Gold und Silber im Aufwind: Tuena rückt bei Silver Mines in den Vordergrund

Mineralisierung entlang bedeutender Strukturzone
Das Tuena-Projekt umfasst fünf Explorationslizenzen entlang der Godolphin-Copperhania-Verwerfung. Diese Struktur ist bereits für mehrere Lagerstätten bekannt, darunter McPhillamys mit Goldvorkommen sowie Kempfield mit Silber-, Blei- und Zinkmineralisierung. Die derzeitige Arbeit konzentriert sich auf die Lizenz EL9588, in der fünf Zielgebiete mit historischen Abbaustellen und geochemischen Anomalien dokumentiert sind. Silver Mines teilte mit, dass im Rahmen des aktuellen Programms sieben Diamantbohrungen mit einer Gesamtlänge von 1.705 Metern auf den Zielzonen Pickers, Barite und Elsienora abgeschlossen wurden. Ziel der Bohrungen war es, Gold- und Basismetallmineralisierungen entlang eines fünf Kilometer langen Abschnitts innerhalb des Projektgebiets zu untersuchen.

Bohrergebnisse zeigen breite Zonen mit Edelmetallgehalten
Im Elsienora-Gebiet wurden zwei mineralisierte Zonen mit Längen von 21 und 24,2 Metern festgestellt. Die Bohrung TD25007 lieferte Werte von 0,25 Gramm Gold pro Tonne sowie 4 Gramm Silber pro Tonne ab einer Tiefe von 56,8 Metern. In Bohrung TD25006 wurden 21 Meter mit niedrigeren Gehalten ab 150 Metern ermittelt. Im Bereich Barite identifizierte das Unternehmen Abschnitte mit 0,65 Gramm Gold pro Tonne über elf Meter, einschließlich eines hochgradigen Intervalls mit 2,68 Gramm Gold pro Tonne über zwei Meter. Bei Pickers wurden 0,33 Gramm Gold pro Tonne und 8 Gramm Silber pro Tonne über drei Meter festgestellt.
Historische Zonen mit hochgradigen Abschnitten
Silver Mines verwies auf frühere Ergebnisse aus den Prospektionsgebieten Cuddyong und Nobbs Reef. In Cuddyong sei über 29 Meter ein durchschnittlicher Goldgehalt von 1,53 Gramm pro Tonne festgestellt worden. Ein Abschnitt mit vier Metern enthielt sogar 5,86 Gramm Gold pro Tonne. Nobbs Reef habe zehn Meter mit 20,7 Gramm Gold pro Tonne geliefert. Das Unternehmen erklärte, dass diese hochgradigen historischen Daten eine mögliche Ausdehnung der Mineralisierung entlang des Trends nahelegten.
Geologisches Modell unterstützt Strukturkontrolle
Laut Silver Mines liegt das Projektgebiet in einer geologisch komplexen Zone aus silurischen und devonischen Vulkaniten und Sedimenten. Die Mineralisierung könnte demnach sowohl von der Gesteinsabfolge als auch von verschiedenen Verwerfungssystemen beeinflusst sein. Das Unternehmen stellte fest, dass mehrere historische Bohrungen zwischen den bekannten Zielzonen keine Goldanalysen enthalten hätten. In einem etwa einen Kilometer langen Abschnitt zwischen Elsienora und Barite seien bisher keine systematischen Untersuchungen erfolgt.

Weitere Programme in Planung
Silver Mines beabsichtigt, die bekannten Zonen Cuddyong und Nobbs Reef in zukünftigen Feldprogrammen intensiver zu untersuchen. Darüber hinaus könnten zusätzliche Ziele in den weiteren vier Lizenzen des Tuena-Projekts entwickelt werden. Das Unternehmen erklärte, dass die jüngsten Ergebnisse den Erwerb der Elsienora-Liegenschaft im Jahr 2023 als strategisch sinnvoll bestätigt hätten. Managing Director Jo Battershill betonte, das Gebiet sei bewusst als Ergänzung zum bestehenden Portfolio aufgenommen worden. Laut Battershill sei die geologische Struktur aussichtsreich und angesichts der aktuellen Edelmetallpreise sei eine Ausweitung der Exploration gerechtfertigt.
Das Management erklärte, dass weiterführende Programme durchgeführt würden, sofern die geologischen Annahmen bestätigt werden könnten. Potenzial bestehe insbesondere in bislang ungetesteten Abschnitten entlang des Strukturkorridors sowie in der Erweiterung bereits bekannter Zonen.
