Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Critical One Energy erstellt.
Antimon-Fund wächst in die Tiefe – Gold und Zink kommen hinzu

Tiefere Antimon-Zone wächst
Critical One berichtet, der neu ausgewertete Abschnitt in Bohrloch 6 umfasse 15,3 Meter mit durchschnittlich 1,76 Prozent Antimon. Der Abschnitt beginne bei 114,7 Metern und reiche bis 130 Meter entlang des Bohrkerns. Diese Werte beschreiben die Länge im Bohrloch. Die tatsächliche Breite der mineralisierten Zone im Gestein sei laut Unternehmen noch nicht berechnet worden, weil dafür weitere geologische Daten nötig seien.
Bereits zuvor hatte Critical One aus demselben Bohrloch einen hochgradigen Bereich gemeldet. Dieser habe 8 Meter mit durchschnittlich 42,2 Prozent Antimon umfasst, darunter 4 Meter mit 70,2 Prozent Antimon. Antimon tritt bei Howells Lake vor allem in Stibnit auf. Stibnit ist ein Erzmineral, das viel Antimon enthalten kann und im Bohrkern sichtbar sein kann.

Gold und Zink erweitern das Bild
Neben Antimon meldet das Unternehmen nun auch Gold und Zink. Ein Abschnitt von 3 Metern habe durchschnittlich 1,17 g/t (Gramm pro Tonne) Gold und 0,43 Prozent Zink enthalten. Einzelne Proben hätten bis zu 2,189 g/t Gold sowie bis zu 0,85 Prozent Zink erreicht. Ein weiterer Bereich über 6 Meter habe durchschnittlich 0,37 g/t Gold und 0,51 Prozent Zink ergeben.
Critical One spricht von einer polymetallischen Signatur. Gemeint ist, dass mehrere Metalle im selben Gesteinsbereich auftreten. Das beweist noch keine Wirtschaftlichkeit, kann Geologen aber helfen, die Entstehung und mögliche Ausdehnung eines Mineral-Systems besser zu verstehen. Für das Management stützten die neuen Daten die Annahme, dass sich die East Zone nicht nur auf Antimon beschränke.

East Zone bleibt offen
Nach Unternehmensangaben erstrecke sich die Antimonmineralisierung in Bohrloch 6 nun von 79 Metern bis 130 Metern entlang des Bohrlochs. Das Management leitet daraus ab, dass die East Zone in der Tiefe weiter offen sein könnte. Vereinfacht bedeutet das: Das bekannte System sei nach unten noch nicht abschließend begrenzt. Duane Parnham, Founder, Executive Chairman und CEO, habe erklärt, Bohrloch 6 liefere weitere Hinweise auf hochgradige und ausgedehnte Antimonmineralisierung bei Howells Lake. Mit den neuen Analysen werde die East Zone aus Sicht des Unternehmens besser verständlich, weil die tiefere Antimon-Zone wachse und zugleich Gold- sowie Zinkmineralisierung auftrete. Parnham habe zudem gesagt, Bohrloch 6 verbessere den Blick auf das historische System und zeige klarer, wo Erweiterungen außerhalb der früher bekannten Bereiche geprüft werden könnten.
Bohrprogramm gewinnt Umfang
Critical One teilt mit, bisher seien 18 Bohrlöcher mit zusammen rund 4.000 Metern abgeschlossen worden. Das Unternehmen arbeite daran, Logistik, Bohrkern-Verarbeitung, Probenversand und Bohrplanung zu verbessern. Dadurch sollten geprüfte Ergebnisse schneller vorgelegt werden können.
Das Management habe das Budget für weitere Arbeiten festgelegt. Es solle ein Bohrprogramm von bis zu 20.000 Metern unterstützen. Die neuen Daten aus Bohrloch 6 würden zusammen mit Beobachtungen am Bohrkern und früheren Untergrundmessungen genutzt, um nächste Ziele zu bestimmen. Solche Messungen zeigen nicht direkt Erz, können aber Bereiche markieren, in denen leitfähige oder veränderte Gesteinszonen liegen.
Nächste Schritte
Critical One dürfte die East Zone mit weiteren Bohrungen genauer abgrenzen. Das Management werde dabei prüfen wollen, ob sich die Antimon-, Gold- und Zinkwerte seitlich und in der Tiefe fortsetzen würden. Auch die Frage, ob mehrere Metall-Zonen zusammen ein größeres System bilden könnten, dürfte im Mittelpunkt stehen. Die kommenden Ergebnisse würden nach Angaben des Unternehmens helfen, Gehalte, Kontinuität und Ausdehnung besser einzuordnen. Erst zusätzliche Bohrdaten könnten zeigen, ob Howells Lake über die bisher bestätigten Abschnitte hinaus ein breiteres Antimon-Gold-Zink-System darstellen würde.

