Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Antimon, Gold und Uran: Bekommen Aktionäre bald zusätzliche Aktien?

Critical Two soll Werte bündeln
Critical Two solle die Kenora-Liegenschaft sowie die Uran- und Kupferbeteiligungen in Namibia übernehmen. Die Aktien der neuen Gesellschaft würden anteilig als Dividende an berechtigte Critical-One-Aktionäre verteilt. Stichtag und Verteilungsbedingungen würden nach Abschluss der Strukturierung bekannt gegeben. Critical Two würde zudem eine eigene Börsennotierung anstreben. Kapitalausstattung, Management und weitere Bedingungen seien noch festzulegen. Für den Abschluss wären die Zustimmung des Boards und die erforderlichen Genehmigungen nötig. Auch die steuerlichen Folgen seien noch nicht bestimmt. Die Transaktion könnte daher verändert, verzögert oder nicht umgesetzt werden.
Micon prüft Kenora
Die zu 100 Prozent gehaltene Kenora-Liegenschaft liegt etwa 30 Kilometer östlich der Stadt Kenora im Nordwesten Ontarios. Zum Projekt gehören das historische Uranvorkommen Richard Lake, an dem in den 1950er-Jahren Untertagearbeiten stattfanden, sowie das Gebiet Bee Lake. Frühere Betreiber berichteten für 2008 von 40 Diamantbohrungen über 5.552,6 Meter. In der späteren Optionsphase folgten eine geophysikalische Flugvermessung über 2.075 Linienkilometer, geologische Kartierungen und fünf Diamantbohrungen über 1.045 Meter. Die historischen Arbeiten vor der Übernahme durch Critical One wurden vom Unternehmen nicht verifiziert. Micon solle die Arbeiten aus der Optionsphase prüfen. Duane Parnham, Executive Chairman und CEO von Critical One, erklärte, Micon habe bereits die technische Grundlage für das Howells-Lake-Projekt geschaffen. Derselbe Maßstab solle nun auf Kenora angewendet werden, um das Projekt auf seine nächste Entwicklungsphase vorzubereiten.
Ansprüche nach Ende der Option
American Atomics beendete seine Option auf Kenora mit Wirkung zum 3. Mai 2026. Dadurch fiel der vollständige Anteil an der Liegenschaft an Critical One zurück. Das Unternehmen verfolgt weiterhin vertragliche Ansprüche. Diese betreffen mögliche Schäden im Zusammenhang mit dem Bergbau-Claim 531620, der während der Optionsphase verfiel. Critical One vertritt zudem die Auffassung, zehn Claims aus dem vereinbarten gemeinsamen Interessengebiet müssten an das Unternehmen übertragen werden. Critical One und seine Rechtsberater würden diese Vertrags- und Eigentumsfragen weiter bearbeiten.
Howells Lake bleibt Schwerpunkt
Die Neuordnung solle den strategischen Schwerpunkt von Critical One nicht verändern. Das Unternehmen konzentriere sich weiter auf sein Antimon-Gold-Projekt Howells Lake. Das finanzierte Explorationsprogramm für 2026 und 2027 werde fortgesetzt, sein Budget sei von der Ausgliederung nicht betroffen. Parnham führte aus, Kenora und die Namibia-Beteiligungen sollten über Critical Two einen eigenen Entwicklungsweg erhalten. Critical One würde die Arbeiten bei Howells Lake fortführen. Micon wurde mit der technischen Prüfung von Kenora beauftragt. Parallel arbeitet Critical One mit Rechts- und Steuerberatern an der Strukturierung der geplanten Ausgliederung. Stichtag und Verteilungsbedingungen sollen nach Abschluss der Strukturierung bekannt gegeben werden. Die erforderlichen Genehmigungen sollen außerdem noch ausstehen.
