Rekordjahr für Westgold nach Karora-Übernahme

Rekordumsatz nach Übernahme
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 90 % auf 1,36 Mrd. AUD (Vorjahr: 716 Mio. AUD). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 498 Mio. AUD, ein Zuwachs von 84 %. Damit lag die operative Marge bei 36 %, was im Goldbergbau als wettbewerbsfähig gilt.
Gewinnrückgang durch Transaktionskosten
Trotz der Rekorde im operativen Geschäft sank der Nettogewinn nach Steuern (NPAT) um 63 % auf 35 Mio. AUD (Vorjahr: 95 Mio. AUD). Das Management führte dies auf einmalige Transaktionskosten im Zusammenhang mit der 1,4 Mrd. AUD schweren Übernahme von Karora Resources zurück. Auch das Ergebnis je Aktie ging stark zurück - von 20,11 auf 3,85 australische Cent.
Starke Cashflows und Dividendensteigerung
Die freien Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft legten um 120 % auf 224 Mio. AUD zu. Am Jahresende verfügte Westgold über liquide Mittel, Goldbestände und Investments im Wert von 364 Mio. AUD - ein Anstieg von 38 %. Die Dividende erhöhte sich um ein Drittel auf 3 Cent je Aktie. Zudem kündigte das Management ein Aktienrückkaufprogramm an.
Fusion verdoppelte Produktionsbasis
Die Integration der Southern Goldfields, zu denen auch die Beta Hunt-Mine gehört, trug 129 000 Unzen zur Gesamtproduktion bei. Damit erreichte Westgold im Geschäftsjahr eine Rekordförderung von 326 000 Unzen Gold. Zusätzlich profitierte das Unternehmen von den hohen Goldpreisen.
Ausblick
Laut CEO Bramwell wolle Westgold die gesteigerte Produktionsbasis künftig nutzen, um stabile Cashflows und Renditen für die Aktionäre zu sichern. Das Unternehmen habe in Aussicht gestellt, die Expansion in den Kernregionen Murchison und Southern Goldfields fortzusetzen. Geplante Projekte wie die Inbetriebnahme der Great Fingall-Mine sowie Erweiterungsstudien für die Verarbeitungsanlagen in Higginsville und Fortnum könnten die Produktionskosten weiter senken und die Fördermengen steigern.

