Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Nordic Resources erstellt.
Mehr Gold als gedacht: Bohrungen öffnen neue Zone in Finnland

Neue Zone außerhalb der Ressource
Am Projekt Angesneva wurden zwei Diamantbohrungen mit zusammen 459 Metern abgeschlossen. Es waren nach Angaben des Unternehmens die ersten neuen Bohrungen dort seit 2010. Besonders wichtig sei die Bohrung NRANG26002, die nördlich der bisherigen Ressourcengrenze angesetzt wurde. Sie lieferte 69,55 Meter mit 1,34 Gramm Gold je Tonne, 0,18 Prozent Kupfer und 4 Gramm Silber je Tonne ab 201,8 Metern Tiefe. Darin enthalten waren 21,4 Meter mit 2,23 Gramm Gold je Tonne, 0,25 Prozent Kupfer und 7 Gramm Silber je Tonne.
Nach Darstellung des Unternehmens liege dieser gesamte Abschnitt außerhalb des aktuellen Ressourcenmodells. Ein Ressourcenmodell ist eine dreidimensionale Darstellung der bekannten Lagerstätte. Trifft eine Bohrung außerhalb dieses Modells auf mineralisiertes Gestein, kann dies darauf hindeuten, dass die Lagerstätte größer ist als bislang berechnet.

Bestätigung im bekannten Bereich
Die zweite Bohrung, NRANG26001, diente als Infill-Bohrung. Dabei werden Lücken im bisherigen Bohrmuster geschlossen, um ältere Ergebnisse zu überprüfen und die Datenbasis zu verbessern. Nordic Resources meldet für diese Bohrung 84 Meter mit 1,07 Gramm Gold je Tonne, 0,11 Prozent Kupfer und 3 Gramm Silber je Tonne ab 51,8 Metern Tiefe. Darin enthalten waren 6,05 Meter mit 4,29 Gramm Gold je Tonne, 0,27 Prozent Kupfer und 9 Gramm Silber je Tonne.
Das Unternehmen erklärt, die Bohrung habe die historischen Ergebnisse bestätigt und zugleich gezeigt, dass Kupfer und Silber in Angesneva stärker beachtet werden müssten. In der bisherigen Ressource wurden diese Metalle nicht berücksichtigt. Angesneva umfasst derzeit 3,85 Millionen Tonnen mit 1,19 Gramm Gold je Tonne. Daraus ergeben sich 147.000 Unzen Gold in der Kategorie Indicated, also einer durch Bohrungen bereits besser abgesicherten Ressourcengruppe.

Kiimala-Trend rückt stärker in den Fokus
Nordic Resources beschreibt Angesneva weiterhin als nach Norden offen. Das bedeutet, dass die Grenze der mineralisierten Zone dort noch nicht vollständig durch Bohrungen festgelegt wurde. Das Unternehmen verweist zudem auf eine ältere Bohrung rund 100 Meter weiter nördlich, die 19 Meter mit 1,37 Gramm Gold je Tonne und 0,09 Prozent Kupfer geliefert habe. Diese Zone liege jedoch deutlich tiefer, weshalb die Stärke der Mineralisierung in geringerer Tiefe noch nicht geklärt sei.
Executive Director Robert Wrixon sagte laut Mitteilung, die Ergebnisse zeigten unerwartet starkes Goldpotenzial nördlich von Angesneva. Zusammen mit den jüngsten Ergebnissen vom nahegelegenen Vesipera-Ziel solle der Kiimala-Trend weiter Explorationsaufmerksamkeit erhalten. Vesipera liegt rund 2,5 Kilometer von Angesneva entfernt. Beide Ziele gehören zu einem Projektgebiet mit zwölf bekannten Goldzielen, darunter Kiimala, Angeslampi, Tiitola und Pohlola.

Kopsa bleibt das Hauptprojekt
Trotz der neuen Ergebnisse am Kiimala-Trend bleibt Kopsa nach Angaben des Unternehmens das zentrale Gold-Kupfer-Projekt. Kopsa verfügt über 23,2 Millionen Tonnen mit 0,85 Gramm Gold je Tonne und 0,17 Prozent Kupfer. Daraus ergeben sich 814.800 Unzen Goldäquivalent. Goldäquivalent bedeutet, dass mehrere Metalle rechnerisch in eine gemeinsame Goldkennzahl umgerechnet werden. Nach den Arbeiten bei Angesneva sei das Bohrgerät wieder nach Kopsa verlegt worden. Dort würden weitere Step-out-Bohrungen fortgesetzt, also Bohrungen außerhalb der bekannten Ressourcengrenzen. Das Management wolle damit sowohl das Hauptprojekt Kopsa erweitern als auch zusätzliche Ressourcen im Kiimala-Trend aufbauen.
Nächste Schritte
Nordic Resources kündigt an, verfügbare historische Bohrkerne von Angesneva erneut untersuchen zu wollen, um zusätzliche Kupfer- und Silberdaten zu gewinnen. Danach würde das Unternehmen die Bohrdatenbank aktualisieren und später im Jahr eine neue Ressourcenschätzung nach dem JORC-Standard 2012 für Angesneva vorbereiten. Weitere Bohrungen in der zweiten Jahreshälfte würden laut Management ebenfalls geprüft.

