Prospect meldet neue Funde im Kupferprojekt Mumbezhi

Neue Bohrergebnisse deuten auf Erweiterung hin
Seit Mai 2025 setze Prospect die zweite Phase seines Explorationsprogramms fort. Dabei konzentriere sich das Team auf die Lagerstätten Nyungu Central und Kabikupa. Nach Angaben des Unternehmens seien drei Diamantbohrgeräte im Einsatz, um bekannte Vorkommen auszudehnen und neue Zonen zu erkunden.
Ein Bohrloch habe dabei einen 49 Meter langen Abschnitt mit durchschnittlich 0,52 Prozent Kupfer geliefert. Einschließlich dieses Abschnitts seien 12,3 Meter mit 0,79 Prozent und 8,0 Meter mit 0,80 Prozent Kupfer festgestellt worden. Das Management erklärte, diese Funde bestätigten die Annahme, dass die Kupfermineralisierung in bestimmten Gesteinsschichten lokal verdicke.

Geophysikalische Untersuchungen im gesamten Areal
Zusätzlich zu den Bohrungen wolle Prospect in Kürze eine luftgestützte elektromagnetische Messung beginnen. Diese solle zunächst zwei bekannte mineralisierte Korridore untersuchen und bei Erfolg auf das gesamte Lizenzgebiet ausgeweitet werden. Ab Mitte Juli 2025 sei zudem ein geochemisches Bodenprobennahme-Programm geplant, das weitere Hinweise auf Kupferanomalien liefern könnte.
Diese Aktivitäten würden durch technische Expertise von First Quantum Minerals unterstützt. Das Management erklärte, die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner habe die Fähigkeiten des Teams deutlich gestärkt. Mit der laufenden zweiten Bohrphase verfolge das Unternehmen das Ziel, die bekannte Ressource auszubauen und das Potenzial unerkundeter Gebiete im Lizenzgebiet zu prüfen.
Ermutigende Ergebnisse aus metallurgischen Tests
Parallel dazu seien metallurgische Untersuchungen im Gang, um die Gewinnbarkeit des Kupfers aus unterschiedlichen Gesteinsarten zu bewerten. Nach Angaben des Unternehmens seien die Ergebnisse bislang sehr vielversprechend und stünden kurz vor Abschluss.
Mumbezhi liegt im zentralafrikanischen Kupfergürtel, einer der weltweit reichsten Regionen für Kupferabbau. Prospect hält einen Anteil von 85 Prozent an dem Projekt, für das im März 2025 eine erste Ressourcenschätzung von 107 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von durchschnittlich 0,5 Prozent Kupfer veröffentlicht worden sei.

Ausblick: Weitere Arbeiten geplant
Laut CEO Sam Hosack wolle das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2025 weitere Bohrungen durchführen, die sich auf bislang ungetestete Anomalien konzentrierten. Diese Arbeiten könnten die Grundlage für eine spätere Machbarkeitsstudie und den Übergang in die Entwicklungsphase bilden.
Die Regierung Sambias habe das Projekt ebenfalls unterstützt. Das Land strebe an, seine jährliche Kupferproduktion bis 2031 auf 3.000.000 Tonnen zu steigern, was für Projekte wie Mumbezhi ein günstiges Umfeld schaffen könnte.
