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Neue Kupferzonen entdeckt: Bohrungen erweitern das Projektpotenzial

Neue Treffer außerhalb der Ressource
Nach Unternehmensangaben ergab Bohrloch NCDD026 einen Abschnitt von 44,0 Metern mit 0,60 Prozent Kupfer ab 270,0 Metern Tiefe. Zusätzlich seien in derselben Bohrung 1,74 Meter mit 0,36 Prozent Kupfer ab 146,74 Metern durchschnitten worden. Bohrloch NCDD024 habe 17,01 Meter mit 0,57 Prozent Kupfer ab 186,37 Metern geliefert. Die Angaben beschreiben Bohrlochlängen, nicht zwingend die tatsächliche Mächtigkeit der mineralisierten Zone. Die Ergebnisse liegen laut Prospect südöstlich der bestehenden MRE (Mineral Resource Estimate, Ressourcenschätzung) für Nyungu Central. Diese war im Mai 2026 mit 154,4 Millionen Tonnen zu 0,42 Prozent Kupfer und 0,51 Prozent Kupferäquivalent ausgewiesen worden. Für das gesamte Mumbezhi-Projekt nennt das Unternehmen 208,1 Millionen Tonnen zu 0,42 Prozent Kupfer.

Warum die Lage wichtig ist
Das Phase-3-Programm konzentriert sich auf Bereiche am südöstlichen und südwestlichen Rand der Ressource. Dort komme die Kupfermineralisierung in Richtung Oberfläche näher heran, bevor sie nach Darstellung des Unternehmens durch eine ostsüdöstlich verlaufende Störung begrenzt oder versetzt werde. Die neuen Abschnitte stünden zudem im Zusammenhang mit einer oberflächennahen AEM-Anomalie (luftgestützte elektromagnetische Messung), die als Hinweis auf leitfähige Gesteinszonen dienen kann. Managing Director und CEO Sam Hosack erklärte, die Ergebnisse würden weiteres Wachstum des Systems, im Vergleich zur bestehenden Ressource breite und höhergradige Abschnitte sowie eine Lage in relativ flachen Bereichen stützen. Nach Einschätzung des Managements bestätige dies auch das geologische Zielmodell für Nyungu Central.

Bohrprogramm nimmt Fahrt auf
Bislang seien im Phase-3-Programm am südlichen Ende von Nyungu Central 13 Diamantbohrungen über zusammen 4.043 Meter abgeschlossen worden. Für sechs Bohrungen stünden priorisierte Laboranalysen noch aus. Fünf davon beträfen den südöstlichen Bereich, eine weitere den Südwesten. In allen diesen Bohrungen seien visuell Kupfersulfide protokolliert worden, teilte Prospect mit. Die ausstehenden Laborwerte sollen diese Beobachtungen nun absichern. Parallel arbeite ein Bohrgerät weiter am südlichen Ende von Nyungu Central, während ein zweites Gerät inzwischen erste Arbeiten bei Nyungu West aufgenommen habe. Prospect hält laut aktueller Mitteilung 90 Prozent am Mumbezhi-Projekt, das auf zwei großflächigen Bergbaulizenzen im nordwestlichen Sambia liegt und rund 356 Quadratkilometer umfasst.

Weitere Ziele im Blick
Für Ende Juli sei zusätzlich ein 6.000 Meter umfassendes Infill-Programm bei Nyungu Central vorgesehen. Damit würden bestehende Bereiche enger abgebohrt, um Teile der abgeleiteten Ressource besser abzusichern. Danach würde das Management weitere Ziele im sogenannten Nyungu Hub prüfen, darunter Nyungu West und einen großen geophysikalischen Leiter nordöstlich von Nyungu South. Auch erste Diamantbohrungen bei Kamafamba und Chipimpa könnten noch in diesem Quartal folgen, während Ergebnisse von Sharamba erwartet würden.
