Westgold lagert kleinere Minen aus - das steckt hinter Valiant Gold

Abspaltung nicht priorisierter Projekte
Das Unternehmen habe erklärt, die Projekte Reedy und Comet in die neue Gesellschaft zu überführen. Beide Vorkommen seien bisher nicht Bestandteil der offiziellen Drei-Jahres-Planung gewesen. Zusammen umfassten sie Mineralressourcen von 15,6 Millionen Tonnen Gestein mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 2,4 Gramm je Tonne, was etwa 1,2 Millionen Unzen Gold entspreche. Zu den Projekten gehörten vier kleinere, historische Untertagebergwerke. Zwei davon seien seit dem ersten Quartal 2023 stillgelegt, als der Goldpreis noch bei rund 2.400 AUD je Unze gelegen habe.

Kooperationsmodell zur schnellen Mittelgenerierung
Nach Angaben des Managements solle Valiant über ein OPA (Ore Purchase Agreement, Vereinbarung über den Verkauf von Erz) direkten Zugang zu bestehenden Aufbereitungsanlagen in Meekatharra und Cue erhalten. Dieses Modell ermögliche es dem neuen Unternehmen, gefördertes Erz ohne eigene Verarbeitungsanlage zu veredeln. Dadurch könnten hohe Anfangsinvestitionen vermieden und frühere Einnahmen erzielt werden. Westgold habe ein vergleichbares Modell bereits mit einem anderen Partner umgesetzt.
Für die Finanzierung von Valiant sei laut Unternehmensangaben eine Kapitalerhöhung zwischen 65 Millionen und 75 Millionen AUD vorgesehen. Zusätzlich solle es für bestehende Aktionäre ein Vorzugsrecht in Höhe von 20 Millionen AUD im Rahmen eines Priority Offer geben. Westgold werde auch nach dem Börsengang ein bedeutender Anteilseigner bleiben und je nach Platzierungsumfang rund 48 Prozent oder etwa 44 Prozent der Anteile halten.
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Erfahrenes Management-Team
Die Führung von Valiant solle aus erfahrenen Branchenvertretern bestehen. Derek La Ferla sei als Chair vorgesehen, Brendan Tritton solle die Rolle des Managing Director übernehmen. Anthony Chamberlain sei als Non-Executive Director benannt worden. Zudem solle Simon Rigby, Chief Growth Officer von Westgold, das neue Unternehmen als Vertreter des Mutterhauses begleiten.
CEO Wayne Bramwell habe erklärt, die Ausgliederung ermögliche es Westgold, sich stärker auf größere und profitablere Minen zu konzentrieren. Gleichzeitig könne Valiant mit einem klaren Fokus das Potenzial kleinerer Projekte entwickeln, das zuvor im operativen Alltag weniger Beachtung gefunden habe. Beide Gesellschaften könnten dadurch voneinander profitieren, da Infrastruktur geteilt werde und Westgold weiterhin an möglichen Erfolgen beteiligt bleibe.
Ausblick auf Exploration und Produktion
Das Management von Valiant habe in Aussicht gestellt, die Mittel zunächst für die Wiederaufnahme des Minenbetriebs sowie für zusätzliche Bohrprogramme einzusetzen. Ziel sei es, möglichst früh Einnahmen aus laufender Förderung zu erzielen und parallel die vorhandene Ressourcenbasis zu erweitern.
