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Website
hivedigitaltechnologies.com/

3,6 Millionen US-Dollar Bruttogewinn im Dezemberquartal

Während andere Kryptominer um ihr Überleben kämpfen, verzeichnete HIVE Blockchain Technologies Ltd. (TSX-V und NASDAQ: HIVE, FSE: HBFA) im letzten Quartal einen Umsatz von 14,3 Millionen US-Dollar und erzielte auf diesen eine Bruttogewinnspanne von 3,6 Millionen US-Dollar. Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter als das vierte Quartal 2022 das erste Quartal war, in dem HIVE Blockchain Technologies keine Umsätze aus der Ethereum-Produktion mehr zu verzeichnen hatte.

Zugegeben, es gibt angenehmere Zeiten, um im Kryptomining tätig zu sein, denn der Wind weht der Branche aktuell direkt ins Gesicht. Trotzdem konnte HIVE Blockchain Technologies auch im vergangenen Quartal wieder auf der ganzen Linie überzeugen.

Innerhalb des Geschäftsjahres, das nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmt, war das Dezemberquartal das dritte Quartal. Es war zugleich das erste Quartal, in dem von HIVE Blockchain Technologies ausschließlich Bitcoins produziert wurden, denn das Schürfen von Ethereum wurde im September eingestellt.

HIVE Blockchain Technologie trotzt dem widrigen Umfeld

Dennoch können sich die Zahlen sehen lassen, denn HIVE Blockchain Technologies produzierte 787 Bitcoin und erzielte mit ihnen einen Gesamtumsatz von 14,3 Millionen US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne lag bei 25 Prozent und belief sich auf 3,6 Millionen US-Dollar und das bereinigte EBITDA betrug 1,5 Millionen US-Dollar.

Bei der Bewertung dieses Ergebnisses ist zu berücksichtigen, dass während der letzten drei Monate des letzten Jahres der Schwierigkeitsgrad innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes noch einmal um Prozent angestiegen ist. Gleichzeit ging der durchschnittliche Bitcoin-Verkaufspreis im Vergleich zum Vorquartal um ca. 15 Prozent zurück.

Auch im Schlussquartal setzte sich damit eine Entwicklung fort, die bereits für das gesamte Jahr 2022 charakteristisch war: Die Erlöse für die geschürften Bitcoins gingen beständig zurück, während der Schwierigkeitsgrad im Netzwerk kontinuierlich anstieg. Auf das ganze Jahr berechnet war ein Schwund der Erlöse von 50 Prozent zu verzeichnen, während die Netzwerkschwierigkeit um 60 Prozent erhöht wurde.

Neue Technologie und effizientes Mining sichern das Überleben im Kryptowinter

Für viele Mitbewerber sind die extrem harten Bedingungen dieses Krypotwinters bereits lebensgefährlich geworden. HIVE Blockchain Technologies trotzt ihnen mit seinem innovativen Technologie- und Energiemanagement sowie einem kontinuierlichen Wachstum. So stieg die Zahl der geschürften Bitcoins trotz eines erhöhten Schwierigkeitsgrad von 697 im Jahr 2021 auf 787 Bitcoin im vergangenen Jahr an. Das entsprach einem Zuwachs von 13 Prozent.

Zu verdanken ist dieser Anstieg vor allem dem neuen Rechenzentrum in New Brunswick. Seine Kapazität wurde in der Zwischenzeit auf über ein Exahash gesteigert. Absolut innovativ ist HIVEs Umgang mit dem kostspieligen Strom. Er wird nur dann verbraucht, wenn er günstig zu beziehen ist. Besteht ein Strommangel, so verzichtet das Unternehmen darauf, die ihm vertraglich zustehenden Strommengen abzunehmen und wird dafür von den Versorgern mit Entschädigungszahlungen vergütet.

Last but not least ist auch die technologisch Führerschaft ein zentraler Baustein für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens. Die HPC-Strategie bedurfte zwar einer etwas längeren Einführungszeit als ursprünglich geplant, doch inzwischen gewinnt sie zunehmend an Fahrt, sodass für die Zukunft mit einer jährlichen Run-Rate von 1,3 Millionen US-Dollar gerechnet wird.

Gut gerüstet für die Zukunft

Vor dem Hintergrund der inzwischen sehr stark steigenden Zinsen wirkt sich auch sehr positiv aus, dass HIVE in der Vergangenheit darauf verzichtet hat, Kredite aufzunehmen, um den Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten zu fördern.

Wie lange der Kryptowinter noch anhält, ist schwer abzuschätzen. HIVE Blockchain Technologies kann aber für sich in Anspruch nehmen, mit den Herausforderungen recht gut zurechtgekommmen zu sein. Viele Kryptominer würden das auch gerne von sich behaupten können.

Die vorgelegten Geschäftszahlen zum Dezemberquartal sind für die investierten Anleger deshalb erneut ein klarer Beweis dafür, dass das eigene Kapital innerhalb der Kryptobranche an der richtigen Stelle investiert wurde. Das gibt Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft, auch wenn dieser Krypotwinter noch nicht ausgestanden ist.

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