Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von St-Georges Eco-Mining erstellt.
Goldexplorer vor wichtigen Wochen: Jetzt müssen die Laborwerte liefern

Bessere Proben aus acht Bohrungen
Arctic Drilling Company habe die Arbeiten mit dem HQ3-Verfahren ausgeführt, das einen großen Bohrkern liefert. Aurania zufolge habe die Kerngewinnung in den meisten Fällen bei oder nahe 100 Prozent gelegen. Bei früheren Bohrungen seien dagegen Werte um 50 Prozent oder weniger erreicht worden. Die Quote gibt an, welcher Anteil der gebohrten Strecke tatsächlich als Bohrkern geborgen wurde. Das ist die fachlich präzisere Definition. Eine hohe Kerngewinnung ist hier wichtig, weil feines und zerbrochenes Gangmaterial bei älteren Arbeiten verloren gegangen sein könnte. Die meisten neuen Bohrungen seien nahe an historischen Bohrlöchern angesetzt worden, um frühere Erkenntnisse mit besser erhaltenem Material zu überprüfen.

Quarzgänge deuten auf hydrothermales System
In den Bohrkernen habe Aurania Quarzgänge und hydrothermale Brekzien beobachtet. Brekzien bestehen aus Gesteinsbruchstücken, die durch mineralhaltige Flüssigkeiten verbunden wurden. Auch eine rhythmische, schalenartige Bänderung des Quarzes sei festgestellt worden. Solche Strukturen passten laut Aurania zu einem epithermalen Gold-Silber-System, das durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten in geringer Tiefe entsteht. Spätere Bewegungen entlang von Störungen hätten große Teile des Gangmaterials zerbrochen. Die bessere Kerngewinnung solle deshalb repräsentativere Proben ermöglichen. Sichtbare Strukturen ließen jedoch weder Metallgehalte noch eine wirtschaftliche Abbaubarkeit erkennen. Darüber würden Laboranalysen und weitere Untersuchungen Aufschluss geben.
Projekt mit langer Erkundungsgeschichte
Thormódsdalur liegt rund 20 Kilometer östlich von Reykjavík und gehört Iceland Resources, einer Tochtergesellschaft von St-Georges. Die Erkundungsgeschichte reicht laut früheren Firmenunterlagen bis 1908 zurück. Auf Grundlage einer im April 2026 bekannt gegebenen Optionsvereinbarung treiben Aurania, St-Georges und Iceland Resources die Erkundung des Projekts in mehreren Phasen voran. Ziel sei eine erste moderne Definition der Mineralressource. Die Proben seien bei ALS Sweden aufbereitet und danach an ALS Ireland zur Analyse geschickt worden. St-Georges zufolge würden die Ergebnisse im November 2026 erwartet, sofern die Bearbeitungszeiten der Labore dies zuließen.
Handel bleibt ausgesetzt
St-Georges berichtet zudem, die wegen nicht fristgerecht eingereichter Unterlagen verhängte Handelssperre sei aufgehoben worden. Die Wertpapieraufsicht British Columbia Securities Commission habe am 8. Oktober 2026 auch die gegen Herb Duerr und Rick Barnett gerichteten Management-Handelsbeschränkungen widerrufen. Der Handel der Stammaktien an der Canadian Securities Exchange bleibe dennoch ausgesetzt. Die Aufhebung der Anordnungen und die Wiederaufnahme des Börsenhandels seien getrennte Verfahren. Das Management würde weitere Informationsanfragen der Börse beantworten und deren Anforderungen bearbeiten. Eine Wiederaufnahme würde von Prüfung und Zustimmung der Canadian Securities Exchange abhängen. Parallel würden die Laborwerte zeigen, welche Gold- und Silbergehalte die Bohrkerne tatsächlich enthielten und welche weiteren Arbeiten für eine moderne Ressourcenabgrenzung erforderlich wären.
