Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Prospect Resources erstellt.
Neue Kupferzone entdeckt: Breite Treffer außerhalb der bisherigen Ressource

Breiter Kupferabschnitt im Südosten
Bohrloch NCDD028 traf ab 226 Metern Tiefe auf 65,8 Meter mit durchschnittlich 0,42 Prozent Kupfer. Darin enthalten waren 17,0 Meter mit 0,58 Prozent sowie 13,2 Meter mit 0,82 Prozent Kupfer. Die Bohrung liegt südöstlich außerhalb der bislang berechneten Ressourcengrenze. NCDD025 durchschnitt ab 237 Metern weitere 29,6 Meter mit 0,34 Prozent Kupfer, darunter 5,2 Meter mit 0,80 Prozent. Dieser Abschnitt liegt am Rand der bisherigen Schätzung und erweitert die bekannte Mineralisierung nach Westen.

Neue Zone folgt geophysikalischem Signal
Nach Angaben des Unternehmens stehen die Funde mit einer starken, oberflächennahen elektromagnetischen Anomalie in Verbindung. Solche Messsignale können auf elektrisch leitfähige Gesteine und damit auf mögliche mineralisierte Strukturen hinweisen. Die Geologen hätten zudem eine kompakte magmatische Gesteinseinheit unter dem kupferführenden Erzschiefer erkannt. Dieses geologische Modell helfe laut Prospect Resources, die bislang wenig erkundete Südostseite von Nyungu Central gezielter zu untersuchen.


Ressourcenbasis erhält Erweiterungspotenzial
Die im Mai 2026 veröffentlichte Schätzung für Nyungu Central umfasst angezeigte und geschlussfolgerte Mineralressourcen von 154,4 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,42 Prozent Kupfer. Die neue Bohrung NCDD028 befindet sich außerhalb dieses Modells. Bereits im Juli hatte Prospect Resources 100 Meter weiter nördlich einen Abschnitt von 44 Metern mit 0,60 Prozent Kupfer gemeldet. CEO und Managing Director Sam Hosack erklärte, die Ergebnisse stützten das geologische Modell und deuteten auf ein größeres Kupfersystem hin, als es die aktuelle Schätzung abbilde.

Erste Hinweise aus Sharamba
Am rund 10 Kilometer nordöstlich gelegenen Zielgebiet Sharamba hat Prospect Resources sechs Diamantbohrungen über insgesamt 1.608 Meter abgeschlossen. Eine Bohrung wurde wegen ungünstiger Bodenverhältnisse vorzeitig beendet. In den fünf übrigen Löchern seien über eine Streichlänge von etwa 700 Metern sichtbare Kupferminerale im Erzschiefer beobachtet worden. Die angegebenen Abschnitte aus Nyungu Central entsprechen Bohrlochlängen und nicht zwingend der tatsächlichen Mächtigkeit; für Sharamba würden erst Laboranalysen die Kupfergehalte bestimmen.

Weitere Ergebnisse in Vorbereitung
Bei Nyungu Central sind laut Unternehmen 16 Bohrungen der dritten Programmphase über insgesamt 4.723 Meter abgeschlossen. Für zwölf Bohrlöcher stünden Analysen aus, sieben davon würden vorrangig bearbeitet. Drei Geräte würden dort weiterbohren, während ein viertes in Sharamba eingesetzt würde. Zusätzlich habe Ende Juli ein 6.200 Meter umfassendes Verdichtungsprogramm begonnen. Damit sollten Teile der bislang geschlussfolgerten Ressource in die besser abgesicherte Kategorie der angezeigten Ressourcen überführt werden. Prospect Resources würde die ausstehenden Daten nach Prüfung und geologischer Auswertung in den kommenden Wochen veröffentlichen.
