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Ölriese steigt ins Board ein: Developer bekommt Unterstützung von Eni

Eni nutzt Nominierungsrecht
Mit der Ernennung übt Eni S.p.A. sein Nominierungsrecht für den Verwaltungsrat aus. Der Energiekonzern erhielt dieses Recht, als er sich über seine Beteiligung an dem im Laufe des Jahres angekündigten Finanzierungspaket für die Matawinie-Mine als strategischer Aktionär an NMG beteiligte. Nach Darstellung von NMG unterstreiche die Personalentscheidung zugleich die enger werdende Beziehung zu Eni.
Erfahrung zwischen Energie und Politik
Pistelli ist seit dem 12. Oktober 2026 Director Energy Transition Minerals Solutions bei Eni. Zuvor war er dort von Juli 2020 bis Oktober 2026 Director of Public Affairs. Bevor er 2015 zu Eni wechselte, gehörte er von 1996 bis 2004 sowie von 2008 bis 2015 dem italienischen Parlament an. Zwischen 2004 und 2008 war er Mitglied des Europäischen Parlaments, von 2013 bis 2015 zudem stellvertretender Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit Italiens. Der 1964 in Florenz geborene Pistelli schloss 1988 ein Studium des internationalen Rechts an der Universität Florenz mit Auszeichnung ab. Er lehrte unter anderem an der Universität Florenz und im Overseas Studies Program der Stanford University. Zudem gehört er den Boards des European Council on Foreign Relations und des Istituto Affari Internazionali an und ist Chair des Observatoire Méditerranéen de l’Énergie et du Climat.
Expertise für integriertes Graphit-Modell
Daniel Buron, Chair des NMG-Verwaltungsrats, erklärte, Pistellis Erfahrung mit komplexen geopolitischen Rahmenbedingungen und internationalen Partnerschaften werde das Gremium bei der Umsetzung des vertikal integrierten Geschäftsmodells ergänzen. Dabei will NMG die Förderung in Matawinie mit der Weiterverarbeitung des Graphits in Bécancour verbinden. Founder, President und CEO Eric Desaulniers teilte mit, Pistellis Kenntnisse der globalen Energiemärkte, internationaler Partnerschaften und strategischer Entwicklung würden zu NMGs Ziel passen, eine der ersten vollständig integrierten Produktionsplattformen für Naturgraphit innerhalb der G7 aufzubauen. Die Ernennung sei außerdem ein konkretes Zeichen für die Zusammenarbeit mit Eni. Pistelli selbst erklärte, NMG habe sich mit seiner integrierten Strategie und seinen Projekten in der nordamerikanischen Graphit-Wertschöpfungskette positioniert. Er wolle mit dem Verwaltungsrat und dem Management zusammenarbeiten und die weitere Entwicklung des Unternehmens unterstützen.
Nächste Entscheidungen im Blick
Im Zusammenhang mit der weiteren Projektentwicklung verweist NMG in seinen Hinweisen zu zukunftsgerichteten Aussagen auf verschiedene Risiken. Dazu zählen unter anderem Finanzierungs- und Genehmigungsrisiken, mögliche Schwierigkeiten beim Bau und bei der Inbetriebnahme sowie Lieferkettenstörungen, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die Marktentwicklung.
