Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Antimon-Zone wächst: Neue Bohrdaten zeigen weiteres Potenzial in Kanada

Hochgradiger Treffer in Bohrloch 7
Critical One Energy berichtet, dass neue Laborergebnisse aus dem Bohrprogramm 2026 auf Howells Lake vorliegen. Im Mittelpunkt steht Bohrloch HWL-2026-007, kurz Bohrloch 7. Dort habe das Unternehmen 4,17 Meter mit 27,35 Prozent Antimon geschnitten. Innerhalb dieses Abschnitts seien 1,1 Meter mit 70,3 Prozent Antimon enthalten gewesen.
Nach Angaben des Unternehmens liege dieser Treffer unterhalb von Bohrloch 6, das bereits zuvor hochgradige Antimonwerte geliefert habe. Die neuen Ergebnisse würden daher zeigen, dass die nahezu reine Stibnit-Mineralisierung über den bisherigen Bereich hinaus verfolgt werden könne. Die gemeldeten Längen sind Bohrkernlängen. Die tatsächliche Mächtigkeit der Zone sei laut Tabelle noch nicht bestimmt worden.

Hinweise nahe der Oberfläche
Auch die Bohrlöcher 1 und 2 lieferten laut Critical One weitere Hinweise auf Antimon nahe der Oberfläche. Bohrloch HWL-2026-001 habe ab 24 Metern Tiefe 2,5 Meter mit 1,44 Prozent Antimon ergeben. Weitere Abschnitte hätten 0,66 Meter mit 0,84 Prozent sowie 2 Meter mit 0,74 Prozent Antimon gezeigt.
In Bohrloch HWL-2026-002 habe das Unternehmen ab 26,29 Metern Tiefe 1,09 Meter mit 3,10 Prozent Antimon gemeldet. Ein weiterer Abschnitt habe 1,36 Meter mit 1,66 Prozent Antimon enthalten. Diese Ergebnisse seien wichtig, weil sie nach Darstellung des Unternehmens zeigen würden, dass Antimon nicht nur tiefer im System vorkomme, sondern auch in vergleichsweise geringer Tiefe nachgewiesen sei.


Stibnit-Zone könnte weiterreichen
Besondere Aufmerksamkeit richtet Critical One auf Bohrloch HWL-2026-016, kurz Bohrloch 16. Dort sei zwischen 105,4 und 159 Metern Tiefe massiver Stibnit sichtbar erkannt worden. Diese Beobachtungen seien noch nicht durch Laboranalysen bestätigt. Sichtbare Mineralisierung kann ein Hinweis sein, ersetzt aber keine Analysewerte.
Nach Angaben des Unternehmens liege diese sichtbare Stibnit-Zone rund 70 Meter von den Bohrlöchern 6 und 7 entfernt. Das Management leite daraus ab, dass sich die hochgradige Zone nach Nordosten fortsetzen könnte. Die Zone bleibe in diese Richtung offen. Eine niedriggradigere Zone mit Sb (Antimon), Au (Gold) und Zn (Zink) bleibe nach Unternehmensangaben nach Westen offen.
Geologie
Critical One beschreibt die hochgradige Antimonmineralisierung als Zone, die ein Porphyrgestein durchschneide. Porphyr ist ein erstarrtes Gestein aus aufgestiegener Gesteinsschmelze. Die Mineralisierung verlaufe nach Angaben des Unternehmens schräg in die Tiefe und falle ungefähr mit 55 Grad ein.
Eine zweite, niedriggradigere Zone liege laut Mitteilung in der Nähe von graphitischem Tuff und Porphyr. Tuff ist verfestigtes Material aus alter Vulkanasche. Diese Beschreibung soll dem Unternehmen helfen, die nächsten Bohrziele besser festzulegen. CEO (Chief Executive Officer) Duane Parnham habe erklärt, die frühen Bohrergebnisse hätten eine hochgradige und zusammenhängende Antimonmineralisierung bestätigt, die deutlich über den historischen Bereich hinausreiche.
Weitere Bohrungen vorgesehen
Das Management erklärte, weitere Bohrungen würden die mineralisierte Zone in der Tiefe erweitern und besonders prüfen, ob sich massiver Stibnit durchgehend fortsetze. Sollte sich die sichtbare Mineralisierung aus Bohrloch 16 durch Laborwerte bestätigen, würde dies die Interpretation einer nordöstlichen Erweiterung stärken. Die Zusammenarbeit mit der Eabametoong First Nation bleibt für Critical One ein wichtiger Faktor. Das Projekt liegt in deren traditionellem Gebiet, und die erste Bohrphase sei mit deren Zustimmung angelaufen. Weitere Bohrungen sollen nun zeigen, wie groß und hochwertig die Antimonzone tatsächlich ist und ob Howells Lake langfristig für westliche Lieferketten relevant werden könnte.

