Kupfer im Visier: Neue hochgradige Zone bei Nyungu Central entdeckt

Hochgradige Kupferabschnitte im Süden von Nyungu Central
Im Bohrloch NCDD021 wurde eine durchgängige Vererzung von 34 Metern mit 0,88 % Kupfer ab 128 Metern Tiefe nachgewiesen. Zusätzlich wurde ein Abschnitt mit 2,7 Metern bei 0,52 % Kupfer ab 114,3 Metern identifiziert. Diese Abschnitte befinden sich in einem bisher wenig erkundeten Teil der Lagerstätte, wo die Mineralisierung laut Unternehmen zur Oberfläche hin ansteigt, bevor sie an einer ostsüdöstlich verlaufenden geologischen Störung endet oder versetzt wird. Die Ergebnisse sollen laut Management wesentlich zur Definition zusätzlicher, oberflächennaher Tonnagen beitragen können, was die wirtschaftliche Attraktivität des Vorkommens deutlich steigern würde. Vier weitere Bohrlöcher an Nyungu Central sind analyseseitig noch ausständig.

Kabikupa liefert weitere positive Ergebnisse
Auch am Kabikupa-Vorkommen, rund elf Kilometer nordöstlich von Nyungu Central gelegen, liegen nun die letzten Analyseergebnisse vor. Ein speziell für metallurgische Testzwecke angelegtes Bohrloch (KKMT001) schnitt 18,6 Meter mit 0,48 % Kupfer ab 98 Metern, einschließlich 13,6 Metern mit 0,56 % Kupfer ab 103 Metern. Diese Proben dienen als Grundlage für anstehende Tests zur Verarbeitbarkeit des Erzes und zur Ermittlung potenzieller Rückgewinnungsraten. Kabikupa wurde bereits zuvor als eigenständige Ressource mit weiterem Ausbaupotenzial bestätigt.
Ressourcenschätzung: Aktualisierung für 2026 geplant
Nach Angaben des Managements sei die Überarbeitung der Mineralressourcenschätzungen (MRE) für Nyungu Central und Kabikupa für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Die derzeit gültige Schätzung beziffert die Ressourcen auf 107,2 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 0,5 %, was 515.000 Tonnen enthaltenem Kupfer entspricht. Darüber hinaus wurden über 1.200 Proben aus Nyungu Central für eine gesonderte Goldanalyse eingereicht. Erste Ergebnisse dieser Tests, die Hinweise auf eine mögliche wirtschaftlich nutzbare Goldvererzung liefern könnten, werden im Januar 2026 erwartet.
Projektstandort und geologischer Kontext
Das Mumbezhi-Kupferprojekt liegt im Nordwesten Sambias und umfasst mehrere Lagerstätten entlang des sogenannten Nyungu-Korridors, einer strukturellen Zone mit hohem Kupferpotenzial. Es befindet sich in einem Gebiet, das Teil des Central African Copperbelt ist - einer der bedeutendsten Kupferregionen der Welt. Prospect Resources hält 85 % der Projektanteile, die restlichen Anteile liegen bei lokalen Partnern. Mit dem Abschluss der Bohrkampagne 2025, positiven geophysikalischen Erkundungen und zahlreichen ausstehenden Analyseergebnissen sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um die Ressourcengrundlage im kommenden Jahr substantiell zu erweitern.
