Gold-Gigant im Aufwind: Westgold meldet Rekord-Reserven

Wachstum in Murchison und Southern Goldfields
Das Management berichtete, die größten Fortschritte seien in den Kernregionen Murchison und Southern Goldfields erzielt worden. In der Murchison-Region, wo Westgold die Minen Bluebird und Starlight betreibt, sei das Vorkommen am Standort Bluebird - South Junction auf 1,3 Millionen Unzen gestiegen, ein Zuwachs von 35 Prozent im Jahresvergleich. Die Starlight-Mine habe ein Plus von 46 Prozent auf nun 866.000 Unzen verzeichnet. Besonders die Erzreserven hätten sich dort nahezu verdoppelt: Bluebird verfüge nun über 528.000 Unzen, Starlight über 250.000 Unzen.
In den Southern Goldfields habe Westgold mit der Beta-Hunt-Mine einen besonderen Meilenstein erreicht. Die neu definierte Fletcher-Zone enthalte allein 2,3 Millionen Unzen und habe damit die bisher bekannten Ressourcen der Mine nahezu verdoppelt.
Investitionen und Strategie
CEO Wayne Bramwell erklärte, Westgold habe im Geschäftsjahr 2025 rund 43 Millionen AUD in Bohrungen und Ressourcenerweiterung investiert. Dieses Vorgehen habe nicht nur zum Zuwachs an Goldvorkommen geführt, sondern zugleich eine Reserve-Laufzeit von etwa zehn Jahren abgesichert. Mit einer Verarbeitungskapazität von 5,7 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verfüge Westgold nach eigener Darstellung über eine verlässliche Grundlage für langfristige Cashflows.
Für das Geschäftsjahr 2026 kündigte das Unternehmen Investitionen von weiteren 50 Millionen AUD in Exploration und Ressourcendefinition an. Derzeit seien 19 Bohrgeräte im Einsatz, sowohl untertage als auch an der Oberfläche.
Ausblick
Das Management führte aus, der Schwerpunkt der kommenden Jahre werde auf der Umwandlung von Ressourcen in Reserven liegen. Mit der laufenden Erschließung neuer Abbauzonen, insbesondere in der Fletcher-Zone und im Polar-Star-Bereich von Bluebird-South Junction, könnten zusätzliche Förderkapazitäten geschaffen werden.
Westgold stellte in Aussicht, mit der bestätigten Reserve-Laufzeit von zehn Jahren seine Position als einer der führenden Goldproduzenten des Landes zu festigen. Die im Jahr 2024 vollzogene Fusion mit Karora Resources habe bereits die Basis für eine Jahresproduktion von mehr als 400.000 Unzen geschaffen. Die nun veröffentlichten Zahlen deuteten darauf hin, dass die Versorgung der Verarbeitungsanlagen langfristig gesichert sei und weiteres Wachstum möglich werde.

