Critical One erweitert Projektgebiet mit neuer Goldentdeckung

Historischer Goldtreffer bleibt bislang unerforscht
Die Slam-Gold-Zone wurde auf Grundlage einer bereits 1984 kartierten Bodenanomalie lokalisiert, aber erst im Jahr 2010 erstmals bebohrt. Die dabei untersuchte Bohrung (MM1001) ist bislang die einzige, die jemals in dieser Zone durchgeführt wurde. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Bohrausrüstung abgezogen, bevor Ergebnisse vorlagen - Folgearbeiten blieben aus. Laut Unternehmensangaben sei die Zone bis heute weder in der Tiefe noch entlang des Streichens untersucht worden. Auch oberflächlich sei kein Ausbiss sichtbar, was auf erhebliches unerprobtes Potenzial hindeute.

Frühere Arbeiten liefern weitere Hinweise auf Goldsystem
Erste Hinweise auf Goldvorkommen auf dem KCR-Gebiet datieren in die 1930er Jahre. In den 1970er- und 1980er-Jahren führte New Jersey Zinc Schürfgrabungen durch, bei denen unter anderem 16,42 g/t Gold über 3,35 Meter sowie 12,82 g/t über 4,11 Meter festgestellt wurden. Die einzige Bohrung MM1001 schnitt zudem eine obere mineralisierte Zone mit 9,79 g/t Gold über 3,8 Meter. Unternehmensangaben zufolge deute dies auf das Vorhandensein mehrerer goldführender Horizonte hin.
Akquisition stärkt Kontrolle über regionale Geologie
Das Unternehmen erklärte, man habe mit dem Erwerb des KCR-Projekts nun sämtliche bekannten antimon- und goldführenden Zonen über eine geologische Länge von mehr als 30 Kilometern unter eigener Kontrolle. Die neu erworbenen 320 Hektar wurden für 6.000 CAD sowie 50.000 Unternehmensaktien übernommen. Zusätzlich wurde eine Net-Smelter-Royalty (NSR) in Höhe von 2 % vereinbart, von der 50 % bei Bedarf für 1,5 Millionen CAD zurückgekauft werden könnten.
Das Unternehmen hält derzeit 100 % aller vorrangigen Explorationsziele im Gebiet Howells Lake, darunter zahlreiche stark alterierte und bislang kaum untersuchte antimon- und goldführende Strukturen.

Management sieht großes Lagerstättenpotenzial
Executive Chairman und CEO Duane Parnham betonte, dass das Potenzial der Slam-Gold-Zone bislang unterschätzt worden sei. Die Tatsache, dass in einem einzigen historischen Bohrloch sichtbares Gold und mehrere signifikante Goldgehalte dokumentiert wurden, lasse auf eine umfangreiche, bislang unerforschte Mineralisierung schließen.
Die Auswertung einer kürzlich abgeschlossenen geophysikalischen Untersuchung mittels VTEM-Technologie sei laut Unternehmen derzeit im Gange und werde zur Priorisierung künftiger Bohrziele herangezogen. Die Geschäftsführung erklärte, man werde in Kürze weitere Schritte zur genaueren Erkundung der Slam-Gold-Zone einleiten. Auch Folgebohrungen seien in Vorbereitung.
Weitere Maßnahmen könnten Goldpotenzial bestätigen
Das Management teilte mit, man plane ein erstes Bohrprogramm auf der neuen Liegenschaft, um die geochemischen Anomalien weiter zu untersuchen und die räumliche Ausdehnung der Goldmineralisierung zu definieren. Mit dem Erwerb des KCR-Projekts habe man die Chance auf eine lagerstättengroße Entdeckung deutlich erhöht. Weitere geologische Kartierungen und Bohrungen seien in Vorbereitung und würden voraussichtlich zur besseren Charakterisierung der Zone beitragen.
