Sonoro Gold sichert Cerro-Caliche-Rechte vollständig

Kontrolle über Land und Nutzungsmöglichkeiten
Nach Angaben von Sonoro Gold verfüge das Unternehmen mit der Genehmigung nun über das exklusive Recht, auf dem Cerro-Caliche-Gebiet sämtliche Arbeiten durchzuführen. Dazu zählten Explorationsmaßnahmen, die Entwicklung des Projekts, der spätere Abbau von Gold sowie der Bau der dafür notwendigen Infrastruktur.
Das Management erklärte, bereits zuvor durch einen langfristigen Pachtvertrag mit einem örtlichen Landbesitzer Zugang zu mehr als 3.900 Hektar Land erhalten zu haben. Diese Fläche könne ab dem Jahr 2028 auf über 5.000 Hektar erweitert werden und übersteige damit deutlich den Bedarf für die erste Betriebsphase.
Finanzierung über interne Mittel
Sonoro Gold gab an, dass die erste fällige Jahreszahlung in Höhe von 3,125 Millionen US-Dollar vollständig geleistet worden sei. Rund 2,9 Millionen US-Dollar seien dabei in Form ungesicherter Kredite von mehreren Führungskräften des Unternehmens bereitgestellt worden. Diese Kredite seien mit zehn Prozent verzinst und mit einer zusätzlichen einmaligen Gebühr von sieben Prozent belegt. Die Rückzahlung solle entweder aus künftigen Einnahmen oder im Zuge einer erfolgreichen Projektfinanzierung erfolgen.
Darüber hinaus werde das Unternehmen dem Landbesitzer fünf Millionen Aktien zu einem Stückpreis von 0,15 kanadischen Dollar übertragen. Diese Aktien seien für einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von vier Monaten gesperrt.
Bedeutung für das Projekt
Die gesicherten Landrechte ermöglichten nach Angaben des Managements nicht nur den geplanten Minenstart, sondern auch eine mögliche Erweiterung des Betriebs. Der Pachtvertrag habe eine Laufzeit von 12,5 Jahren und könne um denselben Zeitraum verlängert werden, was eine langfristige Nutzung ermögliche.
Cerro Caliche befinde sich derzeit in der finalen Genehmigungsphase für den Aufbau einer Tagebau-Goldmine. Geplant sei eine sogenannte Heap-Leach-Verarbeitung, bei der Gold aus Gesteinshaufen durch Bewässerung herausgelöst werde. Bisher seien vier Explorationskampagnen abgeschlossen worden, die allerdings nur etwa 30 % der bekannten goldhaltigen Zonen abgedeckt hätten. Das Unternehmen erklärte, dass eine anfängliche Produktionsrate von 12.000 Tonnen Gestein pro Tag vorgesehen sei. Mit den daraus erzielten Einnahmen solle die weitere Erkundung der verbleibenden 70 % des Gebiets finanziert werden.
Ausblick
Nach Angaben von CEO Kenneth MacLeod sei die nun erlangte Kontrolle über die Oberflächenrechte ein entscheidender Fortschritt auf dem Weg zur Projektumsetzung. Er betonte, dass die finale Umweltgenehmigung der nächste große Meilenstein sein werde. Das Management erklärte, man könne damit einen wichtigen Schritt näher an die Produktionsaufnahme rücken.
