Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Silver Mines erstellt.
Silber & Antimon: Exploration im Vulkankrater Australiens

Hochgradige Silberfunde aus früheren Bohrungen
Das Unternehmen verwies darauf, dass Coomber bereits 1989 von Conzinc Riotinto Australia Exploration entdeckt worden sei. Damals seien nach auffälligen Bachsedimentproben erste Bohrungen erfolgt. Diese hätten unter anderem folgende Abschnitte geliefert:
-36 Meter mit 105 g/t Silber ab 18 Metern, darunter 16 Meter mit 176 g/t Silber
-20 Meter mit 69 g/t Silber ab Oberfläche
-10 Meter mit 89 g/t Silber ab 34 Metern, inklusive 4 Meter mit 183 g/t Silber
Silver Standard Australia habe in den Jahren 1994 und 1997 weitere Bohrprogramme durchgeführt und ebenfalls signifikante Silberabschnitte gemeldet. Insgesamt seien historisch 40 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 2.645 Metern niedergebracht worden. Seit 1997 habe keine umfassende Exploration mehr stattgefunden.

Caldera-Struktur mit Parallelen zu Bowdens
Nach Angaben des Unternehmens befinde sich Coomber innerhalb der sogenannten Rylstone Volcanics. Dabei handelt es sich um vulkanische Gesteine, die auch das Bowdens-Vorkommen beherbergen.
Das Management erklärte, Coomber werde als Caldera interpretiert, also als eingestürzter Vulkankrater mit einer Ausdehnung von etwa 3,3 Kilometern mal 3,3 Kilometern. Solche Strukturen könnten günstige Bedingungen für sogenannte epithermale Lagerstätten bieten. Diese entstehen, wenn heiße, mineralhaltige Lösungen entlang von Brüchen im Gestein aufsteigen und Metalle wie Silber oder Gold ablagern. Die bislang identifizierte Silber-, Gold-, Blei- und Zinkmineralisierung erstrecke sich über rund 900 Meter mal 700 Meter und sei derzeit nicht klar begrenzt. Das Unternehmen verwies darauf, dass das geplante Tagebaugebiet von Bowdens mit einer Erzreserve von 71,7 Millionen Unzen Silber ähnliche Dimensionen aufweise.

Antimon als zusätzlicher Werttreiber
Zum Projekt gehöre auch die historische Rockwell-Antimon-Mine. Frühere Arbeiten hätten Quarzgänge mit Gehalten von bis zu 1,7 g/t Gold und 0,55 Prozent Antimon identifiziert. Antimon wird unter anderem in Batterien, Flammschutzmitteln und militärischen Anwendungen eingesetzt und gilt international als strategisch bedeutendes Metall. Die historische Mine liege etwa 400 Meter westlich der bekannten Silbermineralisierung, was laut Unternehmen auf ein größeres mineralisiertes System hindeuten könnte.

Management will Datenlücken schließen
Managing Director Jo Battershill erklärte, man freue sich über den gesicherten Zugang und wolle nun bestehende Datenlücken systematisch schließen. Ziel sei es, die strukturellen Kontrollen der Mineralisierung besser zu verstehen und auf Basis neuer geophysikalischer Modelle gezielt weiterzuarbeiten. Das Management teilte mit, man wolle insbesondere die Ergebnisse einer 2023 abgeschlossenen seismischen Untersuchung weiter auswerten, um neue Bohrziele zu definieren. Zudem sehe man in den Rylstone Volcanics insgesamt ein bislang unterexploriertes Gebiet mit Potenzial für weitere Lagerstätten.
Nächste Schritte geplant
Kurzfristig beabsichtige das Unternehmen, ein Erkundungsprogramm mit geologischer Kartierung sowie Gesteins- und Bodenprobenahmen durchzuführen. Anschließend solle eine bodengestützte Schwerefeldmessung folgen, um unterirdische Strukturen und mögliche dichtere, potenziell mineralisierte Zonen zu identifizieren. Auf Grundlage dieser Arbeiten plane das Management ein erstes eigenes Bohrprogramm am Coomber-Prospekt. Langfristig solle Coomber das Projektportfolio ergänzen, während der Fokus weiterhin auf der Genehmigung und Entwicklung des Bowdens Silver Project liege.
