Goldfunde eröffnen neue Perspektiven für Mumbezhi-Projekt

Breite Goldanomalien in kupferführenden Zonen
In 26 von 32 erneut beprobten Bohrlöchern wurden deutlich erhöhte Goldgehalte identifiziert. Die Analyse bezog sich auf Abschnitte, die zuvor bereits für die Kupfermodellierung herangezogen worden waren. Laut Unternehmensangaben stamme das Gold hauptsächlich aus denselben geologischen Horizonten wie das Kupfer. Hervorzuhebende Schnittpunkte beinhalten:
-4,4 Meter mit 0,60 g/t Gold ab 83,6 Meter Tiefe (NCDD011)
-6,0 Meter mit 0,44 g/t Gold ab 175 Meter (NCRD005)
-30,0 Meter mit 0,21 g/t Gold ab 187 Meter (NCMT002)
weitere Abschnitte zwischen 0,18 und 0,25 g/t Gold über kürzere Längen
Die Proben stammten aus zuvor abgeschlossenen Bohrkampagnen. Vier weitere Bohrlöcher mit knapp 500 noch ausstehenden Goldproben sollen bis Ende Januar 2026 analysiert sein.

Führung sieht erhebliches Aufwertungspotenzial
Das Management erklärte, dass diese Resultate das Potenzial hätten, die wirtschaftlichen Grundlagen des Projekts signifikant zu verbessern. Man gehe davon aus, dass die Goldmineralisierung als wirtschaftlich relevantes Nebenprodukt zur bestehenden Kupferressource berücksichtigt werden könne. Die Goldgehalte würden nun direkt in die laufende Aktualisierung der Mineralressourcenschätzung (MRE) für Nyungu Central einfließen, mit dem Ziel, erstmals eine eigenständige Goldressource auszuweisen.
Zeitplan für Ressourcenschätzungen
Die Auswertung der Phase-2-Bohrungen für Kupfer an den Standorten Nyungu Central, Nyungu South und West Mwombezhi sei laut Unternehmen weit fortgeschritten. Die aktualisierte MRE für Nyungu Central sowie für die Kabikupa-Lagerstätte befinde sich in der finalen Modellierungsphase und werde voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2026 veröffentlicht.
Projektkontext: Kupferregion mit wachsendem Mehrwert
Das Mumbezhi-Projekt liegt im nordwestlichen Teil Sambias, innerhalb des produktiven Central African Copperbelt. Es umfasst mehrere Lagerstätten und Explorationsziele. Derzeit umfasst die kombinierte Ressource von Nyungu Central und Kabikupa rund 107,2 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,5 % Kupfer, entsprechend etwa 515.000 Tonnen enthaltenem Kupfer.
