Projekt Howells Lake wächst: Antimon-Zielgebiet um 67 Prozent erweitert

Antimon als strategischer Rohstoff
Antimon wird unter anderem für Batterien, flammhemmende Materialien und militärische Anwendungen benötigt. Das Management verwies darauf, dass mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktion zuletzt aus China und Russland gekommen seien. Angesichts von Exportverboten, wie sie China im Jahr 2024 verhängt habe, gewinne die Versorgungssicherheit im Westen zunehmend an Bedeutung.
Historische Spitzenwerte verstärken Potenzial
Die neu abgegrenzten Zielgebiete wiesen laut Unternehmensangaben teils höhere Metallkonzentrationen auf als die bisher bekannten Vorkommen. In früheren Bohrungen im sogenannten V-3-Raster seien bis zu 75 Prozent Antimon über 8,35 Meter sowie Goldgehalte von bis zu 14,19 Gramm pro Tonne festgestellt worden. Diese Bereiche sollen nun systematisch erweitert werden. CEO Duane Parnham erklärte, man kontrolliere inzwischen alle bedeutenden Zonen entlang eines 30 Kilometer langen geologischen Trends. Das Projekt könne damit zu einer Lagerstätte von „Distriktgröße“ heranwachsen.

Luftbildprogramm abgeschlossen
Parallel zur Flächenerweiterung teilte Critical One mit, ein 3.000 Kilometer umfassendes Messflugprogramm mit VTEM-Technologie abgeschlossen zu haben. Die Daten würden derzeit ausgewertet und könnten die Auswahl zukünftiger Bohrziele unterstützen. Das erweiterte Gebiet umfasse sowohl bekannte Vorkommen als auch bislang unerforschte geochemische Zielzonen, in denen historische Magnet- und EM-Daten auffällige Anomalien gezeigt hätten.
Neben Antimon verweist das Unternehmen auf ein beträchtliches Goldpotenzial. In bestimmten Abschnitten seien Goldgehalte von mehr als sechs Gramm pro Tonne festgestellt worden. Geologisch liege Howells Lake in einem Gesteinsgürtel, der mit den bekannten Lagerstätten Red Lake und Hemlo vergleichbar sei.
