Critical One festigt Beteiligung an Dark Star

Beteiligung war Teil des bereits im August vereinbarten Uran-Deals
Im Rahmen der Transaktion hatte Critical One seine Uranprojekte in Namibia an Dark Star Minerals veräußert - ein Schritt, der bereits mit der Unterzeichnung des Vertrags im August kommuniziert worden war. Teil der Vereinbarung war neben abgestuften Barzahlungen auch die Übertragung von 14 Millionen Stammaktien, was Critical One nun zum Großaktionär von Dark Star macht. Zusätzlich sieht der Vertrag eine zweiprozentige Umsatzbeteiligung auf alle zukünftigen Metallförderungen der Projekte vor. Dark Star habe zudem die Option, jeweils 0,5 Prozent dieser Lizenz gegen Zahlung von 1,5 Millionen US-Dollar zurückzukaufen.
Einflussnahme durch Sitz im Dark-Star-Verwaltungsrat
Duane Parnham, CEO und Executive Chairman von Critical One, ist in das Board of Directors von Dark Star eingetreten. Das Unternehmen teilte mit, diese Rolle ermögliche es, die Entwicklung der Projekte strategisch zu begleiten. Die Lagerstätten befänden sich in unmittelbarer Nähe zur bekannten Rossing-Uranmine in Namibia und hätten bei früheren Bohrungen Gehalte von bis zu 8,47 Prozent U₃O₈ ergeben.
Das Management äußerte sich zuversichtlich, dass Dark Star die Exploration mit hoher Geschwindigkeit vorantreiben werde. Die Beteiligung solle demnach zur langfristigen Wertschöpfung beitragen und die Versorgungssicherheit im Energiesektor verbessern.
Weiterhin Priorität: Antimon-Gold-Projekt in Ontario
Trotz des Uranengagements liege der operative Fokus weiterhin auf dem vollständig unternehmenseigenen Howells-Lake-Projekt in Ontario. Dort entwickelt Critical One laut Unternehmensangaben die größte bislang unerschlossene Antimon-Lagerstätte Nordamerikas. Antimon wird vor allem in der Rüstungsindustrie, der Batterieherstellung und in Halbleitern verwendet - Bereiche, in denen die Nachfrage laut Management deutlich zunehmen dürfte.
Erste Analysen historischer Bohrungen hätten Gehalte von bis zu 75 Prozent Antimon und zusätzlich hochgradige Goldfunde von über sechs Gramm pro Tonne ergeben. Eine erste Großprobe mit 1.000 Tonnen Material sei in Vorbereitung und könne bei derzeitigen Marktpreisen einen Umsatz von rund 40 Millionen US-Dollar generieren.
Zwei strategische Pfeiler für Versorgungssicherheit
Mit dem formalen Abschluss der Beteiligung an Dark Star und der gleichzeitigen Weiterentwicklung des kanadischen Projekts verfolgt Critical One laut eigener Aussage eine Zwei-Säulen-Strategie: Ziel sei es, sowohl die Dekarbonisierung der Energieversorgung als auch die rohstoffseitige Unabhängigkeit westlicher Industrien abzusichern. Das Unternehmen kündigte an, in den kommenden Monaten intensive Explorationsarbeiten in Ontario fortzusetzen und gleichzeitig den Austausch mit Dark Star auszubauen. Diese doppelte Positionierung solle zur Stärkung der Marktstellung und zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts beitragen.
