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Antimon-Explorer meldet erste Bohrergebnisse

Sichtbare Mineralisierung bereits nahe Oberfläche
Das Unternehmen teilt mit, dass die erste Bohrung mit der Bezeichnung HWL-2026-001 eine Tiefe von 201 Metern erreicht habe. Laut CEO Duane Parnham handle es sich um die erste moderne Bohrung seit der Entdeckung im Jahr 1979. Bereits ab etwa 24 Metern Tiefe habe das Team sichtbare sichtbarer Stibnit-Mineralisierung festgestellt. Diese erstrecke sich über rund 100 Meter Bohrkern. Das Management erklärt, dies sei ein ungewöhnlich breiter mineralisierter Abschnitt für ein erstes Explorationsloch. Das Metall tritt in Form von Stibnit auf. Es handelt sich um ein Erzmineral, das Antimon enthält und typischerweise in mit Mineralen gefüllten Gesteinsrissen vorkommt.

Mehrere Zonen mit Antimon identifiziert
Nach Angaben des Unternehmens zeige sich die Mineralisierung in unterschiedlichen Ausprägungen. Sie reiche von fein verteilten Anteilen im Gestein bis hin zu dichteren Ansammlungen entlang von Strukturen.
Besonders hervorgehoben werden die Schätzungen dieser Abschnitte mit Stibnit-Anteil:
-24,0 bis 26,5 Meter mit 3 bis 10 Prozent
-35,0 bis 37,0 Meter mit lokal bis zu 6 Prozent
-75,0 bis 78,0 Meter mit 1 bis 5 Prozent
Matthew Trenkler, Chief Geological Officer, eine qualifizierte Person gemäß NI 43-101, erklärt, diese Angaben basierten ausschließlich auf visuellen Beobachtungen. Erst Laboranalysen würden die tatsächlichen Gehalte bestätigen. Zusätzlich seien weitere Sulfidminerale wie Pyrit und Sphalerit beobachtet worden. Das Unternehmen wertet dies als Hinweis auf ein größeres mineralisiertes System.
Historische Daten sollen bestätigt werden
Das Management verweist auf eine historische Ressource von rund 1,7 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 1,4 Prozent Antimon sowie enthaltenem Gold. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass diese historischen Daten nicht den aktuellen NI 43 101 Standards entsprechen und daher nicht als verifiziert gelten. Ziel des aktuellen Programms sei es, diese Daten mit modernen Methoden zu bestätigen und zu erweitern. Die geologischen Rahmenbedingungen beschreibt das Unternehmen als vielversprechend. Das Projekt liege in einer sogenannten Greenstone Formation, die auch bei bedeutenden Goldlagerstätten vorkomme. Solche Strukturen gelten als besonders aussichtsreich für Edelmetalle.
Warum Antimon zunehmend im Fokus steht
Antimon ist ein eher unbekanntes Halbmetall, spielt jedoch eine wichtige Rolle in modernen Technologien. Es wird unter anderem verwendet in Batterien und Energiespeichern, Halbleitern, Flammschutzmitteln, militärischen Anwendungen. Da ein Großteil der weltweiten Produktion aus China und Russland stammt, wächst in Nordamerika der Druck, eigene Quellen zu erschließen. Projekte wie Howells Lake könnten daher strategisch an Bedeutung gewinnen.
Nächste Schritte: Ergebnisse und weitere Bohrungen
Das Unternehmen habe laut Duane Parnham angekündigt, dass dies erst der Beginn eines umfassenden Programms sei. Insgesamt seien rund ein Dutzend Bohrlöcher geplant. Die aktuell entnommenen Proben werden derzeit im Labor AGAT in Thunder Bay analysiert. Erst diese Ergebnisse werden zeigen, wie hoch die tatsächlichen Metallgehalte sind. Parallel dazu soll das Bohrprogramm später auch auf andere Zonen des Projekts ausgeweitet werden – insbesondere auf Bereiche, in denen historisch höhere Goldgehalte gemeldet wurden.
Ausblick
Der erste Bohrkern passt grundsätzlich zum geologischen Modell des Unternehmens. Entscheidend wird nun sein, ob die Laboranalysen die visuellen Eindrücke bestätigen und ob sich die Mineralisierung in weiteren Bohrungen fortsetzt. Für Critical One Energy beginnt damit eine Phase, in der aus historischen Daten ein modernes Ressourcenmodell entstehen soll – ein zentraler Schritt auf dem Weg von der frühen Exploration hin zu einer möglichen wirtschaftlichen Bewertung.
