Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Prospect Resources erstellt.
Mehr Kupfer, doppelt so viel Gold: Kupferfund wächst auf 208 Millionen Tonnen

Mehr Kupfer und höhere Datensicherheit
In Nyungu Central, Kabikupa und West Mwombezhi sind nach Unternehmensangaben rund 877.100 Tonnen Kupfer, 43.500 Tonnen Kobalt und 262.100 Unzen Gold enthalten. Das Kupferäquivalent fasst den rechnerischen Wert mehrerer Metalle in einem vergleichbaren Kupfergehalt zusammen. Nyungu Central bildet mit 154,4 Millionen Tonnen den größten Teil der Ressource. Davon gehören 53,4 Millionen Tonnen zur angezeigten Kategorie, die auf einer dichteren Datenbasis beruht. Rund 35 Prozent der dortigen Ressource verfügen damit über die höhere geologische Vertrauensstufe. Die übrigen Mengen sind überwiegend als geschlussfolgert eingestuft.

West Mwombezhi liefert neue Lagerstätte
Erstmals floss West Mwombezhi mit einer geschlussfolgerten Ressource von 30,7 Millionen Tonnen bei 0,37 Prozent Kupfer in die Schätzung ein. Darin sind rund 115.000 Tonnen Kupfer enthalten. Zwölf Diamantbohrungen hatten nahe der Oberfläche zwei mineralisierte Zonen nachgewiesen. Zu den stärkeren Abschnitten gehörten 8,9 Meter mit 0,78 Prozent Kupfer ab 54,6 Metern Tiefe. Nach dem Quartalsende grenzten Luftkernbohrungen westlich der Ressource zwei weitere Kupferanomalien ab. Beide verlaufen über mehr als einen Kilometer und liegen etwa 650 Meter auseinander. Diese Bereiche seien bislang nicht mit tieferen Bohrungen untersucht worden.

Gold und Aufbereitung rücken in den Fokus
Prospect ließ über 2.800 ältere kupferhaltige Bohrabschnitte aus Nyungu Central erneut auf Gold prüfen. Das erhöhte die ausgewiesene Goldmenge. Die Firma sieht in Gold und Kobalt mögliche Nebenproduktgutschriften. Managing Director und CEO Sam Hosack betonte, Gold könnte die Nettokosten je Kupfereinheit einer späteren Mine senken. Die Aufbereitungstests für Kabikupa lieferten hohe Rückgewinnungsraten. Aus Übergangsmaterial entstand ein Konzentrat mit 31,9 Prozent Kupfer bei 94,7 Prozent Rückgewinnung. Bei frischem Gestein mit niedrigerem Ausgangsgehalt wurden 25,0 Prozent Kupfer im Konzentrat und 94,3 Prozent Rückgewinnung erreicht. Die einfache Flotation und die grobe Mahlung könnten laut Firma den positive Auswirkungen auf Investitions- und Betriebskosten haben.
Bohrprogramm und Studie vorangetrieben
Das bereits angelaufene Phase-3-Programm soll rund 26.000 Bohrmeter umfassen. Vorgesehen wären 60 Diamantbohrungen, 30 Bohrungen mit Rückwärtszirkulation und 320 flache Luftkernbohrungen. Die Arbeiten würden bestehende Ressourcen erweitern und präzisieren sowie regionale Ziele wie Kamafamba, Sharamba und Chipimpa testen. Zum Quartalsende verfügte Prospect über 36,6 Millionen AUD an liquiden Mitteln und keine Finanzschulden. Einschließlich einer separat gehaltenen Termineinlage von 5 Millionen AUD bezifferte das Unternehmen seine Finanzmittel auf 41,6 Millionen AUD. Eine erste wirtschaftliche Rahmenstudie würde laut Management für das vierte Quartal 2026 oder das erste Quartal 2027 angestrebt. Weitere Bohrungen und technische Untersuchungen würden zeigen, welche Teile der Mineralressourcen eine wirtschaftliche Entwicklung tragen könnten.

