Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Silver Mines erstellt.
Gold: 2.700 Meter Bohrprogramm gestartet – was steckt unter der alten Mine?

Historischer Bergbau liefert Ansatzpunkte
Gold wurde dort bereits in den 1920er-Jahren entlang eines etwa vier Kilometer langen Abschnitts einer größeren Scherzone gewonnen. Eine Scherzone ist ein durch starke Gesteinsbewegungen entstandener Bereich, in dem sich Gold anreichern kann.
Beaver Resources genehmigte in den 1980er-Jahren fünf Tagebaue über 1,5 Kilometer. Entwickelt wurde nur die Shaherald-Grube, bevor der Betrieb um 1990 endete. Frühere Bohrungen durchschnitten unter anderem 21,3 Meter mit 7,9 Gramm Gold pro Tonne ab 9,1 Metern Tiefe sowie 18,3 Meter mit 4,2 Gramm pro Tonne ab der Oberfläche.

Bohrungen prüfen Gehalt und Verlauf
Das aktuelle Programm konzentriert sich zunächst auf den östlichsten der fünf früher genehmigten Tagebaubereiche. Weil die mineralisierte Struktur überwiegend nach Süden einfällt, werden die meisten Bohrungen nach Norden ausgerichtet. Einige nach Süden geneigte Bohrungen sollen zusätzlich den Gesteinsaufbau und mögliche gegenläufige Strukturen untersuchen.
Managing Director Jo Battershill erklärte, das Team habe seit Beginn der Beteiligungsvereinbarung Mitte 2025 umfangreiche Arbeiten zur Zielauswahl, Genehmigung und Vorbereitung abgeschlossen. Die Bohrungen würden Oxidgestein nahe der Oberfläche und die mögliche Sulfidvererzung darunter prüfen.

Explorationsziel stützt sich auf alte Daten
Silver Mines beziffert sein unverändertes Explorationsziel auf 5,1 bis 8,5 Millionen Tonnen Gestein mit 1,0 bis 1,6 Gramm Gold pro Tonne. Daraus ergibt sich eine konzeptionelle Spanne von 160.000 bis 445.000 Unzen enthaltenem Gold. Grundlage sind historische Unterlagen zu fünf geplanten Tagebauen, 39 früheren Bohrungen und Proben aus alten Grubenbauen.
Das Explorationsziel ist keine Mineralressource, da die historischen Bohrdaten für eine belastbare Schätzung noch nicht ausreichen. Die neuen Bohrkerne sollen die dafür benötigten geologischen Informationen liefern.

Vorarbeiten grenzen die Zielzone ein
Seit Juli 2025 hat Silver Mines das Gebiet kartiert, Gesteinsproben genommen und magnetisch vermessen. Die Daten deuten nach Unternehmensangaben darauf hin, dass das Gold in verändertem Schiefergestein und in Gängen entlang magmatischer Gesteinskörper vorkommt. Proben an der historischen Grube ergaben bis zu 1,52 Gramm Gold pro Tonne.
Die bekannte Verwerfungszone erstreckt sich laut Projektkarten über mehr als sieben Kilometer. Alte Schächte verteilen sich auf mehr als vier Kilometer, während frühere Bohrungen meist auf die obersten 30 Meter beschränkt waren. Historische Schnitte zeigen einzelne Goldabschnitte bis in etwa 60 Meter Tiefe.

Weitere Bohrungen sollen Ressourcenschätzung vorbereiten
Nach Abschluss des ersten Programms würde Silver Mines Geometrie und Gehaltsverteilung auswerten und darauf ein detaillierteres Folgeprogramm aufbauen. Die Ergebnisse sollten zeigen, ob genügend geologische Sicherheit für eine spätere Ressourcenschätzung nach dem JORC-Standard erreicht werden könnte. Das Unternehmen würde die Resultate veröffentlichen, sobald sie vorlägen.

