denn die anfänglichen Investitionen werden sich in lediglich elf Monaten amortisieren. Doch das letzte Wort ist an dieser Stelle noch nicht gesprochen, denn auf der RPM-Zone wurde auch in diesem Jahr intensiv gebohrt und Christopher Gerteisen, der CEO von Nova Minerals, rechnet damit, dass weitere Aktualisierungen der Studie die schon sehr guten wirtschaftlichen Parameter nochmals weiter verbessern werden.

Das Geld der Investoren ist viel zu wertvoll, als dass man es einfach nur blind und unreflektiert in weitere Bohrungen steckt

Für Nova Minerals machte es deshalb Sinn, die Arbeiten auf Korbel und Cathedral zunächst zurückzustellen und die Entwicklung der RPM-Zone mit Nachdruck voranzutreiben. Dies ist in den letzten beiden Jahren geschehen und die erreichten Erfolge geben dem Unternehmen recht. Die Ressource auf dem nördlichen Teil der RPM-Zone ist inzwischen auf 340.000 Unzen allein in der Kategorie der gemessenen und angezeigten Unzen angestiegen.

Untersucht werden inzwischen aber auch RPM South, RPM Valley und die Räume zwischen diesen, denn Novas Geologen gehen davon aus, dass die Erzkörper miteinander in Verbindung stehen. Recht nahe ist auch die Train-Lagerstätte, sodass sich sofort die Frage ergibt, ob es sinnvoll ist, hier einen zweiten Verarbeitungsbetrieb zu errichten, um schneller das Geld zu verdienen, mit dem anschließend die weitere Entwicklung von Cathedral und den mehr als 20 anderen auf dem Estelle-Goldprojekt schon identifizierten Lagerstätten voranzutreiben.

Gerade in einer so angespannten Marktphase wie der aktuellen, in der Risikokapital knapp ist und die Zinsen stark angestiegen sind, ist es unerlässlich, diesen Fragen gewissenhaft auf den Grund zu gehen. Genau das tut Nova Minerals immer wieder und genau dies ist auch der Grund, warum sich das Unternehmen aktuell sehr stark mit dem ebenfalls auf Estelle gefundenen Antimon auseinandersetzt. Was es mit diesem Element auf sich hat und welche Chancen sich aus seiner Anwesenheit für Nova Minerals ergeben könnten, dieser Frage werden wir in Kürze in einem weiteren Artikel nachgehen.

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