Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Prospect Resources erstellt.
Kupfersuche in Sambia: Jetzt beginnt die entscheidende Bohrphase

Breites Bohrprogramm gestartet
Die neue Kampagne umfasst etwa 60 Diamantkernbohrungen, 30 RC (Reverse Circulation) Bohrungen und 320 Aircore Bohrungen. Diamantbohrungen liefern feste Gesteinskerne für genaue Untersuchungen. RC Bohrungen fördern zerkleinertes Gestein schneller an die Oberfläche. Aircore Bohrungen dienen dazu, große Flächen rasch auf Kupferhinweise zu testen.
Im Mittelpunkt stehen der Nyungu Hub mit Nyungu Central, Nyungu West und Nyungu South sowie regionale Ziele wie West Mwombezhi, Kamafamba, Sharamba, Chipimpa und Chalamba. Das Unternehmen erklärte, bei positiven Ergebnissen sollten genauere Diamantbohrungen folgen.
Ressource als Ausgangspunkt
Die aktuelle MRE (Mineral Resource Estimate) liegt bei 173,8 Millionen Tonnen mit 0,44 Prozent Kupfer beziehungsweise 0,50 Prozent Kupferäquivalent. Kupferäquivalent bedeutet, dass weitere enthaltene Metalle rechnerisch in einen vergleichbaren Kupferwert umgerechnet werden. Eine Ressource ist noch keine Reserve. Sie beschreibt die bislang bekannte Menge an mineralisiertem Material im Boden, belegt aber noch nicht abschließend, ob ein wirtschaftlicher Abbau möglich wäre.
Management setzt auf neue Ziele
Sam Hosack, Managing Director und CEO (Chief Executive Officer), habe erklärt, die dritte Bohrphase beginne nach vier Monaten Planung und baue auf den Arbeiten aus 2025 auf. Besonders Chipimpa, Sharamba und Kamafamba seien durch geophysikalische und geochemische Untersuchungen genauer definiert worden. Ein Schwerpunkt liege laut Hosack auf Erweiterungsbohrungen bei Nyungu Central. Dieses Vorkommen sei derzeit der wichtigste bekannte Bereich des Projekts. Besondere Aufmerksamkeit erhielten außerdem Chipimpa und Sharamba. Beide Ziele zeigten nach Unternehmensangaben elektromagnetische Leiter von mehr als 2 Kilometern Länge. Solche Signale können auf mineralisierte Zonen hinweisen, müssen aber durch Bohrungen bestätigt werden.
Finanzierung und nächste Schritte
Prospect meldete zum 31. März 2026 rund 39 Millionen australische Dollar an Barmitteln. Zudem verweist das Unternehmen auf eine abgeschlossene Kapitalerhöhung über 45 Millionen australische Dollar. Das Management sehe Prospect damit finanziell gut aufgestellt, um die laufende Bohrphase umzusetzen. Als nächste Schritte nennt das Unternehmen die Erweiterung der Ressourcen bei Nyungu Central und West Mwombezhi sowie mögliche erste abgeleitete Ressourcen für Kamafamba, Nyungu South, Sharamba und Chipimpa. Eine aktualisierte Ressourcenschätzung aus dem zweiten Bohrprogramm befinde sich in der finalen Prüfung. Eine erste wirtschaftliche Voruntersuchung, eine Scoping Study, solle bis Ende 2026 vorliegen.
