Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Silver Mines erstellt.
Top-Zahlen für das Silberprojekt: Mehr Reserven, längere Laufzeit, 91 Prozent Silberumsatz

Größere Reserven, längerer Plan
Die neuen Erzreserven belaufen sich auf 47,9 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 60,8 Gramm Silber pro Tonne. Darin enthalten seien 93,5 Millionen Unzen Silber sowie Zink und Blei als Nebenmetalle. Gegenüber der Reservenschätzung von 2024 sei die Erzmenge um 46 Prozent gestiegen, der enthaltene Silberanteil um 30 Prozent.
Die Entwicklung ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe soll Silver Mines 29,9 Millionen Tonnen Erz über rund 16 Jahre abbauen. Eine zweite Stufe könne weitere 18,3 Millionen Tonnen einbeziehen und die operative Laufzeit auf insgesamt 26 Jahre verlängern. Dieser zweite Abschnitt beruht bei einem Teil der Abraum- und Tailings-Planung noch auf dem Niveau einer Vormachbarkeitsstudie, während die erste Stufe DFS-Niveau erreicht habe.

Silber dominiert die Erlöse
Ein zentraler Punkt der Studie ist die Silberlastigkeit des Projekts. Nach Unternehmensangaben sollen rund 91 Prozent der Umsätze aus Silber stammen. Zusammen mit Zink, das in New South Wales ebenfalls als kritischer Rohstoff geführt wird, entfielen rund 95 Prozent der erwarteten Umsätze auf Silber und Zink.
Das macht Bowdens anders als viele polymetallische Projekte, bei denen Nebenmetalle einen großen Teil der Wirtschaftlichkeit tragen. Silver Mines beschreibt Bowdens deshalb als eines der stärker auf Silber ausgerichteten Entwicklungsprojekte. Die Verarbeitung soll über ein vergleichsweise klassisches Verfahren laufen: Zerkleinerung, Mahlen und Flotation, also ein Prozess, bei dem werthaltige Mineralien aus dem Erz getrennt und zu einem verkaufsfähigen Konzentrat aufbereitet werden.

Kennzahlen zeigen Projekthebel
Die anfänglichen Investitionskosten werden in der Studie mit 455 Millionen A$ angegeben. Die nachhaltigen Gesamtkosten, im Bergbau AISC genannt, lägen über die gesamte Laufzeit bei 32,91 A$ je Unze Silber. In den ersten fünf Jahren sollen sie mit 20,47 A$ je Unze deutlich niedriger ausfallen.
Für die gesamte Laufzeit nennt Silver Mines eine zahlbare Silberproduktion von 73,2 Millionen Unzen. In den ersten fünf Jahren soll die durchschnittliche Produktion bei 4,7 Millionen Unzen Silber pro Jahr liegen. Auf Basis eines Silberpreises von 45 US$ je Unze errechnet die Studie einen Vorsteuer-Kapitalwert von 1,04 Milliarden A$ und eine interne Verzinsung vor Steuern von 31,5 Prozent. Die Rückzahlungsdauer ab Produktionsbeginn wird mit 3,0 Jahren angegeben.

Mehr Ressourcen als Reserven
Neben den in der Tabelle ausgewiesenen Erzreserven aktualisierte Silver Mines auch die größere Mineralressource. Während Reserven in die Kategorien „Proven“ und „Probable“ eingeteilt werden, unterscheidet man bei Ressourcen zwischen „Measured“, „Indicated“ und „Inferred“. Die Gesamtressource umfasst bei einem Cut-off von 25 Gramm Silberäquivalent pro Tonne 173 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 33 Gramm Silber pro Tonne und insgesamt 184 Millionen Unzen Silber. Davon entfallen 105 Millionen Tonnen auf die Kategorie „Measured“, 38 Millionen Tonnen auf „Indicated“ und 30 Millionen Tonnen auf die weniger gut abgesicherte Kategorie „Inferred“. Die besser abgesicherten Kategorien „Measured“ und „Indicated“ kommen zusammen auf 143 Millionen Tonnen mit 168 Millionen Unzen Silber.
Die in der Tabelle genannten 47,9 Millionen Tonnen mit 93,5 Millionen Unzen Silber stellen nur den Teil dieser Ressource dar, der unter den derzeitigen technischen und wirtschaftlichen Annahmen als abbauwürdige Reserve eingestuft wurde. Davon gelten 44,6 Millionen Tonnen als „Proven“ und 3,3 Millionen Tonnen als „Probable“. Die Reserven sind somit bereits in der größeren Mineralressource enthalten und dürfen nicht zu ihr addiert werden.
Die Ressource reicht laut Studie von der Oberfläche bis in eine Tiefe von rund 320 Metern und bietet damit Potenzial für spätere Erweiterungen des Tagebauplans. Silver Mines untersucht zudem mögliche Goldgehalte in historischen Proben sowie Erweiterungen in unmittelbarer Nähe des geplanten Tagebaus.
Genehmigung bleibt der nächste Prüfstein
Bowdens liegt rund 26 Kilometer östlich von Mudgee in New South Wales. Das größere Projektgebiet umfasst 2.115 Quadratkilometer entlang der Rylstone Volcanics. Silver Mines verweist auf vorhandene regionale Infrastruktur, Bergbau-Dienstleister, Straßenanbindung und mögliche Hafenrouten.
Managing Director Jo Battershill erklärte sinngemäß, der Abschluss der DFS sei ein wichtiger Meilenstein. Das Projekt könne nach Unternehmensangaben im laufenden Betrieb mehr als 200 Arbeitsplätze schaffen. Die kurzfristige Priorität bleibe jedoch die Entwicklungsgenehmigung durch die zuständigen Stellen in New South Wales. Danach würden weitere Genehmigungen, die Bergbaulizenz und technische FEED-Arbeiten folgen. Parallel sollte das Unternehmen seine Biodiversitätsstrategie weiter ausarbeiten und Gespräche mit möglichen Finanzierungspartnern fortsetzen.
