Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Gold unter der Antimon-Zone: Bohrungen liefern gleich mehrere Treffer

Neue Ausdehnung der Ostzone
Den wichtigsten neuen Antimon-Abschnitt lieferte Bohrloch HWL-2026-017 mit 11,9 Metern und durchschnittlich 1,75 Prozent Antimon. Darin enthalten seien 3,6 Meter mit 3,78 Prozent. Das Bohrloch sei unterhalb von HWL-2026-016 angesetzt worden und erweitere die bekannte Mineralisierung um 30 Meter nach Nordosten. Weitere Analyseergebnisse aus dem Abschnitt zwischen 168 und 236 Metern stünden noch aus.
Auch näher an der Oberfläche traf HWL-2026-009 auf Antimon. Gemeldet wurden 1,15 Meter mit 3,32 Prozent sowie 3,75 Meter mit 0,90 Prozent Antimon. Frühere Bohrungen hatten in der Ostzone bereits einen hochgradigen Korridor innerhalb eines Porphyr-Gesteinskörpers abgegrenzt. Besonders hervorgehoben wurde HWL-2026-006 mit vier Metern und 70,2 Prozent Antimon. Das Unternehmen führte diesen außergewöhnlich hohen Gehalt auf nahezu reinen Stibnit zurück. Stibnit, auch Antimonglanz genannt, ist das wichtigste Erzmineral für die Gewinnung von Antimon.
Nach Unternehmensangaben erstreckt sich die bislang erkannte Antimon-Mineralisierung über eine Länge von 300 Metern und bis in rund 200 Meter Tiefe. Sie reicht dabei über den Porphyr hinaus in veränderte vulkanische Gesteine.

Gold unter dem Antimon
Neben den Antimon-Abschnitten lieferte HWL-2026-009 auch 7,64 Meter mit durchschnittlich 0,46 Gramm Gold je Tonne. Damit bestätigte das Bohrloch eine zusätzliche Gold-Mineralisierung unterhalb der oberflächennahen Antimon-Vorkommen der Ostzone.
Weitere Goldfunde stammen aus HWL-2026-014. Das Bohrloch durchschnitt sieben Meter mit 1,49 Gramm Gold je Tonne, darunter drei Meter mit 2,69 Gramm je Tonne. Hinzu kam ein sechs Meter langer polymetallischer Abschnitt mit 0,39 Prozent Antimon, 0,43 Gramm Gold je Tonne und 0,40 Prozent Zink. Polymetallisch bedeutet, dass mehrere wirtschaftlich relevante Metalle gemeinsam im Gestein vorkommen.
In der Westzone ergab HWL-2026-013 fünf Meter mit 0,57 Gramm Gold je Tonne. Diese Ergebnisse ergänzen einen früher gemeldeten Abschnitt von zwölf Metern mit 1,30 Gramm Gold je Tonne in HWL-2026-011. Das Unternehmen prüfe die goldführenden Gesteinsschichten für eine mögliche spätere Einbeziehung in eine Ressourcenschätzung.

Bohrprogramm mit neuem Ziel
Die Arbeiten laufen in der Ostzone und der Westzone. Critical One Energy habe das Ziel für die Kampagne 2026 auf 15.000 Bohrmeter aktualisiert. Im Mittelpunkt stünden oberflächennahe und hochgradige Bereiche. CEO Duane Parnham erklärte, das Programm verlaufe planmäßig und liefere Daten für die vorgesehene Ressourcenschätzung sowie für die weitere Projektplanung.
Ein unabhängiger technischer Bericht von Micon International hatte die modernen Explorationsdaten kurz zuvor als geeignete Grundlage für weitere Bohrungen und Lagerstättenmodelle bewertet. Die gemeldeten Abschnitte entsprechen allerdings Bohrkernlängen, da für eine Berechnung der tatsächlichen Mächtigkeit noch nicht genügend geologische Informationen vorliegen.
Weitere Ergebnisse im Herbst
Nach Angaben des Unternehmens würden die Diamantbohrungen fortgesetzt, um Antimon- und Gold-Mineralisierung unterhalb von 200 Metern zu untersuchen. Mehrere Laborergebnisse aus beiden Zonen würden noch erwartet. Zusätzlich würden Bohrungen mit größerem Kerndurchmesser für metallurgische Tests beginnen. Diese Untersuchungen sollten zeigen, wie sich das hochgradige Antimon-Material aufbereiten ließe und wie die geologische Form der Ostzone genauer zu modellieren wäre.
