Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Laborerfolg bei Antimon: Bis zu 99,1 % zeigen starke Aufbereitungschancen

Warum diese Laborwerte zählen
Laut der Pressemitteilung von Critical One Energy wurde die Studie von Blue Coast Research in British Columbia durchgeführt. Untersucht wurden vier Proben aus dem Bohrloch HWL-2026-006. Sie stammen aus einem Projektgebiet in der Thunder Bay Mining Division, rund 120 Kilometer westlich des Ring-of-Fire-Zugangskorridors in Nordwest-Ontario.
Im Fokus stand Antimon. Das Metall gilt als kritisch, weil es für Energie-, Technologie- und Verteidigungslieferketten eine Rolle spielt. Die Studie zeigte, dass das Antimon in den Proben vor allem in Stibnit vorkommt. Genau diese Mineralform ist für spätere Aufbereitungsschritte besonders wichtig.
Bis zu 97,1 Prozent Stibnit in den Proben
Die vier ausgewählten Proben enthielten zwischen 10,9 und 97,1 Prozent Stibnit nach modaler Häufigkeit. Die Antimon-Gehalte reichten dabei von 1,41 bis 70,7 Prozent Sb. Das zeigt eine breite Spanne: von massivem Stibnit bis zu halbmassivem Material in Quarz und Nebengestein.
Zusätzlich wurde in drei der vier Proben Berthierit nachgewiesen, ein weiteres antimonhaltiges Mineral. Die Werte lagen hier zwischen 0,8 und 7,9 Prozent. Spuren von Chalcostibit kamen ebenfalls vor. Für Critical One ergibt sich daraus ein klares Bild: Das untersuchte Material enthält mehrere antimontragende Phasen.
Keine Arsen- oder Quecksilberminerale gefunden
Besonders auffällig ist, was die Labore nicht fanden. In den untersuchten Proben wurden keine arsen- oder quecksilberhaltigen Minerale und keine anderen problematischen Materialien identifiziert. CEO Duane Parnham sagte, die ersten Tests zeigten hochwertiges Antimon ohne Elemente, die Verarbeitung üblicherweise schwieriger und teurer machten.
Diese Aussage ist für mögliche spätere Partner wichtig. Parnham erklärte, sauberes antimonhaltiges Material eröffne mehr Optionen bei der Auswahl von Raffinerie- oder Abnahmepartnern. Noch ist das Projekt in einer frühen Phase. Doch genau solche Details entscheiden oft darüber, wie attraktiv ein Rohstoffprojekt in den nächsten Tests wirkt.
Freilegung erreicht bis zu 99,1 Prozent
Nach dem Mahlen auf eine Zielgröße von 106 Mikrometern wurden die Proben mit TIMA analysiert, einer automatisierten mineralogischen Methode auf Basis eines Rasterelektronenmikroskops. Das Ergebnis: Die Stibnit-Freilegung lag zwischen 92,8 und 99,1 Prozent. Berthierit erreichte Werte zwischen 84,9 und 89,7 Prozent.
Freilegung bedeutet, dass die Zielminerale nach dem Mahlen weitgehend von anderen Mineralphasen getrennt vorliegen. Für die spätere Konzentration ist das zentral. Die vorläufigen Ergebnisse deuten laut Unternehmen darauf hin, dass die antimonhaltigen Minerale durch Flotation konzentriert werden könnten.
Der nächste Test entscheidet mehr
Die aktuelle Studie liefert noch keine endgültige Antwort auf Wirtschaftlichkeit oder Produktion. Sie liefert aber die Grundlage für die nächste metallurgische Testphase. Dort will Critical One prüfen, wie gut die Flotation funktioniert, wie hoch die Antimon-Rückgewinnung ausfallen kann und welche Konzentratqualität erreichbar ist.
Damit rückt Howells Lake einen Schritt weiter vom geologischen Fund in Richtung technischer Bewertung. Die wichtigste Erkenntnis: Das Projekt zeigt nicht nur hohe Antimonwerte, sondern auch frühe Hinweise auf gut aufbereitbares Material. Jetzt muss sich zeigen, ob diese Laborstärke auch in breiteren Tests Bestand hat.

