Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Sonoro Gold erstellt.
Fläche mehr als verdoppelt: Gold-Developer wittert größere Chance

Neue Konzessionen für Cerro Caliche
Minera Mar de Plata habe drei verbindliche LOI (Letters of Intent, Absichtserklärungen) abgeschlossen. Zwei LOI beträfen den geplanten Erwerb von 100 Prozent an 24 Mineralkonzessionen mit zusammen 5.025,21 Hektar. Dafür solle die Tochtergesellschaft 6,0 Millionen US-Dollar über 20 Monate zahlen und ausstehende Konzessionsgebühren von rund 990.000 US-Dollar übernehmen.
Eine dritte LOI sichere dem Unternehmen die Option auf bis zu 51 Prozent an fünf weiteren Konzessionen mit 453,91 Hektar. Dafür müsste Sonoro nach eigenen Angaben innerhalb von vier Jahren bis zu 9,0 Millionen US-Dollar in Exploration investieren. Die Vereinbarungen sähen laut Unternehmen weder die Ausgabe von Aktien noch eine Royalty (Förderabgabe) vor.

Größeres Goldsystem im Blick
Sonoro erklärte, die zusätzlichen Flächen könnten zeigen, dass Cerro Caliche Teil eines größeren epithermalen Goldsystems sei. Ein solches System entsteht, wenn heiße mineralhaltige Flüssigkeiten Gold in Rissen und Spalten des Gesteins ablagern. Es kann mehrere goldhaltige Bereiche umfassen.
Kenneth MacLeod, President und CEO (Chief Executive Officer, Vorstandschef), sagte laut Mitteilung, die Akquisition könne Cerro Caliche zu einem größeren Goldprojekt mit mehreren wichtigen mineralisierten Zonen entwickeln. Diese Zonen könnten sich nach seiner Einschätzung vom Santa-Gertrudis-Vorkommen von Agnico Eagle im Norden bis zur Mercedes-Mine von Highlander Silver im Südosten erstrecken.
Historische Daten liefern Ansatzpunkte
Das Explorationsteam prüfe laut Sonoro Daten aus den vergangenen 30 Jahren. Dazu gehörten Bodenproben, Gesteinsproben, frühere Bohrungen, Arbeiten an der Oberfläche und unter Tage sowie geophysikalische Messungen. Geophysik beschreibt Messverfahren, mit denen der Untergrund untersucht wird, ohne überall bohren zu müssen. Nach Einschätzung des Unternehmens könnten die neuen Konzessionen ähnliche Merkmale aufweisen wie Cerro Caliche. Bei den fünf Optionskonzessionen deuteten historische Bohrdaten darauf hin, dass sich bekannte goldhaltige Korridore nach Nordwesten fortsetzen könnten. Außerdem könnten in tieferen parallelen Gesteinsrissen weitere mineralisierte Abschnitte vorkommen.
Wirtschaftliche Grundlage
Cerro Caliche befinde sich laut Sonoro in der finalen Genehmigungsphase für einen geplanten Tagebau mit Haufenlaugung. Bei der Haufenlaugung wird zerkleinertes Erz auf abgedichteten Flächen aufgeschichtet und mit einer Lösung behandelt, um Gold zu gewinnen.
Die aktualisierte PEA (Preliminary Economic Assessment, vorläufige wirtschaftliche Bewertung) aus dem Jahr 2026 zeige nach Unternehmensangaben die mögliche Wirtschaftlichkeit eines zehnjährigen Betriebs mit bis zu 16.000 Tonnen Verarbeitungskapazität pro Tag. Auf Basis eines Goldpreises von 3.500 US-Dollar je Unze nenne der Bericht einen NPV8 (Net Present Value, Kapitalwert mit 8 Prozent Abzinsung) nach Steuern von 224 Millionen US-Dollar und eine IRR (Internal Rate of Return, interne Rendite) von 50 Prozent.
Nächste Schritte
Das Management erklärte, es würde auf den neuen Flächen umfangreiche Explorationsprogramme durchführen. Dazu gehörten neue Auswertungen der Gesteinsstrukturen, moderne Messverfahren, 3D (dreidimensional) Modelle und systematische Bohrungen. Ziel wäre es, Mineralressourcen zu erweitern, neue goldhaltige Bereiche zu finden und bislang wenig untersuchte Korridore zu bewerten. Sonoro betonte, die Transaktionen hingen noch von der Due-Diligence-Prüfung und endgültigen Vereinbarungen ab. Außerdem wären für die weitere Entwicklung zusätzliche Bohrungen, technische Arbeiten und Genehmigungen erforderlich.
