Westgold strebt Rekordproduktion mit neuen Investitionen an

Die geplanten Ausgaben für nicht nachhaltige Projekte sollen nach Angaben des Managements von 199 Millionen auf 270 Millionen Australische Dollar steigen. Im Fokus stehen laut Unternehmen vor allem die Minen Bluebird-South Junction und Great Fingall. Dort seien neue Erschließungsarbeiten und Erweiterungen geplant. Für die Erkundung und Erweiterung von Lagerstätten seien 50 Millionen Australische Dollar vorgesehen, um sowohl neue Vorkommen zu entdecken als auch bestehende Ressourcen genauer zu bestimmen.
Optimierung der Minen stärkt Cashflow
Die Geschäftsführung betonte, Westgold profitiere zunehmend von der gewachsenen Unternehmensgröße. Durch die gezielte Optimierung der größten Minen und Anlagen solle die Goldausbeute verbessert und der freie Cashflow erhöht werden. Das Unternehmen verwies auf einen besonders starken Abschluss des letzten Geschäftsjahres: Die Barmittel, Goldbestände und sonstigen liquiden Mittel seien im Schlussquartal um 132 Millionen auf insgesamt 364 Millionen Australische Dollar gestiegen.
Die Produktion für das laufende Jahr sei vor allem für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. Grund dafür sei, dass die größten Minen - Bluebird-South Junction, Great Fingall und Zulieferungen von Drittunternehmen - ihre maximale Fördermenge erst dann erreichen würden. Die Standorte Murchison und Southern Goldfields bezeichnete das Management als Schlüsselfaktoren für die künftige Entwicklung.
Ressourcenplus durch Zukäufe und Bohrprogramme
Ein bedeutender Teil des Wachstums bei den Goldreserven gehe auf die Übernahme von Karora Resources zurück. Nach Angaben der Unternehmensführung erhöhte sich dadurch die gesamte Goldressource auf 13,2 Millionen Unzen. Davon entfielen 4 Millionen Unzen auf die Minen in der Region Murchison. Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven (Ore Reserves - Menge des wirtschaftlich abbaubaren Goldes) seien auf 3,3 Millionen Unzen gestiegen.
Die laufenden Bohrprogramme würden weiter intensiviert. Im gesamten Unternehmen seien aktuell 19 Bohrgeräte im Einsatz, um vorhandene Lagerstätten zu vergrößern und zusätzliche Ressourcen zu erschließen. Besonders an den Standorten Bluebird-South Junction (Meekatharra) und Starlight (Fortnum) seien im Vorjahr erhebliche Zuwächse an Ressourcen erzielt worden.
Ausblick auf neue Entwicklungsprojekte
Das Management kündigte an, im September 2025 einen langfristigen Ausblick zu veröffentlichen, sobald die aktualisierten Schätzungen der Reserven und Ressourcen vorliegen würden. Weitere Investitionen in die Erkundung und Erschließung neuer Goldvorkommen sollten die Wachstumsstrategie absichern. Nach Einschätzung der Geschäftsführung sei Westgold strategisch und finanziell gut positioniert, um langfristig von höheren Goldpreisen und einer steigenden Nachfrage profitieren zu können.

