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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
www.novaminerals.com.au

Das Antimon wird den Blick auf das Estelle-Projekt verändern

Aktuell erarbeiten die Geologen von Nova Minerals noch die letzten Details der Explorations- und Bohrplanung für das Jahr 2024. Auch wenn die Details noch nicht alle feststehen, so dürfen die investierten Anleger dennoch davon ausgehen, dass das Antimon in ihnen eine gewisse Rolle spielen wird.

Seit Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) im vergangenen Herbst in den auf dem Estelle-Goldprojekt genommenen Bodenproben Antimon gefunden hat, wandelt sich das Bild. Denn zusätzlich zu der Vorstellung, dass auf dem Estelle-Goldprojekt mittelfristig hochprofitabel viel Gold gefördert werden wird, kommt die Vorstellung auf, dass Nova Minerals in Zukunft auch zu einem wichtigen Antimonproduzenten innerhalb der USA aufsteigen könnte.

Das Antimon ist ein Metall, das in zahlreichen modernen Anwendungen zwingend benötigt wird. Unter diesen Einsatzgebieten sind viele, die dem militärischen Sektor zuzurechnen sind. Er spielt insbesondere für die USA eine besondere Rolle, hat aber mit Blick auf die Sicherheit des eigenen Landes auch für viele andere Länder eine hohe Bedeutung.

Nachteilig für die Vereinigten Staaten ist jedoch, dass derzeit in keinem der 50 US-Bundesstaaten eine eigene Antimonproduktion vorhanden ist. Der gesamte Bedarf muss somit im Ausland gedeckt werden. Diese strategische Schwäche und die aus ihr erwachsenden Konsequenzen ist vielen Politikern und Militärs in Washington ein Ärgernis.

Für die USA ist das Antimon ein wichtiger strategischer Rohstoff

Das Antimon nimmt daher einen der vorderen Plätze auf der Liste jener Rohstoffe ein, die von den USA als strategisch wichtig und gleichzeitig auch hinsichtlich ihrer Versorgung als kritisch angesehen werden. Es besteht in Washington auch die Absicht, Produktionsstätten im eigenen Land aufzubauen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, unterstützt die US-Regierung die Projektentwickler mit Zuschüssen und mit technischem Support.

Einen solchen Zuschuss für die Antimon-Exploration auf dem Estelle-Projekt zu erhalten, ist auch für Nova Minerals eine interessante Perspektive. Die Chance dazu ist zumindest gegeben, denn derzeit gibt es in den USA lediglich ein Projekt, das die Entwicklung von Antimonvorkommen zum Ziel hat. Es liegt im US-Bundesstaat Idaho und sein Grad der Vererzung liegt bei lediglich 0,06 Prozent.

Verglichen mit diesem niedrigen Wert lassen die von Nova Minerals auf der Stibium-Lagerstätte im vergangenen Jahr genommenen Boden- und Gesteinsproben aufhorchen, denn hier wiesen die Proben Antimongehalte von 0,1 Prozent bis 60,5 Prozent auf. Damit deutet sich an, dass hinsichtlich des Antimons Estelle mit dem Antimonprojekt in Idaho durchaus mithalten kann, vielleicht sogar noch besser ist. Aus Sicht der US-Regierung könnte es daher nahe liegen, beide Projekte aufmerksam zu verfolgen und ihren Entwicklern ggf. mit Zuschüssen unter die Arme zu greifen.

Löst Nova Minerals ein strategisches Problem der USA?

Für Nova Minerals ist das eine angenehme Perspektive. Viel wichtiger ist jedoch, dass das Antimon sowohl auf der Stibium- wie auch auf der Styx-Lagerstätte nicht isoliert vorkommt, sondern immer in Verbindung mit Gold angetroffen wird. In machen Proben konnten zudem auch Silber und Kupfer in nennenswerten Konzentrationen nachgewiesen werden. So enthielt die auf Stibium genommene Probe, in der ein 60,5%iger Anteil von Antimon nachgewiesen werden konnte, auch 1,5 g/t Gold und 96,3 g/t Silber. Die Stibium-Lagerstätte ist deshalb für Nova Minerals auch dann interessant, wenn das dort gefundene Antimon am Ende überhaupt keine Bedeutung für das Estelle-Projekt spielen sollte.

Die Antimonfunde des vergangenen Jahres haben bei Nova Minerals deshalb den Fokus verschoben. Natürlich bleibt das Gold auch weiterhin das wichtigste Element nach dem auf dem Estelle-Projekt gesucht wird. Doch die investierten Anleger dürfen damit rechnen, dass die jetzt entstehende Bohrplanung für 2024 auch erstmals Bohrungen auf der Stibium-Lagerstätte enthalten wird. Dies umso mehr, als der Name für diese Lagerstätte nicht ohne Grund gewählt wurde, denn Stibium ist das Grundmineral für Antimon und auf der Stibium-Lagerstätte entdeckten Nova Minerals Geologen reichlich Stibium.

Mit Stibium und Styx verfügt Nova Minerals über zwei attraktive neue Lagerstätten

Ähnlich verhält es sich mit den Funden auf Styx. Auch auf dieser Lagerstätte hat die Erkundung am Boden gerade erst begonnen weshalb diese Zielzone längst noch nicht bohrreif ist. Dennoch ist die Lagerstätte von höchstem Interesse, denn in 2023 wurde in den hier genommenen Proben Antimongehalte von 19,0 und 21,7 Prozent nachgewiesen.

Die Goldgehalte sind auf Styx mit Werten zwischen 0,8 und 1,2 g/t Gold zwar niedriger als auf Stibium. Dennoch könnten beide Ziele auf lange Sicht für Nova Minerals zu interessanten Bohrzielen heranwachsen, wobei das Antimon gerade dazu beiträgt, dass sich diese Lagerstätten momentan stärker in den Vordergrund schieben, als es allein durch die hier angetroffenen Goldvorkommen zu erwarten wäre.

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