Kupferprojekt Mumbezhi liefert starke Testergebnisse

Hohe Kupfergehalte mit sehr guter Rückgewinnung
In mehreren Testreihen wurden Proben aus den Lagerstätten Nyungu Central und Kabikupa untersucht. Dabei seien Kupferkonzentrate mit hohen Gehalten und starken Rückgewinnungsraten produziert worden. Eine Probe aus Kabikupa habe einen Kupfergehalt von 27,5 % bei einer Rückgewinnung von 95,3 % erreicht. Für Nyungu Central seien Werte von 24,6 % Kupfer und 0,9 % Kobalt bei 96,2 % Rückgewinnung ermittelt worden. Ein Übergangsmaterial-Test aus derselben Lagerstätte habe 32,1 % Kupfer und 9,1 % Kobalt bei 81,4 % Rückgewinnung ergeben.
Nach Angaben des Unternehmens seien diese Resultate mit einem vergleichsweise groben Mahlgrad erreicht worden. Das bedeutet, dass das Gestein beim Zerkleinern weniger fein gemahlen wurde, bevor es in die Flotationsanlage gelangte. Ein grober Mahlgrad sei deshalb vorteilhaft, weil er den Energieverbrauch beim Mahlen deutlich senke und den Verschleiß der Mühlen reduziere. Dies könne sich direkt auf die späteren Investitions- und Betriebskosten auswirken, da weniger komplexe und energieintensive Mahlwerke benötigt würden. Für ein Projekt wie Mumbezhi bedeute dies laut Management eine bessere Wirtschaftlichkeit und einen einfacheren technischen Aufbau der geplanten Verarbeitungsanlage.
Standardverfahren für die Verarbeitung bestätigt
Das Unternehmen teilte mit, dass die Erze erfolgreich mit einem Standard-Flotationsverfahren verarbeitet worden seien. Diese Methode werde auch in regionalen Großbetrieben wie den Lumwana- und Sentinel-Minen eingesetzt. Da das Kupfer hauptsächlich in Chalcopyrit-Mineralen vorkomme, seien die Ergebnisse gut vorhersagbar und verlässlich.
Erste Goldanalysen aus dem Übergangsmaterial in Nyungu Central hätten zudem Hinweise auf potenzielle Zusatzerträge aus Gold-Nebenprodukten geliefert. Eine breitere Bewertung des Goldpotenzials im gesamten Lizenzgebiet sei nach Unternehmensangaben im Gange.
Zentrales Verarbeitungszentrum geplant
Laut CEO Sam Hosack habe das Unternehmen durch die Ergebnisse zusätzliches Vertrauen in die Wirtschaftlichkeit des Projekts gewonnen. Er betonte, die Mineralisierung weise ein konventionelles Verarbeitungsprofil auf, sodass eine kosteneffiziente Umsetzung möglich wäre. Außerdem seien die aktuellen Testergebnisse deutlich besser ausgefallen als frühere Untersuchungen durch den Vorbesitzer.
Auf Basis der Testergebnisse plane das Unternehmen, ein zentrales Verarbeitungszentrum zu errichten. Dieses solle Erze aus verschiedenen Lagerstätten im Mumbezhi-Lizenzgebiet aufbereiten und dadurch Skaleneffekte erzielen sowie die Produktionskosten senken.
Ausblick
Das Mumbezhi-Kupferprojekt liegt im Nordwesten Sambias im Kupfergürtel Afrikas. Prospect Resources hält 85 % der Anteile. Das Gebiet umfasst mehrere Lagerstätten, darunter Nyungu Central und Kabikupa, die durch Bohrprogramme untersucht wurden. In der Region befinden sich bereits mehrere Weltklasse-Minen.
Für die nächsten Monate habe das Unternehmen die zweite Phase des Bohrprogramms angekündigt. Dabei sollen bekannte Ressourcen erweitert und neue Vorkommen identifiziert werden. Parallel dazu fänden geophysikalische Messungen und Bodenprobenprogramme statt. Zudem arbeite das Management an einer Scoping-Studie, die im vierten Quartal 2025 abgeschlossen werden könnte. Nach dem Erhalt zweier Großbergbaulizenzen im März 2025 sei das Projekt rechtlich abgesichert und könne in die nächste Entwicklungsphase übergehen.
