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Sitz
Australien
Branche
Gold-Developer
Website
www.novaminerals.com.au

Antimon als Gamechanger?

Seit Nova Minerals in seinen Bohrkernen und Bodenproben signifikante Anteile von Antimon entdeckt hat, bieten sich dem Unternehmen zusätzliche Perspektiven.

Seit Nova Minerals Limited (ASX: NVA, FSE: QM3) in diesem Jahr in den auf dem Estelle-Goldprojekt genommenen Bodenproben Antimon gefunden hat, begeistert die Vorstellung, in Zukunft möglicherweise zu einem Antimonproduzenten innerhalb der USA aufsteigen zu können, das Management. Für das Nova-Minerals-Management ist diese Vorstellung elektrisierend, doch der Kurs der Aktie hat auf diese Veränderung bislang noch nicht reagiert. Vielleicht, weil viele Investoren noch gar nicht erkannt haben, warum dieser Fund für das Unternehmen so bedeutsam sein könnte. Grund genug, der Antimon-Frage einmal etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Vorweg muss aber klargestellt werden, dass Nova Minerals ein auf das Gold fokussierter Minenentwickler ist und dies auch bleiben wird. Antimon hin oder her. Die Bedeutung des Antimons ist damit vergleichbar mit der von Snow Lake Resources, der Lithium-Beteiligung von Nova Minerals. Durch den Verkauf eines Teils des eigenen Aktienpakets konnte im vergangenen Jahr ein sehr ordentlicher Gewinn erzielt werden.

Ihn investiert Nova Minerals in die weitere Entwicklung des Estelle-Goldprojekts. Die Mutation von einem Gold- zu einem Lithium-Unternehmen ist nicht geplant. Sehr gerne nimmt man jedoch all jene Effekte mit, die dazu beitragen, die Entwicklung des Estelle-Goldprojekts voranzubringen und dazu gehören auch finanzielle Aspekte wie Gewinne aus dem Verkauf der eigenen Snow-Lake-Resources-Aktien oder eben auch mögliche zukünftige Einnahmen und Zuschüsse, die auf das Antimon zurückgehen.

Antimon: Zwingend benötigt und in den USA nicht vorhanden

Antimon ist ein Element, das in vielen modernen Anwendungen benötigt wird. Darunter sind viele, die dem militärischen Sektor zuzurechnen sind. Dass dieser für die USA eine hohe Bedeutung hat, dürfte außer Frage stehen. Bedeutsam dabei ist allerdings, dass die Vereinigten Staaten derzeit in keinem ihrer 50 Bundesstaaten über eigene Produktion von Antimon verfügen. Der gesamte Bedarf muss daher im Ausland gekauft und eingeführt werden. Diese strategische Schwäche und die aus ihr erwachsenden Konsequenzen sind nicht nur vielen Militärs in Washington ein Dorn im Auge.

Das Antimon nimmt daher einen der vorderen Plätze auf der Liste jener Rohstoffe ein, die von den USA als strategisch wichtig und gleichzeitig auch hinsichtlich ihrer Versorgung als kritisch angesehen werden. Es besteht auch die Absicht, Produktionsstätten im eigenen Land aufzubauen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, unterstützt die US-Regierung die Projektentwickler mit Zuschüssen und mit technischem Support.

Einen solchen Zuschuss für die Antimon-Exploration auf dem Estelle-Projekt zu erhalten, ist damit auch für Nova Minerals eine interessante Perspektive. Ist dieses möglich? Die Chance dazu ist zumindest gegeben, denn derzeit gibt es in den USA lediglich ein Projekt, das die Entwicklung von Antimonvorkommen zum Ziel hat. Es liegt im US-Bundesstaat Idaho und sein Grad der Vererzung liegt bei lediglich 0,06 Prozent.

Ist Nova Minerals neue Stibium-Lagerstätte der Schlüssel zu einem strategischen Problem der USA?

Verglichen mit diesem niedrigen Wert lassen die von Nova Minerals auf der Stibium-Lagerstätte genommenen Boden- und Gesteinsproben aufhorchen, denn hier wiesen die Proben Antimongehalte von 0,1 Prozent bis 60,5 Prozent auf. Damit deutet sich an, dass hinsichtlich des Antimons Estelle mit dem Antimonprojekt in Idaho durchaus mithalten kann, vielleicht sogar noch besser ist. Aus Sicht der US-Regierung könnte es daher nahe liegen, beide Projekte aufmerksam zu verfolgen und ihren Entwicklern ggf. mit Zuschüssen unter die Arme zu greifen.

Für Nova Minerals ist das eine angenehme Perspektive. Viel wichtiger ist jedoch, dass das Antimon sowohl auf der Stibium- wie auch auf der Styx-Lagerstätte nicht allein vorkommt, sondern immer in Verbindung mit Gold angetroffen wird. In machen Proben konnten zudem auch Silber und Kupfer in nennenswerten Konzentrationen nachgewiesen werden. So enthielt die auf Stibium genommene Probe, in der ein 60,5%iger Anteil von Antimon nachgewiesen werden konnte, auch 1,5 g/t Gold und 96,3 g/t Silber. Die Stibium-Lagerstätte ist deshalb für Nova Minerals auch dann interessant, wenn das dort gefundene Antimon am Ende überhaupt keine Bedeutung für das Projekt haben sollte.

Mit Blick auf die Antimonfunde verschiebt sich in diesen Tagen erneut der Fokus ein wenig und es ist damit zu rechnen, dass der Bohrplan für 2024, der in diesen Tagen erarbeitet wird, erstmals auch Bohrungen auf der Stibium-Lagerstätte enthalten wird. Dies umso mehr, als der Name für diese Lagerstätte nicht ohne Grund gewählt wurde, denn Stibium ist das Grundmineral für Antimon und auf der Stibium-Lagerstätte entdeckten Nova Minerals Geologen reichlich Stibium.

Mit Stibium und Styx hat Nova Minerals zwei heiße Eisen im „Antimonfeuer“

Ähnlich verhält es sich mit den Funden auf Styx. Auf dieser Lagerstätte hat die Erkundung am Boden gerade erst begonnen und dieser Teil des Estelle-Projekts ist deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch lange nicht bohrreif. Dennoch wurde in den hier genommenen Proben mit Gehalten von 19,0 und 21,7 Prozent bereits sehr viel Antimon nachgewiesen.

Die Goldgehalte sind auf Styx mit Werten zwischen 0,8 und 1,2 g/t Gold niedriger als auf Stibium. Dennoch könnten beide Ziele auf lange Sicht für Nova Minerals zu interessanten Bohrzielen heranwachsen, wobei das Antimon gerade dazu beiträgt, dass sich diese Lagerstätten momentan stärker in den Vordergrund schieben, als es allein durch die hier angetroffenen Goldvorkommen zu erwarten wäre.

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