Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von St-Georges Eco-Mining erstellt.
Gold in Island: Bohrungen sollen das Potenzial bestätigen

Sechs Bohrungen für alte und neue Ziele
Aurania hat die Arctic Drilling Company mit den Diamantbohrungen beauftragt. Dabei werden zylinderförmige Gesteinskerne gewonnen, um Aufbau und Metallgehalt des Untergrunds zu untersuchen. Fünf Löcher sind als Zwillingsbohrungen geplant. Sie sollen frühere Treffer nahe ihrer ursprünglichen Position erneut prüfen, diesmal mit moderner Probenahme sowie aktuellen Qualitätssicherungs- und Kontrollverfahren. Das sechste Loch soll ein neues Explorationsziel untersuchen. Dort wurden an der Oberfläche zahlreiche mineralisierte Gesteinsbrocken gefunden, deren Proben laut St-Georges bis zu 102 ppm Gold enthielten. Das entspricht 102 Gramm Gold pro Tonne Gestein. Solche Funde können auf eine Goldquelle im Untergrund hinweisen, bestimmen aber nicht deren Größe oder Verlauf.
Goldspuren seit mehr als einem Jahrhundert
Thormodsdalur gilt als niedrig sulfidiertes epithermales Goldsystem. Solche Lagerstätten entstehen, wenn heiße, metallhaltige Flüssigkeiten durch Risse im Gestein strömen und dort goldhaltige Quarzgänge bilden. Erste Goldfunde wurden im Gebiet 1903 dokumentiert. Zwischen 1911 und 1924 entstanden zwei Schächte und rund 400 Meter unterirdische Strecken. In den Jahren 2005 und 2006 bohrte der frühere Betreiber Melmi 32 Löcher über 2.431 Meter und meldete Werte von bis zu 415,40 Gramm Gold pro Tonne. Iceland Resources übernahm Melmi 2020 und ergänzte elf Löcher über etwa 1.780 Meter, bei denen laut Unternehmen bis zu 113 Gramm pro Tonne gemessen wurden. Bohrungen von 1997 erreichten nur rund 52 Prozent Kernausbeute, weshalb ihre Resultate nicht als repräsentativ gelten und die tatsächliche Mächtigkeit der Goldzonen daraus nicht bestimmt werden kann.
Moderne Exploration baut auf historischen Daten auf
Das Projekt wird von Iceland Resources gehalten, einer Tochtergesellschaft von St-Georges Eco-Mining, und von Aurania Resources weiterentwickelt. Für die aktuellen Arbeiten setzt Aurania moderne Bohr-, Probenahme- und Qualitätssicherungsverfahren ein. Damit sollen historische Goldtreffer überprüft und zusätzliche Erkenntnisse über die Ausdehnung des mineralisierten Systems gewonnen werden. Þórdís Björk Sigurbjörnsdóttir, CEO von Iceland Resources, bezeichnete den Bohrbeginn als wichtigen Meilenstein. Das Team habe über Jahre die Projektflächen gebündelt, historische Informationen gesichert und das geologische Verständnis verbessert. Die Zusammenarbeit mit Aurania verbinde diese Vorarbeiten nun mit zusätzlicher technischer Expertise und modernen Explorationsmethoden.
Analysen sollen Grundlage verbreitern
Nach Angaben von St-Georges sollte das Bohrprogramm etwa einen Monat dauern. Anschließend würden die Bohrkerne zur Analyse eingereicht. Die Resultate sollten zeigen, wie zuverlässig sich die historischen Goldtreffer mit heutigen Verfahren bestätigen ließen und ob das neue Ziel mineralisierte Strukturen im festen Gestein enthalte. Zusammen mit den vorhandenen Daten könnten die Ergebnisse die Grundlage für eine erste moderne Mineralressourcen-Schätzung verbreitern.
