Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Unabhängige Prüfung: Antimon-Projekt startet in die nächste Phase

Unabhängige Prüfung der Daten
Der Bericht folgt dem kanadischen Offenlegungsstandard NI 43-101 für Mineralprojekte. Micon prüfte bei einem Standortbesuch die Explorationsdatenbank, die Probenahme und zwölf Kontrollanalysen. Die Kontrollen hätten überwiegend gute Ergebnisse geliefert, bei zwei Resultaten sei eine weitere Untersuchung vorgesehen. Micon empfahl zudem Doppelproben und unabhängige Kontrollproben.
Eine aktuelle Mineralressourcen-Schätzung enthält der Bericht nicht. Howells Lake bleibt damit ein Explorationsprojekt, bei dem zusätzliche Bohrungen die Ausdehnung und den Zusammenhang der mineralisierten Bereiche bestimmen sollen.

Antimon über 300 Meter verfolgt
Nach Angaben von Critical One wurde Antimon auf einer Streichlänge von mehr als 300 Metern nachgewiesen. Die Vorkommen reichen von oberflächennahen Bereichen bis etwa 200 Meter unter die Oberfläche. Streichlänge bezeichnet die seitliche Ausdehnung einer mineralisierten Zone.
Der Bericht erfasst massive Stibnit-Abschnitte in den Bohrlöchern 6 und 7 sowie breitere antimonhaltige Abschnitte in Bohrloch 16, rund 70 Meter nordöstlich davon. Stibnit ist das wichtigste Erzmineral für die Gewinnung von Antimon. Frühere Unternehmensmeldungen nannten für Bohrloch 6 acht Meter mit 42,2 Prozent Antimon und für Bohrloch 7 insgesamt 4,17 Meter mit 27,35 Prozent Antimon. Gold wurde westlich und unterhalb der wichtigsten Antimon-Mineralisierung festgestellt.
Erste Hinweise zur Aufbereitung
Eine Voruntersuchung von Blue Coast Research identifizierte Stibnit als wichtigstes Antimonmineral in den ausgewählten Proben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich das Material durch Flotation und Schwerkrafttrennung konzentrieren lassen könnte. Bei der Flotation werden Mineralteilchen mit Luftblasen getrennt, die Schwerkrafttrennung nutzt Dichteunterschiede.
Weitere Tests müssten laut Unternehmen zeigen, wie hoch die Ausbeute wäre, welche Qualität ein Konzentrat erreichen könnte und wie stark sich die mineralisierten Zonen unterschieden.
Bohrprogramm soll Modell schärfen
Micon hält das mit 9,4 Millionen CAD veranschlagte Explorationsprogramm für angemessen. Im Mittelpunkt stehe ein nach Unternehmensangaben vollständig finanziertes Bohrprogramm über 20.000 Meter. Critical One würde damit die untersuchte Fläche erweitern, mögliche Zonen mit höheren Gehalten prüfen und das geologische Modell verfeinern. Ergänzend würden weitere metallurgische Tests und gezielte Schürfgräben an oberflächennahen Antimon-Vorkommen folgen.
Executive Chairman und CEO Duane Parnham erklärte, der Bericht schaffe einen Überblick über die Geologie und die nächsten Arbeiten. Howells Lake würde damit schrittweise als mögliche nordamerikanische Antimonquelle untersucht. Die kommenden Ergebnisse sollten zeigen, ob sich die bisherigen Bohrtreffer geologisch verbinden lassen und ob genügend Daten für eine erste Mineralressourcen-Schätzung vorliegen würden.
