Sonoro Gold plant Neuausrichtung mit Fokus auf Cerro Caliche

Fortschritte bei Wirtschaftlichkeitsstudie
Sonoro Gold erklärte, dass eine aktualisierte Preliminary Economic Assessment (PEA, vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung) für das Hauptprojekt Cerro Caliche im ersten Quartal 2026 vorgelegt werden solle. Diese Studie werde laut Unternehmen die Kosten, Erträge und Risiken neu bewerten. Grundlage seien sowohl die seit 2023 veränderten Marktbedingungen mit steigenden Goldpreisen und Kosten als auch eine im Juli 2025 veröffentlichte Umweltverträglichkeitsprüfung. Diese habe eine kleinere Eingriffsfläche mit höheren ökologischen und sozialen Standards vorgesehen.
Das Unternehmen verwies darauf, dass es mittlerweile über 100 Prozent der Konzessionsrechte sowie über sämtliche Oberflächenrechte am Cerro-Caliche-Projekt verfüge. Diese seien durch einen langfristigen Vertrag mit den Eigentümern der Ranch Cerro Prieto gesichert worden. Ab 2028 solle das Projektgebiet auf insgesamt 5.007 Hektar erweitert werden, einschließlich Flächen des früheren Cerro-Prieto-Bergwerks.
Die neue PEA werde sich auf Ergebnisse von 55.360 Bohrmetern, Schürfgräben und Gesteinsproben stützen. Bislang seien rund 30 Prozent der mineralisierten Zonen detailliert erkundet. Das Management betonte, dass künftige Bohrkampagnen den Erzbestand vergrößern und die geplante Lebensdauer der Mine verlängern könnten.

San Marcial als eigenständige Gesellschaft
Parallel teilte das Management mit, dass eine Ausgliederung des San-Marcial-Gold-Silber-Projekts in die Tochtergesellschaft Oronos Gold Corp. geprüft werde. Sollte dieser Schritt erfolgen, würden Aktionäre künftig Anteile an zwei börsennotierten Unternehmen halten: Sonoro Gold mit Schwerpunkt auf den Minenbau in Cerro Caliche und Oronos Gold, das sich ausschließlich auf die Exploration von San Marcial konzentrieren würde.
San Marcial umfasst vier Konzessionen, die das Unternehmen 2014 erworben hat. Das Gebiet schließe historische Minenstandorte ein, die in den 1980er- und 1990er-Jahren erkundet worden seien. Nach Angaben des Unternehmens hätten Bodenproben dort auffällige Gold- und Silberanreicherungen gezeigt. Das Management führte aus, dass umfangreiche Bohrprogramme das Potenzial für eine größere Lagerstätte aufzeigen könnten.
Eine Abspaltung würde laut Unternehmensangaben bisher unerkannte Werte sichtbar machen, die sich im Börsenkurs nicht widerspiegelten. Gleichzeitig solle sie eine Finanzierung der Entwicklung ermöglichen, ohne die Beteiligung der Aktionäre an Sonoro zu verringern. Ergebnisse dieser Prüfung könnten nach Darstellung des Unternehmens bis Ende 2025 vorliegen.
Unternehmenshintergrund
Sonoro Gold ist seit 2011 börsennotiert und betreibt in Mexiko zwei Projekte: Cerro Caliche im Entwicklungsstadium und San Marcial im Explorationsstadium. Das Managementteam um Präsident & CEO Kenneth MacLeod, Chairman John Darch und Vice Chairman & VP Operations Jorge Diaz verweist auf jahrzehntelange Erfahrung im Aufbau von Minen in Nordamerika und Mexiko.
Ausblick
Das Unternehmen stellte in Aussicht, dass bis Ende 2025 eine Entscheidung über die Zukunft von San Marcial fallen könne. Parallel solle Anfang 2026 die neue Wirtschaftlichkeitsstudie für Cerro Caliche veröffentlicht werden. Nach Einschätzung des Managements könnten damit entscheidende Weichen gestellt werden: Cerro Caliche rücke näher an den Produktionsstart, während eine mögliche Abspaltung von San Marcial den langfristigen Wert für Aktionäre auf zwei Gesellschaften verteilen würde.
