Oberflächennahes Kupfer entfacht neue Dynamik in Sambia

Frühe Bohrergebnisse untermauern Explorationserfolg
Prospect Resources hat den Fund einer neuen, oberflächennahen Kupferanomalie im Gebiet West Mwombezhi innerhalb des Mumbezhi-Projekts bestätigt. Wie das Unternehmen mitteilte, sei in Folge umfangreicher geochemischer Termitenhügel-Proben und anschließender Aircore-Bohrungen eine etwa 1,5 Kilometer lange Zielstruktur mit auffälliger Kupfermineralisierung abgegrenzt worden. Daraufhin habe das Management umgehend mit Diamantbohrungen begonnen, um die Tiefe und Kontinuität der Entdeckung weiter zu erproben.

Flachbohrungen zeigen Kupferanomalien
Das Unternehmen erklärte, dass die neue Zielzone etwa 13 Kilometer nordöstlich der bekannten Lagerstätte Nyungu Central liegt. Die geochemischen Untersuchungen hätten zwei parallele Kupfertrends sichtbar gemacht. Diese seien auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer durch insgesamt 69 Aircore-Bohrungen getestet worden, wobei die durchschnittliche Tiefe pro Bohrung bei lediglich 20 Metern gelegen habe. Das Management berichtete, dass mehrere Bohrlöcher signifikante Kupferanreicherungen enthielten. Zu den besten Ergebnissen zählten:
-22 Meter mit 0,17 % Kupfer ab 8 Meter Tiefe (MWAC008)
-23 Meter mit 0,09 % Kupfer ab 0 Meter (MWAC016)
-7 Meter mit 0,21 % Kupfer ab 17 Meter (MWAC052)
Diese Werte seien insbesondere deshalb bemerkenswert, weil sie in sehr flacher Tiefe festgestellt worden seien. Dadurch könnten sich laut Unternehmensangaben künftig kostengünstige Erschließungsszenarien ergeben.
Mumbezhi: Strategische Bedeutung im Kupfergürtel
Die Mumbezhi-Liegenschaft befindet sich im Nordwesten Sambias, innerhalb des zentralafrikanischen Kupfergürtels. Dieser zählt zu den geologisch produktivsten Regionen weltweit für kupferführende Lagerstätten. Kupfer gilt als Schlüsselerz für die Herstellung von Elektrofahrzeugen, Stromnetzen und erneuerbaren Energiesystemen. Bereits im März hatte Prospect Resources eine erste Mineralressourcenschätzung für die Lagerstätten Nyungu Central und Kabikupa veröffentlicht. Diese umfasste 107,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,5 % Kupfer, entsprechend rund 515.000 Tonnen enthaltenem Kupfermetall.

Weitere Bohrziele im Fokus
Die Unternehmensleitung teilte mit, dass in den kommenden Monaten auch andere Zielzonen innerhalb des Mumbezhi-Projekts, darunter Kamafamba, Luamvunda und Shikezi, erkundet werden sollen. Diese seien durch frühere geochemische Untersuchungen als aussichtsreich identifiziert worden. Das Management gehe davon aus, dass die laufenden Bohrungen bei West Mwombezhi wesentlich zur Erweiterung der Gesamtressource beitragen könnten. Eine weitere Explorationskampagne solle im Jahr 2026 durch zusätzliche geophysikalische und geochemische Programme unterstützt werden.
